Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
Das Selbst ist ein Ausdruck der Erfahrungen, Erlebnisse, Gefühle und des Labelling der Außenwelt. Allerdings empfinde ich das innere Selbst auch als Ausdruck des eigenen Potentials.
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
vor einiger Zeit bin ich auf das Buch the Gateless Gate gestoßen, habe es gelesen und habe mich davon angesprochen gefühlt. Ich würde gern mehr Klarheit in meiner Gedanken/Gefühlswelt haben. Es wäre schön einen persönlichen Ansprechpartner zu haben, um sich auszutauschen, der einen auch tiefer hinsehen lässt um besser erkennen zu können.
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche? vor langer Zeit hab ich festgestellt, dass es für mich keinen Guru gibt, das Leben lehrt mich am besten. ich habe viel gelesen, viel erlebt und mich mit inspierenden Menschen ausgetauscht.
Letztes Jahr war ich für 6 Monate in Neuseeland, wo ich viel Zeit hatte mich mit Nicht-mir zu beschäftigen, in die Tiefe zu spüren, zu sehen, dort zu leiden, um mich dann inspirieren zu lassen, zu leben und zu sein!
Angefangen hat es wahrscheinlich schon als ich 3 Jahre war. Seitdem hatte ich alle 3 Monate sehr starke Migräne, mit allem was dazugehört, für jeweils 2 Tage. in diesen Tagen ging es mir fürchterlich, aber es war mir bewußt, dass es ein Ausdruck war, der nicht zu beeinflussen war. Ein Art Reinigung des Körpers, der Seele, des Geistes.
Seit ein paar Jahren meditiere ich, geführte- und nicht geführte Mediationen.
wir sind eine Familie mit drei Jungs und es ist manchmal eine Herausforderung das Leben so anzunehmen, ohne in die Prägung durch das eigene Elternhaus zurückzufallen. Meine Eltern sind sehr rational und sehr autoritär, mit vielen Bewertungen und labelling. (mir fällt dazu das deutsche Wort nicht ein).
Ich glaube alles, und nichts, es ist alles möglich, und meistens hinterfrage ich : ja, aber... Deshalb habe ich das Gefühl ich stehe nicht dort wo ich bin. ich arbeite als Osteopathin und möchte gern meine Patienten auf ihrem Weg zur inneren Heilung, nicht nur körperlich unterstützen sondern ganzheitlich. Dazu gehört auch, dass ich selber frei bin.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum? es wäre schön, jemanden zu haben, der einem hilft tiefer zu schauen, zu fühlen, und auch das anzunehmen. es ist für mich an der Zeit, mich über das was ich fühle, denke auszutauschen, und auch Unterstützung um noch genauer hinzuschauen, mir zu erlauben.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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Das Leben ist jetzt
Re: Das Leben ist jetzt
Hallo Daniela,
mein Name ist FeyaLuna und ich würde dich gerne auf deinem Weg die Ich- Illusion zu durchschauen begleiten. Wenn du damit einverstanden bist, würde ich mich sehr freuen.
Möchtest du Daniela genannt werden?
Herzliche Grüße
FreyaLuna
mein Name ist FeyaLuna und ich würde dich gerne auf deinem Weg die Ich- Illusion zu durchschauen begleiten. Wenn du damit einverstanden bist, würde ich mich sehr freuen.
Möchtest du Daniela genannt werden?
Herzliche Grüße
FreyaLuna
Re: Das Leben ist jetzt
Guten Morgen, FreyaLuna,
das ist eine wunderbare Überraschung am Morgen und ich freue mich sehr von dir zu lesen! Ich wäre sehr dankbar und froh, über deine Unterstützung! Ja, Daniela passt gut!
Vielen herzlichen Dank und einen wunderschönen Tag! Ich freue mich auf eine intensive und spannende Zeit!
Daniela
das ist eine wunderbare Überraschung am Morgen und ich freue mich sehr von dir zu lesen! Ich wäre sehr dankbar und froh, über deine Unterstützung! Ja, Daniela passt gut!
Vielen herzlichen Dank und einen wunderschönen Tag! Ich freue mich auf eine intensive und spannende Zeit!
Daniela
Re: Das Leben ist jetzt
Ja wundervoll liebe Daniela, dann lass uns gleich damit starten, das Konzept des getrennten Selbst zu erforschen.
Dafür braucht es deine ganze wache Präsenz und die Bereitschaft, radikal alles in Frage zu stellen, was du über dich glaubst. Bist Du bereit dazu?
Meine Aufgabe ist, dir beim direkten Schauen und Erforschen, mit Übungen und Fragen bei Seite zu stehen.
Für die Dauer der Untersuchung möchte ich dich bitten, alle spirituellen Bücher, Youtube Videos, Satsangs, und die anderen Threads in diesem Forum beiseite zu lassen. Jeder Weg ist einzigartig und es braucht WIRKLICH nur deine Bereitschaft ehrlich zu schauen und wahrzunehmen, was wirklich da ist. Nichts ist (vor dir) verborgen!!! Das direkte Schauen (Pointing) ist ganz EINFACH, aber nicht immer leicht, weil wir uns mit dem angesammelten Wissen und Konzepten oft im Wege stehen. Alles angesammelte spirituelle Wissen, alle Vorstellungen, Konzepte sind hinderlich beim direkten Schauen. Und nur darum wird es hier gehen, direkt zu schauen, dass es dieses Ich/ Person nicht so nicht gibt, dass Du nicht das bist, wofür du dich hältst. Bevor wir starten, möchte ich dich bitten, die beiden Texte oberhalb in der Suchmaske zu lesen (Einführende Worte und Wie man die Zitierfunktion verwendet), das macht unser Zusammenarbeiten leichter.
Und da unsere Untersuchung Kontinuität braucht, ist es wichtig, dass Du dran bleibst und dich spätestens alle zwei Tage bei mir meldest.
Herzliche Grüße FreyaLuna
Dafür braucht es deine ganze wache Präsenz und die Bereitschaft, radikal alles in Frage zu stellen, was du über dich glaubst. Bist Du bereit dazu?
Meine Aufgabe ist, dir beim direkten Schauen und Erforschen, mit Übungen und Fragen bei Seite zu stehen.
Für die Dauer der Untersuchung möchte ich dich bitten, alle spirituellen Bücher, Youtube Videos, Satsangs, und die anderen Threads in diesem Forum beiseite zu lassen. Jeder Weg ist einzigartig und es braucht WIRKLICH nur deine Bereitschaft ehrlich zu schauen und wahrzunehmen, was wirklich da ist. Nichts ist (vor dir) verborgen!!! Das direkte Schauen (Pointing) ist ganz EINFACH, aber nicht immer leicht, weil wir uns mit dem angesammelten Wissen und Konzepten oft im Wege stehen. Alles angesammelte spirituelle Wissen, alle Vorstellungen, Konzepte sind hinderlich beim direkten Schauen. Und nur darum wird es hier gehen, direkt zu schauen, dass es dieses Ich/ Person nicht so nicht gibt, dass Du nicht das bist, wofür du dich hältst. Bevor wir starten, möchte ich dich bitten, die beiden Texte oberhalb in der Suchmaske zu lesen (Einführende Worte und Wie man die Zitierfunktion verwendet), das macht unser Zusammenarbeiten leichter.
Und da unsere Untersuchung Kontinuität braucht, ist es wichtig, dass Du dran bleibst und dich spätestens alle zwei Tage bei mir meldest.
Herzliche Grüße FreyaLuna
Re: Das Leben ist jetzt
Guten Morgen Daniela,
ich wollte mich mal melden und nachfragen ob Du die Texte bereits gelesen hast und damit einverstanden bist.
Du schreibst:
Wie stellst Du Dir das Durchschauen vor?
Was hast Du für Erwartungen daran die Ich-Illusion zu durchschauen?
Was erhoffst Du Dir davon, die Ich-Illusion zu durchschauen?
Was meinst Du, wird anders sein, wenn du sie durchschaut hast?
Wie wird es sich in dem Augenblick anfühlen?
Ich freue mich auf eine Antwort von Dir.
Falls irgendetwas nicht klar sein sollte, bitte frage ruhig nach.
Damit dein Prozess hier im Fluss bleiben kann, wäre es gut, wenn Du möglichst jeden Tag antworten könntest, oder spätestens alle zwei Tage. Falls das mal nicht klappen sollte oder Du mehr Zeit brauchst zum Erforschen, würde ich Dich bitten, mir Bescheid zu geben. Ist das in Ordnung für Dich?
Freue mich auf eine Antwort von Dir
Sonnige Grüße
FreyaLuna
ich wollte mich mal melden und nachfragen ob Du die Texte bereits gelesen hast und damit einverstanden bist.
