Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
Es gab einen Moment in dem völlige Abwesenheit von einem ICH Gefühl stattfand. Nur die Erfahrung war da. Geräusche. Körperbewegung. Doch kein Ich Gefühl. Dauerte nur Momente. Dass sich das "ICH" aus Programmen und Funktionen zusammensetzt. Und der Kontraktion dieser das Gefühl eines ICHs erzeugt.
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Einlink zu einem Dialog mit Anssi. Dieser Dialog und die Beschäftigung mit der Seite haben mich sehr angesprochen. Direktes Schauen, ohne Dogmen oder andere Informationen aufnehmen zu müssen. Der tiefe Wunsch zu erkenn, wer oder was hinter dieser/meiner "Person" steckt. Irtgendwie zu wissen, dass ich nicht dieses und nicht jenes bin, habe einiges an Selbsterforschung gemacht. Und konnte dabei nie herausfinden, was "meinem" Fühlen, Denken, Tun zugrunde liegt.
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Ich stand als Kind mal vor dem Spiegel und die Frage tauchte auf, wer ich wirklich bin…dass, dass ich nicht mein Körper bin. Nicht meine Gedanken. Fragte damals in dioe leere wer ich bin….und die Antwort war…ich bin ein Traum…Ich bin ein Traum Gottes. War mir seither meiner „festen“ Existenz nicht so sicher.
Jahre später Interesse an Nahtod Erfahrungen, hab mich viel mit dem Thema ausserkörperliche Erfahrungen beschäftig (vor ca. 15 Jahren). Dadurch zu verschiedenen Formen Tiefenentspannung herbeizuführen und Meditation gefunden. Dann auch Aura Kurse, Energetiker Ausbildung, etc. aber keine Antwort auf eine Frage in mir….Wer…?. Las vor 15 Jahren das Buch Klares sehen von Arjuna Ardagh….und das hat etwas in mir tief berührt. Seither viele Bücher gelesen (Tolle und Co.). Seit 4 Jahren auf mehreren Retreats, Indienbesuch und Satsangs. Dabei traten einige Erfahrungen auf, wie Angst (Angst zu sterben), Das Gefühl von Weite, einfach Leere zu sein. Aber nur für Momente oder Tage, zurück blieben bestenfalls schale Erinnerungen, die Frage Wer…? Brennt irgendwie noch immer: das Erkennen, nicht die verstandesmäßige Auseinandersetzung damit.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Die Antwort auf die Frage "Wer oder was bin ich?" zu finden, ausserhalb des Kopfes.
Und damit die Einschränkungen durch laufende Kopfprogramme nach und nach zu befreien.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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Es ist an der Zeit...
Es ist an der Zeit...
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Es ist an der Zeit...
Hallo netineti!
Wenn du möchtest, kann ich dich gerne ein Stück des Weges begleiten :)
Zu Beginn ein paar Erklärungen:
Dies ist kein "normaler Dialog". Im Wesentlichen geht es darum, dass ich dir Fragen stelle und Aufgaben gebe und du sie aus deiner direkten Erfahrung heraus beantwortest. Schau jeweils, was du mit deinen fünf Sinnen dazu findest und welche Gedanken du beobachten kannst. Schau dabei immer ganz frisch und berufe dich nicht auf Gelesenes oder Erfahrungen, die du irgendwann gemacht hast. Es ist wichtig, dass du versuchst hierbei in deinem eigenen Interesse zu 100% ehrlich zu sein...
Für die Dauer dieser Untersuchung lass bitte alle Bücher, Videos, Satsangs oder die anderen Threads in diesem Forum, was auch immer zu dem Thema links liegen, das könnte das direkte Schauen und die Wahrnehmung beeinflussen.
Damit dein Prozess hier im Fluss bleibt, wäre es gut, wenn du möglichst jeden Tag oder zumindest jeden zweiten Tag antworten könntest. Wenn es mal nicht passen sollte oder du mehr Zeit zum Indichgehen brauchst, sag einfach Bescheid.
