bitte begleite mich zum tor

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krischtian31
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bitte begleite mich zum tor

Postby krischtian31 » Sun Feb 10, 2019 1:21 pm

Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
wir sind alle eins, es gibt kein du und kein ich, es gibt kein morgen und kein gestern.
Das ich aus dem rettungsboot springen möchte um gerettet zu werden

Was führt dich zu Liberation Unleashed?
die bewustseinsübungen von christian maier--wessen bin ich mir bewust.
die sehnsucht sich dieses angekommen sein ständig zu fühlen.
eine freundin die mit mir dieses bewustseintraining macht ist durch das tor gegangen

Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
die sehnsucht wieder anzukommen ,frei zu werden.
Ich habe eine Yogalehrerausbildung gemacht und viel unterrichtet.
dann kam ich zum Zen im Benediktushof .
Dort erlebte ich nach einer tiefen depresion ein ankommen bei mir .
Tränen und Freude das ich so etwas wieder fühlen durfte.
Das festhalten dieses Gefühls gelang mir nicht aber ich hatte einen geschmack was es bedeutet dieses einsseins zu fühlen.

Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?

die begleitung oder hinführung zum tor

Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
11

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Barb
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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby Barb » Tue Feb 12, 2019 12:50 pm

Hi :)

Wenn du möchtest, werde ich dich gerne ein Stück des Weges begleiten und dich dabei unterstützen, das Konzept des separaten Selbst zu erkunden.

Meine Aufgabe ist es, mit Übungen und Fragen zu zeigen und du musst eigentlich nichts anderes tun, als mit deinen fünf Sinnen zu schauen, worauf es ankommt - zu sehen, dass du schon siehst und immer gesehen hast, was ist. Meine Aufgabe als Guide ist es dir zu zeigen, dass dieses grundlegende Bewusstsein/Sehen immer da ist und immer war. Dieses einfache Sehen stellt auch fest, dass es hier kein getrenntes „Ich“ gibt - es ist immer nur das, was gerade jetzt los ist.

Für diese Untersuchung ist es wichtig, möglichst frisch und unvoreingenommen auf das, was im Augenblick erlebt wird, zu schauen. Schau jeweils was du mit deinen fünf Sinnen dazu findest und welche Gedanken du beobachten kannst, und berufe dich nicht auf Gelesenes oder Erfahrungen, die du irgendwann gemacht hast. Versuche bitte hierbei in deinem eigenen Interesse zu 100% ehrlich zu sein...

Für die Dauer dieser Untersuchung lass bitte alle Bücher, Videos, Satsangs, andere Threads in diesem Forum oder was auch immer zu dem Thema links liegen, das könnte das direkte Schauen und die Wahrnehmung beeinflussen.

Damit dein Prozess hier im Fluss bleibt, wäre es gut, wenn du möglichst jeden oder jeden zweiten Tag antworten könntest. Wenn es mal nicht passen sollte oder du mehr Zeit zum Indichgehen brauchst, sag einfach Bescheid.


Falls du es noch nicht gemacht hast, dann lies dir bitte auch die einführenden Worte unter diesem Link durch viewtopic.php?f=18&t=6280


Und damit das Lesen einfacher wird, benutze bitte die Zitierfunktion. Wie diese funktioniert findest du hier: viewtopic.php?f=18&t=6275


Wenn diese Punkte grundsätzlich in Ordnung sind für dich dann lass uns mal deine Erwartungen anschauen:

Wie wird es sich in dem Augenblick anfühlen, wenn die Ich-Illusion durchschaut wird?
Was wird sich verändern, was wird gleich bleiben?
Was erhoffst du dir davon die Ich-Illusion zu durchschauen?


Bitte beantworte die Fragen einzeln.

Ich freue mich schon auf deine Antworten :)
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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby krischtian31 » Tue Feb 12, 2019 1:42 pm

Wie wird es sich in dem Augenblick anfühlen, wenn die Ich-Illusion durchschaut wird?
Was wird sich verändern, was wird gleich bleiben?
Was erhoffst du dir davon die Ich-Illusion zu durchschauen?
Hallo Barb
ich werde den kleinen Jungen in mir an die Hand nehmen können und vertrauensvoll sagen können, alles ist gut , du brauchst dich nicht mehr verstecken.
ich werde vor glück weinen und vielleicht werde ich gleichzeig lachen und mich freuen.
ich werde über eine Wiese gehen und fühlen das ich ein teil von ihr bin und sie von mir.
ich oder ES in mir wird vertrauen haben und wissen das alles gut ist
ich erhoffe das ich keine hoffnung mehr haben werde weil es nichts mehr zu hoffen gibt,
den alles was ich jetzt zu hoffen glaube ist dann weg