Du schreibst:
Ich würde gerne mit Dir mal auf Deine Erwartungen schauen wollen. Was möchtest Du erkennen und was erhoffst Du Dir von einem besseren Erkennen?Ich würde gern mehr Klarheit in meiner Gedanken/Gefühlswelt haben. Es wäre schön einen persönlichen Ansprechpartner zu haben, um sich auszutauschen, der einen auch tiefer hinsehen lässt um besser erkennen zu können.
Wie stellst Du Dir das Durchschauen vor?
Was hast Du für Erwartungen daran die Ich-Illusion zu durchschauen?
Was erhoffst Du Dir davon, die Ich-Illusion zu durchschauen?
Was meinst Du, wird anders sein, wenn du sie durchschaut hast?
Wie wird es sich in dem Augenblick anfühlen?
Ich freue mich auf eine Antwort von Dir.
Falls irgendetwas nicht klar sein sollte, bitte frage ruhig nach.
Damit dein Prozess hier im Fluss bleiben kann, wäre es gut, wenn Du möglichst jeden Tag antworten könntest, oder spätestens alle zwei Tage. Falls das mal nicht klappen sollte oder Du mehr Zeit brauchst zum Erforschen, würde ich Dich bitten, mir Bescheid zu geben. Ist das in Ordnung für Dich?
Freue mich auf eine Antwort von Dir
Sonnige Grüße
FreyaLuna
Re: Das Leben ist jetzt
Hallo liebe FreyaLuna,
Danke für deine Nachricht! Ja, ich bin bereit, hinter die Kulissen und meine Konzepte zu schauen. Darf ich auch Fragen stellen? Das hilft mir beim Nachdenken/Fühlen/schauen.
Ich schreibe meine Nachrichten auf word und kopier sie dann in die Antwort maske, ich hoffe das geht. Das letzte mal bin ich nämlich schon aus der Seite geflogen, das war etwas umständlich dann…
Ich möchte der Illusion ins Auge schauen, und feststellen, dass es eine Illusion ist. Wenn ich das erkenne, dann kann ich leichter mit meinen Gedanken, und Gefühlen umgehen, und hab nicht mehr so ein verwirrendes Gefühl. Es wäre mehr Klarheit im Fühlen und Denken, und wäre nicht so holprig. Ich würde mir nicht selbst mit meinen Erwartungen im Weg stehen, könnte geduldiger das Leben leben lassen. Es wäre leichter die Dinge von außen zu differenzieren, und von einem freieren Standpunkt aus zu handeln. Vielleicht ist es dann auch offensichtlicher, anderen Menschen auf diesem Weg zu unterstützen.
Ehrlichkeit, beim Eintauchen in meine Gefühle, Gedanken! Was steckt dahinter, hinter dem „Ortsschild- Ich“. Hinterfragen, anschauen, annehmen der Konzepte.
So genau kann ich es mir auch nicht vorstellen! Mit Zeit und Hingabe, und hoffentlich deiner Unterstützung!
[i
Was steckt hinter dem Ich? Das möchte ich wissen. Was ist die Bedeutung des eigenen Potentials. Was bedeutet: sei du selbst? Darauf hoffe ich Antworten zu finden.
Ich fühle mich verwirrt! Wenn ich mich gekränkt fühle könnte man sagen: es gibt kein Ich, also wer ist gekränkt. Aus diesem Gefühl will ich ja raus, also wenn niemand da ist der gekränkt sein kann, hat das Gefühl ja auch nichts woran es sich festmachen kann. Wenn ich mich aber fröhlich fühle, wer fühlt sich dann fröhlich? Beides hat seinen Platz und seine Berechtigung. Weißt du was ich meine? Danke!
Danke für deine Offenheit! Ganz herzliche sonnige Grüße, Daniela
Danke für deine Nachricht! Ja, ich bin bereit, hinter die Kulissen und meine Konzepte zu schauen. Darf ich auch Fragen stellen? Das hilft mir beim Nachdenken/Fühlen/schauen.
Ich schreibe meine Nachrichten auf word und kopier sie dann in die Antwort maske, ich hoffe das geht. Das letzte mal bin ich nämlich schon aus der Seite geflogen, das war etwas umständlich dann…
?Ich würde gerne mit Dir mal auf Deine Erwartungen schauen wollen. Was möchtest Du erkennen und was erhoffst Du Dir von einem besseren Erkennen
Ich möchte der Illusion ins Auge schauen, und feststellen, dass es eine Illusion ist. Wenn ich das erkenne, dann kann ich leichter mit meinen Gedanken, und Gefühlen umgehen, und hab nicht mehr so ein verwirrendes Gefühl. Es wäre mehr Klarheit im Fühlen und Denken, und wäre nicht so holprig. Ich würde mir nicht selbst mit meinen Erwartungen im Weg stehen, könnte geduldiger das Leben leben lassen. Es wäre leichter die Dinge von außen zu differenzieren, und von einem freieren Standpunkt aus zu handeln. Vielleicht ist es dann auch offensichtlicher, anderen Menschen auf diesem Weg zu unterstützen.
Wie stellst Du Dir das Durchschauen vor?
Ehrlichkeit, beim Eintauchen in meine Gefühle, Gedanken! Was steckt dahinter, hinter dem „Ortsschild- Ich“. Hinterfragen, anschauen, annehmen der Konzepte.
So genau kann ich es mir auch nicht vorstellen! Mit Zeit und Hingabe, und hoffentlich deiner Unterstützung!
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[/i]]Was hast Du für Erwartungen daran die Ich-Illusion zu durchschauen?
Was steckt hinter dem Ich? Das möchte ich wissen. Was ist die Bedeutung des eigenen Potentials. Was bedeutet: sei du selbst? Darauf hoffe ich Antworten zu finden.
Das Leben in seinem Fluss anzunehmen, allen Gefühlen, Gedanken Raum zu geben, Klarheit im Umgang mit Mitmenschen und Situationen. Offenheit für die Schöpfung des Lebens, Wachheit. Leichtigkeit.Was erhoffst Du Dir davon, die Ich-Illusion zu durchschauen?
Ich fühle mich verwirrt! Wenn ich mich gekränkt fühle könnte man sagen: es gibt kein Ich, also wer ist gekränkt. Aus diesem Gefühl will ich ja raus, also wenn niemand da ist der gekränkt sein kann, hat das Gefühl ja auch nichts woran es sich festmachen kann. Wenn ich mich aber fröhlich fühle, wer fühlt sich dann fröhlich? Beides hat seinen Platz und seine Berechtigung. Weißt du was ich meine? Danke!
An sich nichts, und doch alles! Die Sichtweise auf das Leben!Was meinst Du, wird anders sein, wenn du sie durchschaut hast?
Glücklich, frei, offen, im Leben, in der Liebe, klar, bewusst, verbunden, inspiriert, - so wie ich mich noch nie gefühlt habeWie wird es sich in dem Augenblick anfühlen?
Danke für deine Offenheit! Ganz herzliche sonnige Grüße, Daniela
Re: Das Leben ist jetzt
Liebe Daniela
Nun lass uns loslegen. Du fragst:
Wenn ich deine Antworten lese, dann steckt dahinter immer ein Ich, das etwas wünscht oder will Vielleicht auch ein Wunsch nach Kontrolle?
Du schreibst:
Was ist dieses Ich, das Erwartungen hat und sich im Wege steht und das Leben leben lässt?
Muss jemand das Leben leben lassen oder geschieht Lebendig-sein von selbst?
Du stellst eine gute Frage:
Und wenn ich dich frage was ist „Berlin“?, wirst du anfangen zu beschreiben was du über Berlin weißt. Eine Stadt mit Straßen, Gebäuden, Plätzen, Menschen und so weiter….
Sind die Beschreibungen Berlin selbst? Sagen die Straßen, Gebäude, Plätze ich bin Berlin? Steckt das da drin? Woher weißt Du, dass das Berlin ist? Du hast es gehört, gelernt oder?
Und nehmen wir mal an, ich setzte dich mitten in Berlin auf einer Straße aus. Du weißt nicht, dass du in Berlin bist. Du erfährst, das Licht, die Geräusche, Gerüche usw. Sagen diese Wahrnehmungen „Ich bin Berlin“
Kannst Du in diesen Wahrnehmungen „Berlin“ finden?
Gibt es Berlin überhaupt, jenseits einer Vorstellung, eines Gedankens, Konzeptes? Ist Berlin etwas Festes, Beständiges, Konstantes, Unveränderliches?
Werden Du und Ich dasselbe Berlin erfahren? Gibt es ein objektiv unabhängig von der Erfahrung existierendes Berlin?
So nun lass uns das Ortsschild „Ich“ anschauen.
