Aufwind
Posted: Wed May 05, 2021 6:38 am
Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
Das Ende einer Illusion und der erste Schritt auf der weiteren Reise. Der Blick durch die Brille des Ichs ist wie eine Art Zirkelschluss. Weder erkennt man die Brille selbst, noch wie die Welt sich ohne dieses Konzept präsentiert.
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Für mich ist das der anstehende nächste Schritt auf meinem Weg. Seit langem zögere ich, mutig diesen Schritt zu gehen und versuche stattdessen, den "Pelz zu waschen, ohne ihn nass zu machen".
Auslöser für den jetzigen Anlauf sind die brennenden Frage nach dem "Wer bin ich?" und "Wo ist mein Platz?" Dabei geht es mir nicht um intellektuelle Antworten, sondern darum, diese Erfahrung konkret zu verinnerlichen.
Dem zugrund liegt die Erkenntnis, dass mein bisheriges Leben so nicht mehr funktioniert.
Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht. Die Zeit scheint reif zu sein, dass die Informationen zu LU, die ich mir vor Jahren einmal abgespeichert habe, nun endlich auf fruchtbaren Boden gefallen sind und wachsen können.
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche? Ich bin schon lange auf der Suche. Buddhismus, Schamanismus, intensive Meditationspraxis, Yoga, Tai Chi, Traumatherapie, Achtsamkeitspraxis, tonnenweise Bücher, Blogs, Videos, Satsangs, usw., - und für mich am wichtigsten, viele eigene Experimente mit den unterschiedlichsten Meditationsformen und Bewusstseinszuständen (stets ohne Substanzen). Dabei habe ich auch schon die Nase durch das Tor gestreckt und war mehrere Tage in einem eigentlichen "Bliss"-Zustand. Eine unbeschreibliche Verbundenheit mit allem was ist - eine Einsseins-Erfahrung - ein Ich war nicht mehr spürbar... bis ich wieder zurückgefallen und hart im alten Muster aufgeschlagen bin.
Auch Erfahrungen, bei denen sich das Tor erneut zu öffnen beginnt, im letzten Moment aber das Ego plötzlich Angst bekommt und eine Vollbremsung reisst! Das ist erschütternd! Deshalb bin ich über die Jahre immer vorsichtiger geworden.
Aber das Leben auf der Türschwelle ist anstrengend; eigentlich ein permanenter Ausnahmezustand. Zurück in die Unbewusstheit geht nicht, vorwärts traue ich mich nicht.
Mit meiner Hochsensibilität bin ich ständig im Abwehrmodus gegen aussen; versuche ständig, mein mühsam erkämpftes Reich zu verteidigen gegen all die Trampel auf dieser Welt und reibe mich dabei völlig auf. Ständig ist der Verstand am Planen, Denken, Katastrophenszenarien durchspielen, usw.
Dabei, wenn es ruhig wird im Kopf und die Gedanken schweigen, sind die ganzen Überlebenskämpfe wie weggeblasen und ich weiss, dass es nichts zu verteidigen oder abzuwehren gibt. Bis eine halbe Stunde nach der Meditation das Karussell wieder los geht.
Nachdem ich nun so ziemlich alles ausprobiert habe, um auf die andere Seite des Gates zu kommen ohne loslassen zu müssen, ist nun die Erkenntnis gereift, dass das Festhalten an alten Mustern keine Sicherheit mehr bietet, dafür aber sehr effektiv den Schritt ins Neue verhindert. Überhaupt an diesen Punkt zu kommen, war ein ziemlicher Effort.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum? Intellektuell ist mir klar, dass da kein Ich ist. Aber es ist noch ein theoretisches Wissen und noch nicht als Wahrheit erlebbar. Ich wünsche mir deshalb eine feinfühlige Begleitung zum Moment des Erkennens. Sozusagen als Starthilfe für den weiteren Weg.
Die Versuche, diesen Weg allein zu gehen waren bisher gepflastert mit blinden Flecken, Ausreden, faulen Kompromissen und den Eingebungen des Egos, dass jetzt gerade nicht der richtige Zeitpunkt sei, ich auch alles auf mich zukommen lassen könne, gerade Wichtigeres anstehe, auch in der nächsten Inkarnation noch Zeit dafür sei, usw. Um auch in diesen Momenten des Zweifelns weiter dranzubleiben, ist die Unterstützung einer Person hilfreich, die diesen Weg bereits gegangen ist.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
10
Das Ende einer Illusion und der erste Schritt auf der weiteren Reise. Der Blick durch die Brille des Ichs ist wie eine Art Zirkelschluss. Weder erkennt man die Brille selbst, noch wie die Welt sich ohne dieses Konzept präsentiert.