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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby Barb » Tue Feb 12, 2019 2:23 pm

Fein, jetzt kennen wir deine Erwartungen. Und jetzt packe bitte alle zusammen in eine große Kiste und hänge sie an einen Heißluftballon und lass sie in die unendlichen Weiten entschwinden... :) (Stelle dir das wirklich vor.)
Erwartungen sind Vorstellungen sind Konzepte sind Erinnerungen. All das kann ein großes Hindernis sein um wirklich zu sehen, was jetzt hier ist. Es wird ganz anders sein, als du es dir vorstellst :)....
ich werde den kleinen Jungen in mir an die Hand nehmen können und vertrauensvoll sagen können, alles ist gut , du brauchst dich nicht mehr verstecken
Ist dieser kleine Junge in dir, mehr als ein Gedanke? Und sind da 3 „Ichs“? 1. Der kleine Junge, 2. in dir und 3. derjenige, der ihn an die Hand nimmt?

Achte bitte auf alle Reaktionen, Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken, wenn du die folgenden Sätze liest:

Es gibt kein getrenntes Ich, nirgends, niemals und hat es nie gegeben, auch jetzt genau in diesem Augenblick nicht. Es gibt keinen kleinen Jungen, und niemanden, der ihn an die Hand nehmen könnte. Niemanden, der ein Teil von der Wiese sein könnte, und niemanden der eine Hoffnung auf das Ende der Hoffnung hat. Keinen Krischtian, der das Auflösen der Ich-Illusion wahrnehmen kann. Es gibt kein Ich, das irgendetwas tun oder kontrollieren könnte.

Lass das wirken und dann schreibe alle Reaktionen gleich auf.

:)
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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby krischtian31 » Tue Feb 12, 2019 9:43 pm

ich weis nicht genau was ich fühle
vielleicht eine leere , es gibt nichts,
irgenwo ist da auch eine traurigkeit und eine enttäuschung
der kleine junge verliert sich im Nichts
ich hatte das Erlebniss über eine wiese zu gehen und ein teil dieser wiese zu sein oder die wiese in mir zu fühlen,
wenn ich dich richtig verstehe gibt es nichts was da in mir fühlt sondern es gibt nur ein fühlen , oder vieleicht das auch nicht

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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby Barb » Wed Feb 13, 2019 12:25 pm

ich weis nicht genau was ich fühle
vielleicht eine leere , es gibt nichts,
Es gibt Wahrnehmung/Erfahrung, stimmts? Wir untersuchen hier mit der direkten Erfahrung - sehen-hören-spüren-riechen-schmecken-denken (nur dass Gedanken da sind, nicht deren Inhalt) das, was immer JETZTHIER da ist... Da "nichts" nicht erfahrbar ist, gibt es nicht nichts..., sondern immer nur das, was jetzt gerade erscheint....
irgenwo ist da auch eine traurigkeit und eine enttäuschung
Enttäuschung ist gut = das Ende der Täuschung :)
der kleine junge verliert sich im Nichts
Ist da wirklich irgendwo ein kleiner Junge zu sehen, ausser in den Vorstellungen?
ich hatte das Erlebniss über eine wiese zu gehen und ein teil dieser wiese zu sein oder die wiese in mir zu fühlen,
Es fühlt sich so an, als ob das jemand erleben würde. Aber ist es auch so? Atme ein paar mal ruhig und sanft ein und aus, entspanne den ganzen Körper und dann lege die Finger auf die Tastatur (falls du keine Tastatur benutzt, den Tisch) und schließe die Augen.
Was ist zu fühlen?
Haben die Empfindungen ursprünglich einen Namen?
Wo kommt der Name für die Empfindungen her und wann kommt er dazu?
Gibt es eine Grenze zwischen den Tasten/Tisch und den Fingern?
Gibt es wen, der fühlt, und das Gefühlte oder ist da einfach fühlen?
wenn ich dich richtig verstehe gibt es nichts was da in mir fühlt sondern es gibt nur ein fühlen , oder vieleicht das auch nicht
Es geht garnicht ums verstehen, sondern nur um das was du selber erfahren kannst... :)

Du hast beim letzte Posting vergessen eine Frage zu beantworten. Bitte beantworte immer alle Fragen die in Fettschrift geschrieben sind.

Ist dieser kleine Junge in dir, mehr als ein Gedanke? Und sind da 3 „Ichs“? 1. Der kleine Junge, 2. in dir und 3. derjenige, der ihn an die Hand nimmt?


Hast du auch die einführenden Worte gelesen?