Auf was weist das Ortsschild „Ich“ hin?
Was deutet darauf hin, dass da ein“ Ich“ ist?
An was machst du dieses“ Ich“ (Ding-) fest?
Was beweist, zweifelsfrei, dass es ein“ Ich“ gibt?
Aus was ist es gemacht?
Bin ganz gespannt, was Du darüber rausfindest.
Noch ein paar Hinweise und Möglichkeiten zur Untersuchung bezogen auf Antworten von Dir.
Gäbe es ohne Wahrnehmen verwirrt sein? Das was Verwirrung wahrnimmt, ist es selbst verwirrt oder nimmt es wahr, weiß also dass Verwirrung da ist?
Bist Du die Verwirrung, oder wird sie gefühlt, also erfahren und wahrgenommen?
[/b
]Des weiteren schreibst Du
Kannst Du eine Kränkung finden ohne den Gedanken, Ich bin gekränkt?
Wo ist die Kränkung ohne den Gedanken?
Gibt es ein gekränktes Ich ohne den Gedanken „Ich bin gekränkt“?
Nun bin ich doch auf ganz schön viel eingegangen.
Das ist viel Stoff, viele Fragen. Sie weisen aber immer auf dasselbe hin.
Bitte lass Dir Zeit und schaue genau hin bei der Untersuchung und bleib immer ganz nahe bei den Fragen, bis alles ganz klar ist. Wir haben keine Eile. Lass Dich nicht in Spekulationen, Theorien hineinziehen. Es geht nicht darum, dass du mir gut Antworten gibst. Es geht um das, worauf die Fragen hindeuten.
Nun lass uns loslegen. Du fragst:
Hier in diesem Forum geht es einzig und alleine darum die „Illusion“ (Erscheinung) eines Ich/ Selbst zu erforschen und zu durchschauen. Es geht nicht um einen Austausch über, psychologische, spirituelle, religiöse oder philosophische Fragen. Es geht auch nicht um einen Austausch über Meinungen und Ansichten. Ich werde dir also Fragen stellen und Übungen geben, die Dir helfen können die Illusion zu durchschauen und direkt zu schauen, was du bist, jenseits aller Gedanken, Gefühle und Konzepte. Es ist wichtig ganz nah an den Fragen zu bleiben und zu schauen, auf was sie hinweisen, bis es ganz klar für dich ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wir in Gedanken und Konzepten verloren gehen können und den Überblick verlieren. Deshalb werde ich auch nicht auf alles eingehen, was du schreibst. Ich versuche ein guter Lotse zu sein, durch die Wirrnisse der Gedankenflut. Wenn Du also Fragen stellen möchtest, dann bitte nur solche, die benötigt werden um Klarheit zu finden.Darf ich auch Fragen stellen? Das hilft mir beim Nachdenken/Fühlen/schauen
Wenn ich deine Antworten lese, dann steckt dahinter immer ein Ich, das etwas wünscht oder will Vielleicht auch ein Wunsch nach Kontrolle?
Du schreibst:
Wer oder was ist dieses Ich, das der Illusion ins Auge schauen will, Gedanken besitzt und mit ihnen umgeht und keine verwirrende Gefühle mehr hat? Hat es eine Form, Größe, Farbe und wo ist es lokalisiert?Ich möchte der Illusion ins Auge schauen,
dann kann ich leichter mit meinen Gedanken, und Gefühlen umgehen, und hab nicht mehr so ein verwirrendes Gefühl.
Es wäre mehr Klarheit im Fühlen und Denken,
Ich würde mir nicht selbst mit meinen Erwartungen im Weg stehen, könnte geduldiger das Leben leben lassen
Was ist dieses Ich, das Erwartungen hat und sich im Wege steht und das Leben leben lässt?
Muss jemand das Leben leben lassen oder geschieht Lebendig-sein von selbst?
Du stellst eine gute Frage:
Lass uns mal zum Beispiel das Ortsschild „Berlin“ nehmen. Ist das Ortsschild „Berlin“ Berlin selbst?Was steckt dahinter, hinter dem „Ortsschild- Ich“.
Und wenn ich dich frage was ist „Berlin“?, wirst du anfangen zu beschreiben was du über Berlin weißt. Eine Stadt mit Straßen, Gebäuden, Plätzen, Menschen und so weiter….
Sind die Beschreibungen Berlin selbst? Sagen die Straßen, Gebäude, Plätze ich bin Berlin? Steckt das da drin? Woher weißt Du, dass das Berlin ist? Du hast es gehört, gelernt oder?
Und nehmen wir mal an, ich setzte dich mitten in Berlin auf einer Straße aus. Du weißt nicht, dass du in Berlin bist. Du erfährst, das Licht, die Geräusche, Gerüche usw. Sagen diese Wahrnehmungen „Ich bin Berlin“
Kannst Du in diesen Wahrnehmungen „Berlin“ finden?
Gibt es Berlin überhaupt, jenseits einer Vorstellung, eines Gedankens, Konzeptes? Ist Berlin etwas Festes, Beständiges, Konstantes, Unveränderliches?
Werden Du und Ich dasselbe Berlin erfahren? Gibt es ein objektiv unabhängig von der Erfahrung existierendes Berlin?
So nun lass uns das Ortsschild „Ich“ anschauen.
Auf was weist das Ortsschild „Ich“ hin?
Was deutet darauf hin, dass da ein“ Ich“ ist?
An was machst du dieses“ Ich“ (Ding-) fest?
Was beweist, zweifelsfrei, dass es ein“ Ich“ gibt?
Aus was ist es gemacht?
Bin ganz gespannt, was Du darüber rausfindest.
Noch ein paar Hinweise und Möglichkeiten zur Untersuchung bezogen auf Antworten von Dir.
Woher weißt Du dass Du verwirrt bist? Was nimmst du wahr? Da ist etwas, das Verwirrung wahrnimmt oder? Du nennst es Ich.Ich fühle mich verwirrt!
Gäbe es ohne Wahrnehmen verwirrt sein? Das was Verwirrung wahrnimmt, ist es selbst verwirrt oder nimmt es wahr, weiß also dass Verwirrung da ist?
Bist Du die Verwirrung, oder wird sie gefühlt, also erfahren und wahrgenommen?
[/b
]Des weiteren schreibst Du
Wenn ich mich gekränkt fühle könnte man sagen: es gibt kein Ich, also wer ist gekränkt. Aus diesem Gefühl will ich ja raus, also wenn niemand da ist der gekränkt sein kann, hat das Gefühl ja auch nichts woran es sich festmachen kann. Wenn ich mich aber fröhlich fühle, wer fühlt sich dann fröhlich?
Kannst Du eine Kränkung finden ohne den Gedanken, Ich bin gekränkt?
Wo ist die Kränkung ohne den Gedanken?
Gibt es ein gekränktes Ich ohne den Gedanken „Ich bin gekränkt“?
Nun bin ich doch auf ganz schön viel eingegangen.
Das ist viel Stoff, viele Fragen. Sie weisen aber immer auf dasselbe hin.
Bitte lass Dir Zeit und schaue genau hin bei der Untersuchung und bleib immer ganz nahe bei den Fragen, bis alles ganz klar ist. Wir haben keine Eile. Lass Dich nicht in Spekulationen, Theorien hineinziehen. Es geht nicht darum, dass du mir gut Antworten gibst. Es geht um das, worauf die Fragen hindeuten.
Re: Das Leben ist jetzt
Hallo liebe Freyaluna,
Danke für die vielen Anregungen! Es passiert sehr viel... brauch noch etwas Zeit um das in Worte zu fassen! Danke! Ich melde mich morgen! Hab einen wunderschönen Abend im Vollmond Schein,herzliche Grüße, Daniela
Danke für die vielen Anregungen! Es passiert sehr viel... brauch noch etwas Zeit um das in Worte zu fassen! Danke! Ich melde mich morgen! Hab einen wunderschönen Abend im Vollmond Schein,herzliche Grüße, Daniela
Re: Das Leben ist jetzt
Liebe Daniela, danke für deine Rückmeldung. Klar, nimm Dir die Zeit, die du brauchst. Ist ja auch ne Menge Stoff. ;)
Liebe Grüße und bis morgen
FreyaLuna
Liebe Grüße und bis morgen
FreyaLuna
Re: Das Leben ist jetzt
Guten Morgen liebe Freyaluna,
in den letzten beiden Tagen, bzw. Nächten ist viel passiert. Sehr intensive Träume, Gedanken, Erkenntnisse… Es ist nicht so einfach das in Worte zu fassen, oder überhaupt zu fassen. Vielleicht muss es auch nicht gefasst werden, sondern nur gesehen werden.