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Für mich ist das der anstehende nächste Schritt auf meinem Weg. Seit langem zögere ich, mutig diesen Schritt zu gehen und versuche stattdessen, den "Pelz zu waschen, ohne ihn nass zu machen".
Auslöser für den jetzigen Anlauf sind die brennenden Frage nach dem "Wer bin ich?" und "Wo ist mein Platz?" Dabei geht es mir nicht um intellektuelle Antworten, sondern darum, diese Erfahrung konkret zu verinnerlichen.
Dem zugrund liegt die Erkenntnis, dass mein bisheriges Leben so nicht mehr funktioniert.
Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht. Die Zeit scheint reif zu sein, dass die Informationen zu LU, die ich mir vor Jahren einmal abgespeichert habe, nun endlich auf fruchtbaren Boden gefallen sind und wachsen können.
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche? Ich bin schon lange auf der Suche. Buddhismus, Schamanismus, intensive Meditationspraxis, Yoga, Tai Chi, Traumatherapie, Achtsamkeitspraxis, tonnenweise Bücher, Blogs, Videos, Satsangs, usw., - und für mich am wichtigsten, viele eigene Experimente mit den unterschiedlichsten Meditationsformen und Bewusstseinszuständen (stets ohne Substanzen). Dabei habe ich auch schon die Nase durch das Tor gestreckt und war mehrere Tage in einem eigentlichen "Bliss"-Zustand. Eine unbeschreibliche Verbundenheit mit allem was ist - eine Einsseins-Erfahrung - ein Ich war nicht mehr spürbar... bis ich wieder zurückgefallen und hart im alten Muster aufgeschlagen bin.
Auch Erfahrungen, bei denen sich das Tor erneut zu öffnen beginnt, im letzten Moment aber das Ego plötzlich Angst bekommt und eine Vollbremsung reisst! Das ist erschütternd! Deshalb bin ich über die Jahre immer vorsichtiger geworden.
Aber das Leben auf der Türschwelle ist anstrengend; eigentlich ein permanenter Ausnahmezustand. Zurück in die Unbewusstheit geht nicht, vorwärts traue ich mich nicht.
Mit meiner Hochsensibilität bin ich ständig im Abwehrmodus gegen aussen; versuche ständig, mein mühsam erkämpftes Reich zu verteidigen gegen all die Trampel auf dieser Welt und reibe mich dabei völlig auf. Ständig ist der Verstand am Planen, Denken, Katastrophenszenarien durchspielen, usw.
Dabei, wenn es ruhig wird im Kopf und die Gedanken schweigen, sind die ganzen Überlebenskämpfe wie weggeblasen und ich weiss, dass es nichts zu verteidigen oder abzuwehren gibt. Bis eine halbe Stunde nach der Meditation das Karussell wieder los geht.
Nachdem ich nun so ziemlich alles ausprobiert habe, um auf die andere Seite des Gates zu kommen ohne loslassen zu müssen, ist nun die Erkenntnis gereift, dass das Festhalten an alten Mustern keine Sicherheit mehr bietet, dafür aber sehr effektiv den Schritt ins Neue verhindert. Überhaupt an diesen Punkt zu kommen, war ein ziemlicher Effort.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum? Intellektuell ist mir klar, dass da kein Ich ist. Aber es ist noch ein theoretisches Wissen und noch nicht als Wahrheit erlebbar. Ich wünsche mir deshalb eine feinfühlige Begleitung zum Moment des Erkennens. Sozusagen als Starthilfe für den weiteren Weg.
Die Versuche, diesen Weg allein zu gehen waren bisher gepflastert mit blinden Flecken, Ausreden, faulen Kompromissen und den Eingebungen des Egos, dass jetzt gerade nicht der richtige Zeitpunkt sei, ich auch alles auf mich zukommen lassen könne, gerade Wichtigeres anstehe, auch in der nächsten Inkarnation noch Zeit dafür sei, usw. Um auch in diesen Momenten des Zweifelns weiter dranzubleiben, ist die Unterstützung einer Person hilfreich, die diesen Weg bereits gegangen ist.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
10