:)
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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby krischtian31 » Wed Feb 13, 2019 11:18 pm

I
ist dieser kleine Junge in dir, mehr als ein Gedanke? Und sind da 3 „Ichs“? 1. Der kleine Junge, 2. in dir und 3. derjenige, der ihn an die Hand nimmt?
es ist alles Eins ,keine 3 ichs---es ist vielleicht ein Gefühl oder ein Wunsch ,oder auch nur ein Bild
Hast du auch die einführenden Worte gelesen?
und ja ich habe die einführenden worte gelesen,
ich muss das was du schreibst oder auch die einführenden worte ,immer wieder lesen um ein gefühl davon zu bekommen was du oder ihr sagen wollt, das dauert manchmal

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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby Barb » Thu Feb 14, 2019 11:39 am

ich muss das was du schreibst oder auch die einführenden worte ,immer wieder lesen um ein gefühl davon zu bekommen was du oder ihr sagen wollt, das dauert manchmal


Kein Stress :) Entspanne dich, mach ganz locker. Wenn du Fragen hast, oder was nicht verstehst, frag einfach nach und antworte immer ganz frei, direkt aus der frischen Erfahrung. Wisse – es gibt keine falschen Antworten.

Wir arbeiten hier nur mit der direkten Erfahrung – mit den Sinneswahrnehmungen. Das was jetzt gerade wirklich zu SEHEN, zu HÖREN, zu SPÜREN (Körperempfindungen), zu RIECHEN und zu SCHMECKEN ist.

Dann gibt es noch Gedanken. Da gibt es zwei Arten davon:

1. Gedanken zeigen auf das was gerade wahrgenommen werden kann. Z. B. Einen Baum sehen (wobei "SEHEN" die Erfahrung ist, Baum ist schon ein Konzept/Gedankeninhalt..)

2. Gedanken erzählen eine Geschichte (Gedankeninhalt) (wie der Baum heißt, wer ihn gepflanzt hat, die Erinnerung, wie er im Frühling schön geblüht hat.... usw...)

Es ist gut sich etwas Zeit zu nehmen, um zu schauen, was direktes Erleben ganz konkret ist – das erleichtert alle anderen Schritte. 
Ganz klar, wenn ich dich frage, wie das Wetter bei dir ist kannst du es mal kurz googeln, darüber nachdenken, in deinen Erinnerungen schauen, was der Wetterbericht gesagt hat, jemanden anrufen – oder du stehst einfach auf und schaust aus dem Fenster. Ganz sicher kannst du dir nur sein, wenn du selber geguckt hast. Richtig?

Wenn du mal nachsiehst, kannst du etwas auf eine andere Art und Weise erfahren als durch Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, körperliche Empfindung, und wahrnehmen des Denkens?

Was sagst du dazu? Hast du da irgendwelche Fragen?
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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby krischtian31 » Thu Feb 14, 2019 10:22 pm

Wenn du mal nachsiehst, kannst du etwas auf eine andere Art und Weise erfahren als durch Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, körperliche Empfindung, und wahrnehmen des Denkens?
ich weis nicht ob ich deine frage richtig verstehe, manche dinge sind intuitiv erfahrbar, und dann weis ich das sie so sind wie sie sind und ich weis wie ich handeln muss. Das sagt mir mein Herz.
Wenn du mal nachsiehst
wo soll ich nach schauen, in meinen gefühlen? da hab ich sicherlich noch ne Menge zu fühlen.
kannst du etwas ....
und was ist etwas?
es gibt mich nicht, also wie soll ich etwas was auf eine andere Weise erfahren

Danke dir für deine Fragen!

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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby Barb » Fri Feb 15, 2019 1:03 pm

Alles, was gesehen, gehört, berührt, gerochen und geschmeckt werden kann, ist das Wirkliche, das was ist.
Gedankeninhalte können nicht wirklich erlebt werden, nur in der Fantasie. Die meiste Zeit bewegen wir uns in dieser Cyberwirklichkeit und nehmen gar nicht an dem Leben teil, durch das der Körper geht.

Probiere es mal aus wie es ist, in der Wirklichkeit zu sein. Dabei wirst du die Wirklichkeit auf die Namen reduzieren, die der Wahrnehmung am nächsten sind.

Mache diese Übung so häufig wie möglich über den ganz Tag verteilt.

Beobachte bitte heute das was du tust und breche alles auf direkte Erfahrung (DE) runter und bezeichne es mit Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, körperliche Empfindung, Gedanken.