Es ist mir im ganzen Leben schon bewusst, dass es kein Ich gibt. Das Leben hat so funktioniert und ist gekommen, wie es war, wie es ist. Irgendwann hat es angefangen, dass aus dem Nicht-Ich Leben ein ICH wurde, was unglaublich dominant ist, es macht sich über alles Gedanken, und hat sich perfekt der Umwelt angepasst. Es klebt über allem drüber. Es ist mehr das Gefühl etwas wegzubekommen, was sich über lange Jahre angeheftet hat, und dass was nicht da ist, nicht erkannt werden kann.
Als die Kinder noch klein waren, war es ganz wichtig mit Ich-Botschaften den Kindern zu begegnen. „Ich möchte, dass du...“ Es hat sich schon immer falsch angefühlt, aber es hat sich so sehr eingeprägt, fast wie eingebrannt!
Das Ich ist eine Umgangsform, die nichts zu sagen hat, und doch im Vordergrund steht. In der Beobachtung, gerade beim Frühstückstisch, ist es sehr spannend, wie so ein Gespräch stattfindet. Ich habe das Gefühl, es ist schwieriger aus einer Gewohnheit rauszukommen, als etwas Neues zu erkennen!
Über Kontrolle sind auch viele Gedanken gekommen. Ja, das spielt sicherlich eine große Rolle; Kontrolle, Verantwortung… Meine Eltern sind beide Akademiker (Mutter: Lehrerin- Mathe, Chemie; Vater: forensischer Psychiater), meine Brüder sind 3 und 5 Jahre jünger als ich und ich hatte immer die Aufgabe mich um sie zu kümmern. Wenn es um eigene Dinge ging, war das Leben im Vordergrund, und es kam immer wie es wollte, und wie es sich gut angefühlt hat, ohne Kontrolle, Wille, oder Einschränkung.
Mit den eigenen Kindern (15, und die Zwillinge sind 13) war viel geboten und die Kontrolle, das ICH, Verantwortung, Erwartungen kamen in den Vordergrund.
Es gibt’s nichts was hinter dem Ich ist. Gedanken finden statt, Erfahrungen werden gemacht, Gefühle werden erlebt und ausgelebt, Aktionen werden ausgeführt, Erinnerungen werden verknüpft, Ideen werden geboren - es gibt nichts was es steuert, oder kontrolliert. Das Leben drückt sich im Moment aus.
Wahrnehmung irrt nicht, sie findet statt. Gedanken entstehen dabei und hinterfragen, aber aus der Wahrnehmung heraus gibt es keinen Zweifel. Der Vollmond ist da, er wurde gesehen, gefühlt und wahrgenommen.
Ohne Ich, hat der Gedanke nichts woran er sich anhängen kann, und das Gefühl hat keinen Gedanken um es zu verstärken. Beides ist da, aber es wird nicht gekoppelt und löst sich wieder.
Freude entsteht aus dem puren Leben, sie ist einfach. Sie ist Ausdruck des Seins, der Schöpfung. Das war eindeutig zu spüren. Sie erfüllt, ohne Gedanken, ohne Bezug!
Ich danke dir sehr, für deine Unterstützung und auch, dass ich dir die Gedanken schreiben und schicken kann. Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag.
Herzliche Grüße, Daniela
in den letzten beiden Tagen, bzw. Nächten ist viel passiert. Sehr intensive Träume, Gedanken, Erkenntnisse… Es ist nicht so einfach das in Worte zu fassen, oder überhaupt zu fassen. Vielleicht muss es auch nicht gefasst werden, sondern nur gesehen werden.
Es ist mir im ganzen Leben schon bewusst, dass es kein Ich gibt. Das Leben hat so funktioniert und ist gekommen, wie es war, wie es ist. Irgendwann hat es angefangen, dass aus dem Nicht-Ich Leben ein ICH wurde, was unglaublich dominant ist, es macht sich über alles Gedanken, und hat sich perfekt der Umwelt angepasst. Es klebt über allem drüber. Es ist mehr das Gefühl etwas wegzubekommen, was sich über lange Jahre angeheftet hat, und dass was nicht da ist, nicht erkannt werden kann.
Als die Kinder noch klein waren, war es ganz wichtig mit Ich-Botschaften den Kindern zu begegnen. „Ich möchte, dass du...“ Es hat sich schon immer falsch angefühlt, aber es hat sich so sehr eingeprägt, fast wie eingebrannt!
Das Ich ist eine Umgangsform, die nichts zu sagen hat, und doch im Vordergrund steht. In der Beobachtung, gerade beim Frühstückstisch, ist es sehr spannend, wie so ein Gespräch stattfindet. Ich habe das Gefühl, es ist schwieriger aus einer Gewohnheit rauszukommen, als etwas Neues zu erkennen!
Über Kontrolle sind auch viele Gedanken gekommen. Ja, das spielt sicherlich eine große Rolle; Kontrolle, Verantwortung… Meine Eltern sind beide Akademiker (Mutter: Lehrerin- Mathe, Chemie; Vater: forensischer Psychiater), meine Brüder sind 3 und 5 Jahre jünger als ich und ich hatte immer die Aufgabe mich um sie zu kümmern. Wenn es um eigene Dinge ging, war das Leben im Vordergrund, und es kam immer wie es wollte, und wie es sich gut angefühlt hat, ohne Kontrolle, Wille, oder Einschränkung.
Mit den eigenen Kindern (15, und die Zwillinge sind 13) war viel geboten und die Kontrolle, das ICH, Verantwortung, Erwartungen kamen in den Vordergrund.
Das Ich ist ein Aushängeschild. Ein Kommunikationsmittel. Es fühlt sich aber auch so an, als wäre es ein Stempel, der allem, was „mich“ betrifft anhaftet… Es ist permanent damit beschäftigt Sachen zu wollen, zu analysieren…Auf was weist das Ortsschild „Ich“ hin?
Was deutet darauf hin, dass da ein“ Ich“ ist?
An was machst du dieses“ Ich“ (Ding-) fest?
Was beweist, zweifelsfrei, dass es ein“ Ich“ gibt?
Aus was ist es gemacht?
Es gibt’s nichts was hinter dem Ich ist. Gedanken finden statt, Erfahrungen werden gemacht, Gefühle werden erlebt und ausgelebt, Aktionen werden ausgeführt, Erinnerungen werden verknüpft, Ideen werden geboren - es gibt nichts was es steuert, oder kontrolliert. Das Leben drückt sich im Moment aus.
In dem Moment, wo Wahrnehmen stattfindet, kann keine Verwirrung mehr da sein! Das was erfahren wird, ist da, darüber gibt es keine Verwirrung. Das war eine erlösende Erkenntnis.Woher weißt Du dass Du verwirrt bist? Was nimmst du wahr? Da ist etwas, das Verwirrung wahrnimmt oder? Du nennst es Ich.
Gäbe es ohne Wahrnehmen verwirrt sein? Das was Verwirrung wahrnimmt, ist es selbst verwirrt oder nimmt es wahr, weiß also dass Verwirrung da ist?
Bist Du die Verwirrung, oder wird sie gefühlt, also erfahren und wahrgenommen?
Wahrnehmung irrt nicht, sie findet statt. Gedanken entstehen dabei und hinterfragen, aber aus der Wahrnehmung heraus gibt es keinen Zweifel. Der Vollmond ist da, er wurde gesehen, gefühlt und wahrgenommen.
Das war auch ein Aha- Moment! Erlebnisse führen zu Gedanken, Gedanken werden mit Emotionen gekoppelt. Gedanken kommen, aus dem Nichts, assoziieren sich mit dem Ich, und die Gefühle verstärken dieses Ich-Erlebnis, und führen zu weiteren Gedanken.Kannst Du eine Kränkung finden ohne den Gedanken, Ich bin gekränkt?
Wo ist die Kränkung ohne den Gedanken?
Gibt es ein gekränktes Ich ohne den Gedanken „Ich bin gekränkt“?
Ohne Ich, hat der Gedanke nichts woran er sich anhängen kann, und das Gefühl hat keinen Gedanken um es zu verstärken. Beides ist da, aber es wird nicht gekoppelt und löst sich wieder.
Freude entsteht aus dem puren Leben, sie ist einfach. Sie ist Ausdruck des Seins, der Schöpfung. Das war eindeutig zu spüren. Sie erfüllt, ohne Gedanken, ohne Bezug!
Ich danke dir sehr, für deine Unterstützung und auch, dass ich dir die Gedanken schreiben und schicken kann. Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag.
Herzliche Grüße, Daniela
Re: Das Leben ist jetzt
Liebe Daniela,
Herzlichen Dank für Deine ausführliche Rückmeldung! Es freut mich zu sehen, mit welcher Ernsthaftigkeit Du eingestiegen bist! Es freut mich sehr, dich begleiten zu dürfen. Es kommt wieder ne menge Stoff. Du must mir sagen, falls das Tempo zu schnell für dich ist. Wir haben Zeit.
