Kein Weg zurück

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Re: Kein Weg zurück

Postby tiger » Mon Jun 04, 2018 11:47 am

es entsteht, wenn ich den Gedanken und Gefühlen glauben schenke.
Wenn ich mich damit identifiziere und glaube dies zu sein. Glaube kontrolle über meine Gedanken zu haben sie steuern zu können und auch loswerden zu können.

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Joram
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Re: Kein Weg zurück

Postby Joram » Mon Jun 04, 2018 12:08 pm

Also ist das „Ich“ eine Illusion?

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Re: Kein Weg zurück

Postby tiger » Mon Jun 04, 2018 12:18 pm

ich muss lachen, weil am wochenende ich mich oft gefragt habe, wo das ich ist, dass hier das alles glaubt und empfindet und ich konnte es nie finden.
Die Konditioierungen sind jedoch sehr aktiv und es bedarf noch einigem Fragen "wo das ich ist" um die Illusion eines ich´s mit jeder Zelle im Körper :-)))) aufzunehmen und ihn einfach empfinden zu lassen, es einfach denken zu lassen,
es einfach zu sehen, es einfach zu schmecken und zu reichen.
bei einigen Sachen fällt es leichter bei anderen schwerer und so mache ich einen Prozess mit lächeln und manchmal mi erkenne, dass ich jetzt wieder drin bin.
dann glaube ich tun zu können, kontrollieren zu können und verändern zu müssen.
Bis Entspannung kommt udn Frieden eintritt mit dem Erfahren dass all das gar nicht nötig ist und es sich sowieso von alleine atmet.

ti

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Re: Kein Weg zurück

Postby Joram » Mon Jun 04, 2018 1:03 pm

Lachen ist gut ;-)

Schau um dich herum. Nimm die stillen Dinge wahr. Verweile ein wenig bei den Dingen.
Ob hören oder sehen – egal. Das was da ist.

Dann schau nach dem „Ich“ der wahrnimmt – wie fühlt es sich an?
Antworte nicht schnell, lass dir Zeit. Es soll entspannt laufen.
Dann noch mal schauen. Nimm die stillen Dinge, vielleicht andere Objekte wahr.
Hat sich was verändert?

Was ist wirklich da?

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Re: Kein Weg zurück

Postby tiger » Tue Jun 05, 2018 6:08 pm

Hallo Joram

so jetzt habe ich geschaut mehrmals mir die Dinge um mich herum angeschaut z.B. ein Bild;
eien Stuhl, eine Jacke über dem Stuhl.
Nehme die Dinge einfach wahr.
Dann schließe ich die Augen und suche und schaue nach dem Ich was schaut.
Es fällt leichter wenn die Augen geschlossen sind. Manchmal ist es wie ein Sog, wo ich die Dinge wie in den Körper sauge, die ich vorher betrachtet habe. Ich kann kein ich finden, das der Betrachter ist.
ich öffne die Augen und schaue andere Dinge an. Es ist so als würde der Gegenstand größer weiter, die Grenze verschwimmt ein wenig und es entsteht auch ein wenig ein Sog als würde ich den Gegenstand nach innen gesogen. Es entsteht in mir mehr Weite.
Wenn ich die Übung mache ist es leichter im schnellen Alltag ist es schwieriger wahrzunehmen.
Heute im Auto bin ich mit dem Gedanken gefahren
Ich gleich Nichts und es scheint sich wie ein Spiel in mir zu entwickeln, dass Bewußtsein sich weitet und dan wieder enger wird. Dan wird die Wahrnehmung etwas milchiger und ein wenig, das sich das Blickfeld weitet, was jedoch nicht so lange anhält.
ti

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Re: Kein Weg zurück

Postby Joram » Tue Jun 05, 2018 6:17 pm

Es entsteht in mir mehr Weite.
Das ist "Schauen ohne 'Ich'" ;-)

Wie entsteht das "Ich" dann wieder?
Beobachte es :-)

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Re: Kein Weg zurück

Postby tiger » Tue Jun 05, 2018 9:55 pm

Da sind Erwartungen und Vorstellungen, dass jetzt was besonderes passieren müßte oder auch einbesonderes Gefühl auftreten muss.
Gedanken schleichen sich ein an die ich mich sofort dranhänge. Und dann wird es wieder enger

ti

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Re: Kein Weg zurück

Postby Joram » Wed Jun 06, 2018 6:22 am

Da sind Erwartungen und Vorstellungen, dass jetzt was besonderes passieren müßte oder auch einbesonderes Gefühl auftreten muss.
Gedanken schleichen sich ein an die ich mich sofort dranhänge. Und dann wird es wieder enger
Da sind Erwartungen und Vorstellungen, Gedanken schleichen sich - wo ist da ein "Ich"?
Da sind Erwartungen, Vorstellungen und Gedanken. Mehr nicht...