Das könnte so aussehen:

Eine Tasse wahrnehmen = sehen
Der Geruch von Kaffee = riechen
Die Wärme der Tasse = spüren
Das Klirren des Löffels in der Tasse beim Umrühren = hören
Gedanke jetzt gleich einen Schluck zu nehmen = denken
Einen Baum im Blickfeld = sehen
Den Wind im Gesicht = spüren .
Die Zahnpasta auf der Zahnbürste = schmecken .
Ein vorbeifahrendes Auto = hören.
Gedanke an die Arbeit = denken . (Gedanken können Wörter und geistige Bilder sein).
Es gibt zwei Arten von Gedanken:

1- Der Gedanke weist auf etwas was in diesem Moment via Sinne wahrnehmbar ist – der Gedanke ‚labelt‘.
2- Der Gedanke weist auf einen anderen Gedanken, das ist Gedankeninhalt und die Geschichte, die erzählt wird.

Untergliedere einfach alle Erfahrungen in diese Kategorien, die alle direktes Erleben darstellen und berichte, wie es dir ergangen ist.

es gibt mich nicht, also wie soll ich etwas was auf eine andere Weise erfahren
Es ist nicht so dass “es dich nicht gibt”, es gibt einfach nur kein eigenständiges, getrenntes “Ich” :) Das ist ein großer Unterschied :)
Danke dir für deine Fragen!
Sehr gerne :)
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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby krischtian31 » Fri Feb 15, 2019 9:39 pm

es gibt keine grenze zwischen dem der fühlt und dem Gefühlten, es gibt nur fühlen.
Die bezeichnungen was das gefühlte ist , also der Namen des Objektes ist in den Gedanken ,Erinnerungen.
Das Fühlen selbst macht der Körper.
Es gibt nur schmecken (und in der Regel weiss der Körper was gut ist für ihn).
Alles Sinneswarnehmungen sind mit einer Erinnerung verbunden, somit auch gleich mit Gedanken.

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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby Barb » Sat Feb 16, 2019 12:04 pm

Das was wir hier machen, unterscheidet sich mit dem Ansatz von Christian Meyer. Wir arbeiten nicht so sehr mit der Gefühlsebene, sondern versuchen das alles noch weiter runter zu dampfen um bei der nahezu reinen Wahrnehmung, also das was genau jetzt da ist, ohne den Gedankengeschichten dazu, anzukommen.

Es geht auch nicht darum, Einheitserfahrungen oder -gefühle zu generieren, sondern einfach um das klare wertfreie sehen, von dem was immer da ist – Erfahrung. Für manche Menschen erscheint das ein wenig zu nüchtern oder gar kalt. Da du schon eine schwere Depression hinter dir hast, möchte ich dich fragen, wie du mit dem Ansatz, den wir hier bei LU haben, zurecht kommst.

Wie geht es dir mit den einführenden Worten?

:)
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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby krischtian31 » Sun Feb 17, 2019 3:26 am

wie du mit dem Ansatz, den wir hier bei LU haben, zurecht kommst.
Hallo Barb
Ich komme mit dem Ansatz die Dinge so zu sehen wie sie sind gut zu recht.
Es tauchen manchmal Tagsüber Gefühle auf, die versuche ich zu durch fühlen genau wie ich das von Andreas oder Christian gezeigt bekommen habe oder soll ich da anders damit umgehen.
Diese Depresion liegt ca 10 Jahre zurück und sie entstand weil ich das Leben eines Anderen lebte, das habe ich gravierend geändert :)
Wie geht es dir mit den einführenden Worten?
Ich kann da alles unterstreichen und mir geht es sehr gut wenn das alles lese.
Ich bin manchmal unsicher wenn etwas schreibe, ich denke manchmal das das alles irgenwie bewertet wird, und jedes wort auf die waage kommt.
Aber ich weiß das sind nur Gedanken
Ich freue mich diesen Prozess mit dir weiter zu machen :)
gute nacht Barb

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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby Barb » Sun Feb 17, 2019 12:42 pm