So nun lass uns einsteigen….
Nochmal: ALLES, WAS DU WAHRNEHMEN KANNST, BIST DU NICHT!
Lass uns das Mal erforschen:
Nimm Dir dafür soviel Zeit wie Du brauchst, in der Du ungestört sein kannst. Vielleicht setzt du dich auf einen Stuhl ganz entspannt hin und schließt zuerst einmal die Augen. Nun nimm wahr, worauf sich die Aufmerksamkeit ausrichtet. Vielleicht erscheint ein Geräusch, oder eine Empfindung taucht auf oder ein Gedanke. Lass die Aufmerksamkeit frei wandern und beobachte nur, zuerst mit geschlossenen und dann auch mit offenen Augen.
Was kannst Du erforschen und erkennen?
1) Die Aufmerksamkeit wandert von alleine, was ganz natürlich ist
2) Die Aufmerksamkeit ist immer auf etwas, ein Objekt ausgerichtet: ein Geräusch, Empfindungen, Gedanken, Sinneswahrnehmungen…. Auch das ist ganz natürlich
3) Das worauf die Aufmerksamkeit sich ausrichtet wird wahrgenommen.
4) Da ist keiner, der das macht, es geschieht von ganz alleine. Wahrnehmen geschieht
5) wahrnehmen geschieht ohne Anstrengung, mühelos.
6) Bemerke da ist wahrnehmen
7) Wahrnehmen ist bewusstes wahrnehmen
8) Es wird wahrgenommen und gleichzeitig gewusst.
9) Alles was wahrgenommen wird kommt und geht!!
10) Alles, was wahrgenommen werden kann, bist du nicht!
11) Was kommt und geht nicht?
12) Das, was nicht kommt und geht, bist du!
Da ist bewusstes-wahrnehmen!!! Schau solange, bis das ganz klar ist!!!!Und da ist Wissen/Erkennen!
Nun lass die Aufmerksamkeit weit, offen eher weich und unfokusiert sein und erkenne, dass alles im wahrnehmen eingeschlossen ist. Alles erscheint im wahrnehmen, nichts außerhalb.
Wahrnehmen schließt alles ein!
Alles erscheint gleichwertig im bewussten- wahrnehmen. Ich schreibe wahrnehmen extra klein. Es ist wahrnehmen und keine Wahrnehmung. Ist es nicht So? Alles erscheint im wahrnehmen und wird wahrgenommen.
Auch Gedanken erscheinen gleichwertig im bewussten-wahrnehmen. Das ist besonders wichtig, das zu erkennen, da Gedanken, vor allem wenn sie mit ICH,MICH,MIR, MEIN einhergehen besondere Bedeutung bekommen. Gedanken sind nichts Besonderes. Sie sind Erscheinungen, wie alles andere auch.
Und schau mit Klarheit:
Gibt es da einen Seher, der sieht, einen Hörer, der hört, einen Denker, der denkt, einen Spürer, der spürt oder geschieht das ganz von alleine. Gibt es einen Macher? Eine Kontrolle?
Wie ist das mit dem Rest, was so geschieht? Gibt es da ein Ich, das den Atem macht, all die Milliarden Zellen zum wachsen bringt und kontrolliert, die Organe zum Funktionieren bringt, die Synapsen zündet. Wer entscheidet oder macht, das alles? Gibt es da ein Individuum, dass das alles macht und kontrolliert oder geschieht alles von alleine?
Bitte schauen, nicht drüber nachdenken!
Ja, Leben ist das, was geschieht hier-jetzt. Oder besser noch Leben ist dieses hier-jetzt. Immer hier-jetzt, ewiges, presentes hier-jetzt. Ohne Vergangenheit und Zukunft!
Und Du bist das. Und ja doch, es gibt sowas wie ein Ich, aber es ist nicht das, wofür wir es halten und es ist nicht das, was Du bist. Und Ich ist wohl eher ein Verb, in Bewegung und unbeständig, statt ein Substantiv mit festen Konturen. Man müsste statt ICH eher sagen es “icht”. Manchmal ist es da und manchmal nicht. Das Ich ist auch eine Erscheinung, die wie alle anderen auch wahrgenommen werden kann.
Beobachte das mal jetzt!!
Lass ganz langsam den Gedanken Ich auftauchen und nimm wahr, wie er verschwindet. was bleibt, wenn er geht?
Und wenn es da ist, als was erscheint es?, wie und woran erkennst Du seine Anwesenheit?
Gedanken, Gefühle, Empfindungen?....Kannst Du es wahrnehmen, erfahren? Dann kannst Du es nicht sein!
Und sind Gedanken, Gefühle, Empfindungen beständig? Oder kommen und gehen sie? Kommst und gehst Du auch? Hast Du schon mal dein Nicht-Sein erfahren?
Bitte nimm Dir Zeit und beobachte das Mal!!!!
Es ist nichts Falsches am Ich. Es ist völlig in Ordnung!!!!Es geht nicht darum es zu beseitigen oder zu überwinden. Es reicht vollkommen aus es zu durchschauen und zu erkennen, was Deine wahre Natur ist. Auch nach dem Durchschauen wird es nicht verschwinden. Es “icht” weiter vor sich hin;)
Es ist wie mit den Naturerscheinungen. Früher glaubten die Menschen, dass Götter Blitze schleudern, Donner und Regen machen. Und obwohl sie erkannten, dass es da keine Götter gab, die Regen machen und Blitze schleudern, hat es nicht zu regnen und zu gewittern aufgehört. Alles wird so weitergehen nach dem Durchschauen der Ich-Illusion nur ohne die Vorstellung eines Ichs, dass das Zentrum und der Macher sowie Kontrolleur all dessen ist. Also darfst du es auch weiter als Rolle benutzen. Und ganz natürlich mit Deinen Kindern umgehen.
Herzlichen Dank für Deine ausführliche Rückmeldung! Es freut mich zu sehen, mit welcher Ernsthaftigkeit Du eingestiegen bist! Es freut mich sehr, dich begleiten zu dürfen. Es kommt wieder ne menge Stoff. Du must mir sagen, falls das Tempo zu schnell für dich ist. Wir haben Zeit.
So nun lass uns einsteigen….
Ja, so ist es! Das was Du bist, lässt sich niemals durch Denken begreifen oder erfassen. Du kannst es nur erkennen und sein. Ich kann sogar soweit gehen zu sagen, dass alles, was du wahrnehmen kannst, bist du nicht, ist lediglich eine Erscheinung, ein Objekt der Wahrnehmung, mehr nicht.… Es ist nicht so einfach das in Worte zu fassen, oder überhaupt zu fassen. Vielleicht muss es auch nicht gefasst werden, sondern nur gesehen werden.
Nochmal: ALLES, WAS DU WAHRNEHMEN KANNST, BIST DU NICHT!
Lass uns das Mal erforschen:
Nimm Dir dafür soviel Zeit wie Du brauchst, in der Du ungestört sein kannst. Vielleicht setzt du dich auf einen Stuhl ganz entspannt hin und schließt zuerst einmal die Augen. Nun nimm wahr, worauf sich die Aufmerksamkeit ausrichtet. Vielleicht erscheint ein Geräusch, oder eine Empfindung taucht auf oder ein Gedanke. Lass die Aufmerksamkeit frei wandern und beobachte nur, zuerst mit geschlossenen und dann auch mit offenen Augen.
Was kannst Du erforschen und erkennen?
1) Die Aufmerksamkeit wandert von alleine, was ganz natürlich ist
2) Die Aufmerksamkeit ist immer auf etwas, ein Objekt ausgerichtet: ein Geräusch, Empfindungen, Gedanken, Sinneswahrnehmungen…. Auch das ist ganz natürlich
3) Das worauf die Aufmerksamkeit sich ausrichtet wird wahrgenommen.
4) Da ist keiner, der das macht, es geschieht von ganz alleine. Wahrnehmen geschieht
5) wahrnehmen geschieht ohne Anstrengung, mühelos.
6) Bemerke da ist wahrnehmen
7) Wahrnehmen ist bewusstes wahrnehmen
8) Es wird wahrgenommen und gleichzeitig gewusst.
9) Alles was wahrgenommen wird kommt und geht!!
10) Alles, was wahrgenommen werden kann, bist du nicht!
11) Was kommt und geht nicht?
12) Das, was nicht kommt und geht, bist du!
Da ist bewusstes-wahrnehmen!!! Schau solange, bis das ganz klar ist!!!!Und da ist Wissen/Erkennen!