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Re: Kein Weg zurück

Postby tiger » Wed Jun 06, 2018 7:27 am

wenn ich diesen aber eine Bedeutung zuteile.
z.B Erwartungen wie das aussieht andauernd in diesem Zustand zu sein.
eine diffuse Angst womit eine Identifikation stattfindet.
Angst vor der Kraft oder auch vor der Ablehnung anderer
irgendwo ein letztes dran hängen, dass ich was tun könnte müßte um diesen Zustand zu erreichen.
Auch ein Gefühl, dass es sich anders anfühlen müßte

Wie passiert Veränderung? z.B. im Kurs heisst es: meine kleine Bereitwilligkeit reicht aus damit gottes Gnade wirken kann.
ich übersetzte gerade Gotts Gnade mit Leben in dem Prozess den ich hier mit dir erlebe.
Wenn ich ja gar nicht selber Entscheidungen treffe, wieso folgt dann etwas in eine andere Richtung. Und da denke ich immer noch an ein kleines ich das die Sehnsucht hat nach Hause zu kommen sprich in den Zustand der direkten Wahrnehmung zu gelangen, dass es kein ich gibt.

Da will irgendetwas in mir die gemachten Erfahrungen kein ich zu sein nicht aufgeben.

ein ziemliches "durcheinander von altem "abgestandenem salat":-))),
den ich immer weniger ernst nehme und es doch etwas hinderliches gibt.
Deshalb lasse ich das durcheinander einfach mal so stehen

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Re: Kein Weg zurück

Postby Joram » Wed Jun 06, 2018 7:33 am

ich übersetzte gerade Gotts Gnade mit Leben in dem Prozess den ich hier mit dir erlebe.
Wenn ich ja gar nicht selber Entscheidungen treffe, wieso folgt dann etwas in eine andere Richtung.
Und wenn du "Gott" bist?


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Re: Kein Weg zurück

Postby tiger » Wed Jun 06, 2018 8:10 am

das löst Angst und Abwehr aus es kommen Tränen und schluchzen und es ruft nein das geht nicht, das kann nicht sein
Teil ja aber nicht das Ganze große Gott.
jetzt bin ich mitten drin in meiner ich identifikation und bin jetzt mal damit und schaue was passiert

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Re: Kein Weg zurück

Postby Joram » Wed Jun 06, 2018 11:04 am

das löst Angst und Abwehr aus es kommen Tränen und schluchzen und es ruft nein das geht nicht, das kann nicht sein
Teil ja aber nicht das Ganze große Gott.
Gott hat keine "Teile" und auch kein "Ganzes".
"Teile" und "Ganzes" sind nur Gedanken, menschliche Gedanken...

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Re: Kein Weg zurück

Postby tiger » Wed Jun 06, 2018 11:10 am

ja merke auch dass das alles vorstellungen sind, die sich irgendwann zu ideen zusammengetelt haben.
In der direkten Empfindung habe ich mich das noch nie gefragt konnte ich Ausdehnungund alles SEIN einfach zulassen.

Bei einem Mann würde man sagen, dass mich dieses Thema an den Eiern packt. :-))))) :-))))) :-)))))
Bin gerade einfach und das fühlt sich still an.
Und wenn die Vorstellung und Erwartung nicht vorhanden sind, dass es einen großen Knall udn Freude geben soll, dannist alles gut gerade wie es ist.
Wie du ganz am Anfang geschriebn hast. Hingabe und Annehmen.

ti

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Re: Kein Weg zurück

Postby Joram » Wed Jun 06, 2018 11:42 am

Fallfrage:
Bist du eine Frau?

Schau dir die Frage bis morgen an und achte genau was wirklich ist.
Bist du eine Frau?

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Re: Kein Weg zurück

Postby tiger » Thu Jun 07, 2018 9:12 am

Was ist denn eine Fallfrage?

nein ich bin keine Frau wenn ich in die Empfindung des direkten Erlebens gehe.
Dort binich frei von Alter, Gechlecht und Körper. Auch wenn ich über die Straße gehe fühle ich kein Frausein sondern nur etwas geht und spürt Druck und Abrollen an den Fußsohlen.
Die Empfindungen sind dort erlebbar, wo gerade Aufmerksamkeit zu sien scheint.
Die Frage war entspannend nach den starken Emotionen des gestrigen vormittag.
Die Frage hat mich den ganzen Tag belgeitet und die Menschen, denen ich beggnet bin waren auch irgendwie
geschlechtsloser.
Es entsteht in Kopf und Körper mehr Weite und lässt mich leichter erscheinen.

Alle Aktionen und Erlebnisse im zusammenhang mit Frausein, sind mit den Konditionen und Gedanken verknüpft.

Das direkte Empfinden hat damit nichts zu tun.

heute ist es viel leichter dass was emotional aufgewirbelt ist in das direkte Empfinden zu nehmen, es nicht zu benennen, Gedanken vorbeiziehen zu lassen über sie zu lächeln, so dass sie einfach wieder gehen.

ti


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