Ich komme mit dem Ansatz die Dinge so zu sehen wie sie sind gut zu recht.
Es tauchen manchmal Tagsüber Gefühle auf, die versuche ich zu durch fühlen genau wie ich das von Andreas oder Christian gezeigt bekommen habe oder soll ich da anders damit umgehen.
Es ist immer gut, Gefühle auszufühlen. Ich weiß zwar nicht genau, was Christian da vorschlägt, aber ich denke mal es geht darum, nur die Empfindungen zu spüren, und die Gedanken dazu außen vor zu lassen, sehe ich das richtig so? So ist es auf jeden Fall gut. Hier versuchen wir, sehen zu lernen, was ist jetzt wirklich spürbar in diesem Moment, und was ist nur Gedankeninhalt (also nicht wahrnehmbar). Viele Gefühle sind nämlich nur verkleidete Gedanken.
Ich bin manchmal unsicher wenn etwas schreibe, ich denke manchmal das das alles irgenwie bewertet wird, und jedes wort auf die waage kommt.
Bitte sei dir sicher, bewertet wird hier gar nichts :) Natürlich hinterfrage ich sehr viel oder fast alles, das ist meine Aufgabe, und sehr wichtig für den Prozess. Es ist nämlich so, dass Worte und Gedanken es sind, die eine Trennung, die es in Wahrheit nicht gibt, vorgaukeln. Und je stärker dieser Glaube, desto stärker das Trennungsgefühl.

Also bitte schreib immer freischnauze was dir einkommt, was für dich gerade passt, das ist ganz wichtig, und nicht irgendwelche Antworten, aus dem Intellekt, die sich gut anhören könnten. Wenn du wieder mal unsicher bist, dann denke dir einfach: „Pfeiff drauf, kennt mich sowieso keiner, ist eh alles anonym!.... :))
Aber ich weiß das sind nur Gedanken
Ganz genau, es sind nur Gedanken, aber solange wir ihnen glauben, scheint es, als hätten sie Macht. Deshalb untersuchen wir hier Gedanken ziemlich genau.. :)

Begib dich dazu in eine angenehme Position, schließe die Augen, atme sanft und langsam, entspanne den Körper und dann beginne die Gedanken zu beobachten.

1. Wo kommen die Gedanken her und wo gehen sie hin? Warte neugierig auf den nächsten Gedanken und sieh nach.

2. Kannst du vorhersagen, welcher Gedanke als nächstes kommt? Kannst du verhindern, dass er erscheint, wenn er dir nicht gefällt? Kannst du einen Gedanken ungeschehen machen, wenn er einmal erschienen ist?

3. Kannst du die Entscheidung treffen, für lange Zeit NICHT zu denken?

4. Kannst du kontrollieren nur besonders schöne und angenehme Gedanken zu denken?

5. Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, welche Zahl kommt, bevor sie erscheint?

6. Ist der Gedanke "Ich" eine besondere Art Gedanke, der andere Gedanken denken kann? Oder kommt er von derselben Stelle wie die anderen Gedanken

7. Findest du jemanden, der denkt, oder geschieht das alles von selbst, ohne Kontrolle durch einen Denker?

Bitte beantworte jede Frage einzeln.
Ich freue mich diesen Prozess mit dir weiter zu machen :)

Danke, ich freue mich auch :)
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Re: bitte begleite mich zum tor

Postby krischtian31 » Sun Feb 17, 2019 10:07 pm

ich denke mal es geht darum, nur die Empfindungen zu spüren, und die Gedanken dazu außen vor zu lassen, sehe ich das richtig so?
Ja, genau, nur das mach ich:)
1. Wo kommen die Gedanken her und wo gehen sie hin? Warte neugierig auf den nächsten Gedanken und sieh nach.
Die Gedanken kommen aus dem Nichts , sie sind einfach da
2. Kannst du vorhersagen, welcher Gedanke als nächstes kommt? Kannst du verhindern, dass er erscheint, wenn er dir nicht gefällt? Kannst du einen Gedanken ungeschehen machen, wenn er einmal erschienen ist?
nein , kann ich nicht.
ich kann auch nicht sagen welcher Gedanke als nächstes kommt.
Ich kann ihn auch nicht verhindern auch wenn er mir nicht gefällt.
ich kann ihn auch nicht ungeschehen machen er war da
3. Kannst du die Entscheidung treffen, für lange Zeit NICHT zu denken?
Nein kann ich nicht, wäre mir aber recht so:)
4. Kannst du kontrollieren nur besonders schöne und angenehme Gedanken zu denken?
Nein , kann ich auch nicht
5. Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, welche Zahl kommt, bevor sie erscheint?
nein, kann ich nicht, es kommt nur 1 und 100
6. Ist der Gedanke "Ich" eine besondere Art Gedanke, der andere Gedanken denken kann? Oder kommt er von derselben Stelle wie die anderen Gedanken
Das Ich kommt aus der gleiche Quelle wie die Gedanken, es ist ein Fühlen, ein Gedankenkonstrukt
7. Findest du jemanden, der denkt, oder geschieht das alles von selbst, ohne Kontrolle durch einen Denker?
Ich finde niemanden der denkt, und doch ist das Denken steuerbar und im Leben sehr hilfreich, zu mindestens das konstruktive Denken einer Sache oder Lösung
LG


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