Nun lass die Aufmerksamkeit weit, offen eher weich und unfokusiert sein und erkenne, dass alles im wahrnehmen eingeschlossen ist. Alles erscheint im wahrnehmen, nichts außerhalb.
Wahrnehmen schließt alles ein!
Alles erscheint gleichwertig im bewussten- wahrnehmen. Ich schreibe wahrnehmen extra klein. Es ist wahrnehmen und keine Wahrnehmung. Ist es nicht So? Alles erscheint im wahrnehmen und wird wahrgenommen.
Auch Gedanken erscheinen gleichwertig im bewussten-wahrnehmen. Das ist besonders wichtig, das zu erkennen, da Gedanken, vor allem wenn sie mit ICH,MICH,MIR, MEIN einhergehen besondere Bedeutung bekommen. Gedanken sind nichts Besonderes. Sie sind Erscheinungen, wie alles andere auch.
Und schau mit Klarheit:
Gibt es da einen Seher, der sieht, einen Hörer, der hört, einen Denker, der denkt, einen Spürer, der spürt oder geschieht das ganz von alleine. Gibt es einen Macher? Eine Kontrolle?
Wie ist das mit dem Rest, was so geschieht? Gibt es da ein Ich, das den Atem macht, all die Milliarden Zellen zum wachsen bringt und kontrolliert, die Organe zum Funktionieren bringt, die Synapsen zündet. Wer entscheidet oder macht, das alles? Gibt es da ein Individuum, dass das alles macht und kontrolliert oder geschieht alles von alleine?
Bitte schauen, nicht drüber nachdenken!
Wem ist es bewusst? Wer ist dieses Mir, dem es bewusst ist?Es ist mir im ganzen Leben schon bewusst, dass es kein Ich gibt. Das Leben hat so funktioniert und ist gekommen, wie es war, wie es ist.
Ja, Leben ist das, was geschieht hier-jetzt. Oder besser noch Leben ist dieses hier-jetzt. Immer hier-jetzt, ewiges, presentes hier-jetzt. Ohne Vergangenheit und Zukunft!
Und Du bist das. Und ja doch, es gibt sowas wie ein Ich, aber es ist nicht das, wofür wir es halten und es ist nicht das, was Du bist. Und Ich ist wohl eher ein Verb, in Bewegung und unbeständig, statt ein Substantiv mit festen Konturen. Man müsste statt ICH eher sagen es “icht”. Manchmal ist es da und manchmal nicht. Das Ich ist auch eine Erscheinung, die wie alle anderen auch wahrgenommen werden kann.
Beobachte das mal jetzt!!
Lass ganz langsam den Gedanken Ich auftauchen und nimm wahr, wie er verschwindet. was bleibt, wenn er geht?
Ist dieses ICH, eine immerwährende Konstante? Schau, ist es immer da oder glänzt es auch immer wieder durch Abwesenheit, zum Beispiel im Tiefschlaf.Es ist mehr das Gefühl etwas wegzubekommen, was sich über lange Jahre angeheftet hat, und dass was nicht da ist, nicht erkannt werden kann.
Und wenn es da ist, als was erscheint es?, wie und woran erkennst Du seine Anwesenheit?
Gedanken, Gefühle, Empfindungen?....Kannst Du es wahrnehmen, erfahren? Dann kannst Du es nicht sein!
Und sind Gedanken, Gefühle, Empfindungen beständig? Oder kommen und gehen sie? Kommst und gehst Du auch? Hast Du schon mal dein Nicht-Sein erfahren?
Bitte nimm Dir Zeit und beobachte das Mal!!!!
!Als die Kinder noch klein waren, war es ganz wichtig mit Ich-Botschaften den Kindern zu begegnen. „Ich möchte, dass du...“ Es hat sich schon immer falsch angefühlt, aber es hat sich so sehr eingeprägt, fast wie eingebrannt
Es ist nichts Falsches am Ich. Es ist völlig in Ordnung!!!!Es geht nicht darum es zu beseitigen oder zu überwinden. Es reicht vollkommen aus es zu durchschauen und zu erkennen, was Deine wahre Natur ist. Auch nach dem Durchschauen wird es nicht verschwinden. Es “icht” weiter vor sich hin;)
Es ist wie mit den Naturerscheinungen. Früher glaubten die Menschen, dass Götter Blitze schleudern, Donner und Regen machen. Und obwohl sie erkannten, dass es da keine Götter gab, die Regen machen und Blitze schleudern, hat es nicht zu regnen und zu gewittern aufgehört. Alles wird so weitergehen nach dem Durchschauen der Ich-Illusion nur ohne die Vorstellung eines Ichs, dass das Zentrum und der Macher sowie Kontrolleur all dessen ist. Also darfst du es auch weiter als Rolle benutzen. Und ganz natürlich mit Deinen Kindern umgehen.
Ich habe das Gefühl, es ist schwieriger aus einer Gewohnheit rauszukommen, als etwas Neues zu erkennen!
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Es ist das Einfachste vom Einfachen. Du must nirgends rauskommen, denn du bist nirgends drin. Das was Du bist ist immer zugänglich und frei. Denn Du bist es ja schon. Du must nichts dafür tun, nichts üben, nicht meditieren. Es gibt nichts zu erreichen. Du brauchst kein Wissen, keine Bücher, Lehrer usw.
Halte jetzt inne und schau!!
Schau mit Klarheit! Und antworte spontan!
Bist Du da jetz?
Existierst Du?
Musst Du drüber erst nachdenken oder weißt Du es ohne denken zu müssen?
Bist Du da? Musst Du irgendwo nachschauen um zu wissen, dass Du bist?
Brauchst Du dafür einen Lehrer, Wissen, ein Buch?
Brauchst Du eine Bestätigung dafür, Anerkennung?
Das was Du bist, ist vor jedem Gedanken, vor jeder Wahrnehmung!!!!
Du bist nicht das, was Du weißt oder wahrnimmst!!!! Du bist das, was unerschütterlich weiß, dass Du bist.
Bist Du da?
Schau mit Klarheit!!!
Du weisst dass Du bist!!!!
Nicht was Du bist, nur dass Du bist. Bleib mal dabei!!!
Jenseits aller Gedanken, vor allen Worten weiss ich dass ich bin!!!!!
Das was ich bin, weiß, dass es ist ,ist also bewusst!!!!!
Du ist gleich bewusst!!! Du und bewusst ist dasselbe!!!
Musst Du was dafür tun,leisten, Dich anstrengen? Es ist gegeben!!!
Schau, bis es ganz klar ist.
Das übersehen wir immer, weil unsere Aufmerksamkeit immer auf etwas, auf ein Objekt ausgerichtet ist und dann halten wir uns auch für ein Etwas, ein Objekt, eine Person.
Wenn ich Dich frage, wer bist Du, wirst Du anfangen mir eine Geschichte zu erzählen. Ich bin Daniela, eine Frau, so und so alt, Mutter dreier Kinder, verheiratet oder nicht, da geboren, das von Beruf usw; Eine Geschichte! Bist Du diese Geschichte?
Braucht dieses” Ich Bin” eine Geschichte um zu sein? Bist Du die Geschichte oder das, was sie wahrnehmen kann?
Geschichten kommen und gehen. Wo ist die Geschichte im Tiefschlaf?
Was ist Dieses Ich?
Zeig mir das Ich, die Person ohne auf Gedanken/ Geschichten Bezug zu nehmen!!!!!
Kannst Du ein Ich/ Ego/Person finden ohne eine Geschichte?
Schau bitte jetzt mit Klarheit!!!
Bist Du da? Woher weißt Du das? Musst Du vorher darüber nachdenken und Geschichten erzählen um zu wissen, dass Du bist?
Was bleibt, wenn nichts erzählt wird jetzt!!!!!
Schau jetzt!
Was bleibt ohne Geschichte jetzt!
Gibt es sowas wie Kontrolle? Über was hast du genau Kontrolle?Über Kontrolle sind auch viele Gedanken gekommen.
Schau Mal dein Leben an und finde bitte ein Beispiel, wo Du entschieden hast und Kontrolle hattest.
Hast Du Kontrolle über Gedanken, Gefühle, Empfindungen?
Übung zu Gedanken:
Bitte wirklich machen, nicht nur in Gedanken und öfter wiederholen im Laufe des Tages ;)
Schließe die Augen, entspanne Deine Haltung und beobachte, ob Gedanken da sind oder nicht.
Kannst Du im voraus wissen, was der nächste Gedanke ist?
Warte und schau, was der nächste Gedanke sein wird.
Kannst Du Gedanken stoppen, nicht denken? Versuch mal nichts zu denken.
Beobachte mal, woher der nächset Gedanke kommt, und falls einer kommt, wohin er verschwindet.
Bist Du auch da, wenn keine Gedanken da sind?
Da ist etwas, das weiß ob Gedanken da sind oder nicht!!!!!
Werde Dir dessen bewusst!!!! Das, was weß, was vor sich geht, ist kein Gedanke, sondern weiß die Gedanken!!!! Das, was da weiß, was vor sich geht, weiß auch, dass es ist!!!!
Es ist im wahrsten Sinne Selbst-Bewusst!
Du weißt, dass Du bist!!!! Ohne Zweifel. Niemand kann das anzweifeln, das er ist.
Das untersuchen wir nächstes Mal. Ich glaube, das ist viel Stoff!! Du solltest das immer wieder durchführen, bis alles ganz klar ist!!!!Ist das für Dich erlebte Gewissheit? Das ist wichtigEs gibt’s nichts was hinter dem Ich ist. Gedanken finden statt, Erfahrungen werden gemacht, Gefühle werden erlebt und ausgelebt, Aktionen werden ausgeführt, Erinnerungen werden verknüpft, Ideen werden geboren - es gibt nichts was es steuert, oder kontrolliert.Das Leben drückt sich im Moment aus.
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]Leben ist dies! Es gibt nur dies! Nichts ist verborgen! Nur dies! Nur hier-jetzt!
Es gibt nichts außerhalb von hier-jetzt!Was sind Emotionen? Zum Beispiel Wut? Gibt es Wut ohne eine wütende Geschichte? Wut ist neben einer Geschicht ja auch Gefühl. Was wird gefühlt? Und wo? Empfindungen? Anspannung, Unruhe, Pochen, Vibrieren…. Wer sagt, das diese Empfindungen , die gefühlt werden Wut ist?Erlebnisse führen zu Gedanken, Gedanken werden mit Emotionen gekoppelt.
erleben, denken, fühlen geschieht….. Alles geschieht spontan!
Denken und Empfinden, ein Ganzes ohne Trennung, wie gewittern, stürmen, regnen…..
Wem gehört das? Wer macht das? Wem geschieht das?.......Ohne Ich, hat der Gedanke nichts woran er sich anhängen kann, und das Gefühl hat keinen Gedanken um es zu verstärken. Beides ist da, aber es wird nicht gekoppelt und löst sich wieder
Kannst Du ein Ich finden jenseits von Gedanken? Kann ein Gedanke sich irgendwo anhängen? Oder kommt und geht er nur, ist lediglich eine Erscheinung. Ist das Ich nicht auch nur ein Gedanke, der erscheint? Worin erscheint er ?Alles, Alles, Alles!!!!! Entsteht spontan, ist Leben, ist Ausdruck des Seins!Freude entsteht aus dem puren Leben, sie ist einfach. Sie ist Ausdruck des Seins, der Schöpfung. Das war eindeutig zu spüren. Sie erfüllt, ohne Gedanken, ohne Bezug!
Nimm Dir Zeit, zu schauen!
Herzliche Grüße
FreyaLuna
Re: Das Leben ist jetzt
Hallo liebe Freyaluna,
danke für deine ausführliche Antwort! Das war wirklich viel Information und es gab viel zu beobachten! Es war ein sehr spannender Tag gestern!
Gleich am morgen hab ich deine Nachricht gelesen und bin mit der ganzen Information in die Natur gegangen. Normalerweise geh ich um 6.30 Uhr eine Runde joggen. Aber es kam das Bedürfnis auf, an dem Baum, wo ich sonst nur kurz innehalte und mich mit ihm verbinde, lange stehen zu bleiben und mit ihm alle Gedanken, Wahrnehmungen, Gefühle und was sonst so aufgetaucht ist zu teilen. Es war unglaublich. Der Baum ist der Baum, er wächst, ist ein Ort der Ruhe/Kraft, Nistplatz für die Vögel, Insekten, und was sonst kommt. Er ist einfach, ohne dass er ein Bewußtsein über sich selbst trägt. Er trägt das Leben in sich, er drückt das Leben aus, und das Leben drückt sich durch ihn aus!
Als erstes war nur Wahrnehmung da, fühlen was ich spüre, im Körper- Füße auf der Erde, der Druck von unten und oben, der Rücken am Baum –die Rinde, Stabilität, der Kopf am Baum- die harte Rinde, dann gings mit der Wahrnehmung in den Körper – die Atmung, der Puls, Herzschlag, Kribbeln in den Fingern. Auch die Wahrnehmung zwischen Baum und Körper war da. Eine Vereinigung von Leben, Sein, Einheit von Energie- sehr interessante Erfahrung. Es war einfach nur da, nur Bewußtsein im Bewußtsein!
Auch die Außenwelt wurde wahrgenommen. Vögelzwitschern, Schafeblöken, Hahnkikeriki, Hundebellen, Geruch der Rinde, der Wind um die Nase, das Sonnenlicht; alle Sinne waren aktiv, und sehr wachsam.
Plötzlich war da ein Gedanke, eine Erkenntnis, eine Befreiung: alles ist wahr, alles ist lebendig, da, Gedanken, Gefühle, Wahrnehmungen im außen und im innen. Nur jeder Gedanke über ICH- ist eine Fehlwahrnehmung. Da gibt es nichts was wahrgenommen werden kann, es ist einfach NICHT-da!
Es entstand eine völlige Ruhe, Stille, Pause, Innehalten, Frieden, Weite, Unendlichkeit, Verbundenheit mit allem. Das lebendige, schöpferische kam zum Vorschein. Es fühlt sich an wie der Lebensbaum- ein Ausdruck des Lebens, der Harmonie, der Einheit mit allem was ist.
Dieses Gefühl ist auch da, bei der Behandlung mit Patienten, die Verbindung mit allem, dort wo Heilung möglich ist. Dort gibt es kein ICH. Die Kraft aus der Stille. Die Kohärenz, Synchronizität von Geist, Herz und Schöpfung.
Ich wünsch dir wunderschöne, bunte Ostern! Die Zeit das Leben neu entstehen zu lassen. Herzlichst, Daniela
danke für deine ausführliche Antwort! Das war wirklich viel Information und es gab viel zu beobachten! Es war ein sehr spannender Tag gestern!
Gleich am morgen hab ich deine Nachricht gelesen und bin mit der ganzen Information in die Natur gegangen. Normalerweise geh ich um 6.30 Uhr eine Runde joggen. Aber es kam das Bedürfnis auf, an dem Baum, wo ich sonst nur kurz innehalte und mich mit ihm verbinde, lange stehen zu bleiben und mit ihm alle Gedanken, Wahrnehmungen, Gefühle und was sonst so aufgetaucht ist zu teilen. Es war unglaublich. Der Baum ist der Baum, er wächst, ist ein Ort der Ruhe/Kraft, Nistplatz für die Vögel, Insekten, und was sonst kommt. Er ist einfach, ohne dass er ein Bewußtsein über sich selbst trägt. Er trägt das Leben in sich, er drückt das Leben aus, und das Leben drückt sich durch ihn aus!
Als erstes war nur Wahrnehmung da, fühlen was ich spüre, im Körper- Füße auf der Erde, der Druck von unten und oben, der Rücken am Baum –die Rinde, Stabilität, der Kopf am Baum- die harte Rinde, dann gings mit der Wahrnehmung in den Körper – die Atmung, der Puls, Herzschlag, Kribbeln in den Fingern. Auch die Wahrnehmung zwischen Baum und Körper war da. Eine Vereinigung von Leben, Sein, Einheit von Energie- sehr interessante Erfahrung. Es war einfach nur da, nur Bewußtsein im Bewußtsein!
Auch die Außenwelt wurde wahrgenommen. Vögelzwitschern, Schafeblöken, Hahnkikeriki, Hundebellen, Geruch der Rinde, der Wind um die Nase, das Sonnenlicht; alle Sinne waren aktiv, und sehr wachsam.
Plötzlich war da ein Gedanke, eine Erkenntnis, eine Befreiung: alles ist wahr, alles ist lebendig, da, Gedanken, Gefühle, Wahrnehmungen im außen und im innen. Nur jeder Gedanke über ICH- ist eine Fehlwahrnehmung. Da gibt es nichts was wahrgenommen werden kann, es ist einfach NICHT-da!
Es entstand eine völlige Ruhe, Stille, Pause, Innehalten, Frieden, Weite, Unendlichkeit, Verbundenheit mit allem. Das lebendige, schöpferische kam zum Vorschein. Es fühlt sich an wie der Lebensbaum- ein Ausdruck des Lebens, der Harmonie, der Einheit mit allem was ist.
Dieses Gefühl ist auch da, bei der Behandlung mit Patienten, die Verbindung mit allem, dort wo Heilung möglich ist. Dort gibt es kein ICH. Die Kraft aus der Stille. Die Kohärenz, Synchronizität von Geist, Herz und Schöpfung.
Du fragst wer ich bin: nein, ich bin keine Geschichte. Ich bin ich, und das Leben drückt sich durch mich, in mir, mit mir, aus mir, aus. Ich entstehe jeden Tag neu, so wie der Tag. Es ist wie es ist. Lebendig, schöpferisch, wunderbar. Alles ist möglich! Weiß ich das? Nein, aber ich lebe es!Wenn ich Dich frage, wer bist Du, wirst Du anfangen mir eine Geschichte zu erzählen.
Ich wünsch dir wunderschöne, bunte Ostern! Die Zeit das Leben neu entstehen zu lassen. Herzlichst, Daniela
Re: Das Leben ist jetzt
Liebe Daniela,
das klingt ja schon Mal ganz spannend, was Du mir schreibst. Bevor ich darauf eingehe, möchte ich dich bitten, die Fragen, die ich Dir gestellt habe zu untersuchen und zu beantworten. Es sind Fingerzeige/Pointer und keine Informationen, die dem was du bereits weißt etwas hinzufügen sollen. Da es viel war, , auf was ich eingegangen bin und was ich geschrieben habe, möchte ich Dir vorschlagen mein Schreiben zu splitten. Bitte untersuche alle Fragen und gehe darauf schriftlich ein. Es macht einen großen Unterschied ob ich etwas erkannt oder nur verstanden habe. Bin ganz gespannt, was Du dabei rausfindest.
Herzliche Grüße
FreyaLuna
das klingt ja schon Mal ganz spannend, was Du mir schreibst. Bevor ich darauf eingehe, möchte ich dich bitten, die Fragen, die ich Dir gestellt habe zu untersuchen und zu beantworten. Es sind Fingerzeige/Pointer und keine Informationen, die dem was du bereits weißt etwas hinzufügen sollen. Da es viel war, , auf was ich eingegangen bin und was ich geschrieben habe, möchte ich Dir vorschlagen mein Schreiben zu splitten. Bitte untersuche alle Fragen und gehe darauf schriftlich ein. Es macht einen großen Unterschied ob ich etwas erkannt oder nur verstanden habe. Bin ganz gespannt, was Du dabei rausfindest.
Herzliche Grüße
FreyaLuna
Re: Das Leben ist jetzt
Hallo liebe Freyaluna,
Es sind so viele Fragen, die du gestellt hast! Es sind 49 fragen. Wie/welche fragen soll ich genau beantworten!
Könntest du bitte nochmal auf einzelne hinweisen, wo Aufmerksamkeit notwendig ist! Danke
Es sind so viele Fragen, die du gestellt hast! Es sind 49 fragen. Wie/welche fragen soll ich genau beantworten!
Könntest du bitte nochmal auf einzelne hinweisen, wo Aufmerksamkeit notwendig ist! Danke
Re: Das Leben ist jetzt
Liebe Daniela, verstehe! ;)))
Da ist meine Begeisterung mit mir durchgegangen.
Ich bin gerade unterwegs. Ich kopiere Mal den ersten Teil. Vielleicht kannst du dir das Mal vornehmen? Ist das OK?
Was kannst Du erforschen und erkennen?
1) Die Aufmerksamkeit wandert von alleine, was ganz natürlich ist
2) Die Aufmerksamkeit ist immer auf etwas, ein Objekt ausgerichtet: ein Geräusch, Empfindungen, Gedanken, Sinneswahrnehmungen…. Auch das ist ganz natürlich
3) Das worauf die Aufmerksamkeit sich ausrichtet wird wahrgenommen.
4) Da ist keiner, der das macht, es geschieht von ganz alleine. Wahrnehmen geschieht
5) wahrnehmen geschieht ohne Anstrengung, mühelos.
6) Bemerke da ist wahrnehmen
7) Wahrnehmen ist bewusstes wahrnehmen
8) Es wird wahrgenommen und gleichzeitig gewusst.
9) Alles was wahrgenommen wird kommt und geht!!
10) Alles, was wahrgenommen werden kann, bist du nicht!
11) Was kommt und geht nicht?
12) Das, was nicht kommt und geht, bist du!
Da ist bewusstes-wahrnehmen!!! Schau solange, bis das ganz klar ist!!!!Und da ist Wissen/Erkennen!
Nun lass die Aufmerksamkeit weit, offen eher weich und unfokusiert sein und erkenne, dass alles im wahrnehmen eingeschlossen ist. Alles erscheint im wahrnehmen, nichts außerhalb.
Wahrnehmen schließt alles ein!
Alles erscheint gleichwertig im bewussten- wahrnehmen. Ich schreibe wahrnehmen extra klein. Es ist wahrnehmen und keine Wahrnehmung. Ist es nicht So? Alles erscheint im wahrnehmen und wird wahrgenommen.
Auch Gedanken erscheinen gleichwertig im bewussten-wahrnehmen. Das ist besonders wichtig, das zu erkennen, da Gedanken, vor allem wenn sie mit ICH,MICH,MIR, MEIN einhergehen besondere Bedeutung bekommen. Gedanken sind nichts Besonderes. Sie sind Erscheinungen, wie alles andere auch.
Und schau mit Klarheit:
Gibt es da einen Seher, der sieht, einen Hörer, der hört, einen Denker, der denkt, einen Spürer, der spürt oder geschieht das ganz von alleine. Gibt es einen Macher? Eine Kontrolle?
Wie ist das mit dem Rest, was so geschieht? Gibt es da ein Ich, das den Atem macht, all die Milliarden Zellen zum wachsen bringt und kontrolliert, die Organe zum Funktionieren bringt, die Synapsen zündet. Wer entscheidet oder macht, das alles? Gibt es da ein Individuum, dass das alles macht und kontrolliert oder geschieht alles von alleine?
Bitte schauen, nicht drüber nachdenken!
Da ist meine Begeisterung mit mir durchgegangen.
Ich bin gerade unterwegs. Ich kopiere Mal den ersten Teil. Vielleicht kannst du dir das Mal vornehmen? Ist das OK?
Was kannst Du erforschen und erkennen?
1) Die Aufmerksamkeit wandert von alleine, was ganz natürlich ist
2) Die Aufmerksamkeit ist immer auf etwas, ein Objekt ausgerichtet: ein Geräusch, Empfindungen, Gedanken, Sinneswahrnehmungen…. Auch das ist ganz natürlich
3) Das worauf die Aufmerksamkeit sich ausrichtet wird wahrgenommen.
4) Da ist keiner, der das macht, es geschieht von ganz alleine. Wahrnehmen geschieht
5) wahrnehmen geschieht ohne Anstrengung, mühelos.
6) Bemerke da ist wahrnehmen
7) Wahrnehmen ist bewusstes wahrnehmen
8) Es wird wahrgenommen und gleichzeitig gewusst.
9) Alles was wahrgenommen wird kommt und geht!!
10) Alles, was wahrgenommen werden kann, bist du nicht!
11) Was kommt und geht nicht?
12) Das, was nicht kommt und geht, bist du!
Da ist bewusstes-wahrnehmen!!! Schau solange, bis das ganz klar ist!!!!Und da ist Wissen/Erkennen!
Nun lass die Aufmerksamkeit weit, offen eher weich und unfokusiert sein und erkenne, dass alles im wahrnehmen eingeschlossen ist. Alles erscheint im wahrnehmen, nichts außerhalb.
Wahrnehmen schließt alles ein!
Alles erscheint gleichwertig im bewussten- wahrnehmen. Ich schreibe wahrnehmen extra klein. Es ist wahrnehmen und keine Wahrnehmung. Ist es nicht So? Alles erscheint im wahrnehmen und wird wahrgenommen.
Auch Gedanken erscheinen gleichwertig im bewussten-wahrnehmen. Das ist besonders wichtig, das zu erkennen, da Gedanken, vor allem wenn sie mit ICH,MICH,MIR, MEIN einhergehen besondere Bedeutung bekommen. Gedanken sind nichts Besonderes. Sie sind Erscheinungen, wie alles andere auch.
Und schau mit Klarheit:
Gibt es da einen Seher, der sieht, einen Hörer, der hört, einen Denker, der denkt, einen Spürer, der spürt oder geschieht das ganz von alleine. Gibt es einen Macher? Eine Kontrolle?
Wie ist das mit dem Rest, was so geschieht? Gibt es da ein Ich, das den Atem macht, all die Milliarden Zellen zum wachsen bringt und kontrolliert, die Organe zum Funktionieren bringt, die Synapsen zündet. Wer entscheidet oder macht, das alles? Gibt es da ein Individuum, dass das alles macht und kontrolliert oder geschieht alles von alleine?
Bitte schauen, nicht drüber nachdenken!
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