Falls du es noch nicht gemacht hast, dann lies dir bitte auch die einführenden Worte unter diesem Link durch viewtopic.php?f=18&t=6280
Und damit das Lesen einfacher wird, benutze bitte die Zitierfunktion. Wie diese funktioniert findest du hier: viewtopic.php?f=18&t=6275
Für diese Untersuchung ist es wichtig, möglichst frisch und unvoreingenommen auf das, was im Augenblick erlebt wird, zu schauen.
Hier soll es einzig und allein um die Frage gehen, ob das "Ich" real ist oder nicht.
Deine Aufgabe in diesem Prozess ist unter anderem, dich nicht in Gedanken zu verlieren, sondern immer auf das direkte Erleben des Augenblicks zu schauen.
Nachdenken, um Antworten zu finden, ist am Ende nichts weiter als eine Ablenkung von der direkten Erfahrung :)
Wenn diese Punkte grundsätzlich in Ordnung sind für dich dann lass uns mal deine Erwartungen anschauen:
Wie wird es sich in dem Augenblick anfühlen, wenn die Ich-Illusion durchschaut wird?
Was wird sich verändern, was wird gleich bleiben?
Was erhoffst du dir davon die Ich-Illusion zu durchschauen?
Freue mich auf deine Antworten
Wenn du möchtest, kann ich dich gerne ein Stück des Weges begleiten :)
Zu Beginn ein paar Erklärungen:
Dies ist kein "normaler Dialog". Im Wesentlichen geht es darum, dass ich dir Fragen stelle und Aufgaben gebe und du sie aus deiner direkten Erfahrung heraus beantwortest. Schau jeweils, was du mit deinen fünf Sinnen dazu findest und welche Gedanken du beobachten kannst. Schau dabei immer ganz frisch und berufe dich nicht auf Gelesenes oder Erfahrungen, die du irgendwann gemacht hast. Es ist wichtig, dass du versuchst hierbei in deinem eigenen Interesse zu 100% ehrlich zu sein...
Für die Dauer dieser Untersuchung lass bitte alle Bücher, Videos, Satsangs oder die anderen Threads in diesem Forum, was auch immer zu dem Thema links liegen, das könnte das direkte Schauen und die Wahrnehmung beeinflussen.
Damit dein Prozess hier im Fluss bleibt, wäre es gut, wenn du möglichst jeden Tag oder zumindest jeden zweiten Tag antworten könntest. Wenn es mal nicht passen sollte oder du mehr Zeit zum Indichgehen brauchst, sag einfach Bescheid.
Falls du es noch nicht gemacht hast, dann lies dir bitte auch die einführenden Worte unter diesem Link durch viewtopic.php?f=18&t=6280
Und damit das Lesen einfacher wird, benutze bitte die Zitierfunktion. Wie diese funktioniert findest du hier: viewtopic.php?f=18&t=6275
Für diese Untersuchung ist es wichtig, möglichst frisch und unvoreingenommen auf das, was im Augenblick erlebt wird, zu schauen.
Hier soll es einzig und allein um die Frage gehen, ob das "Ich" real ist oder nicht.
Deine Aufgabe in diesem Prozess ist unter anderem, dich nicht in Gedanken zu verlieren, sondern immer auf das direkte Erleben des Augenblicks zu schauen.
Nachdenken, um Antworten zu finden, ist am Ende nichts weiter als eine Ablenkung von der direkten Erfahrung :)
Wenn diese Punkte grundsätzlich in Ordnung sind für dich dann lass uns mal deine Erwartungen anschauen:
Wie wird es sich in dem Augenblick anfühlen, wenn die Ich-Illusion durchschaut wird?
Was wird sich verändern, was wird gleich bleiben?
Was erhoffst du dir davon die Ich-Illusion zu durchschauen?
Freue mich auf deine Antworten
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Re: Es ist an der Zeit...
Hallo Barb,
danke, für Deine Begleitung, freut mich sehr.
Dann mal los:
Ich weiss es tatsächlich nicht, wie es sich anfühlen wird.
LG
danke, für Deine Begleitung, freut mich sehr.
Dann mal los:
Da sind Vorstellungen. Z.B. dass es sich wie ein Fallen anfühlt. Innerliches Fallen. Oder wie starke Kontraktion im Inneren. Aber ich merke gerade, dass das nur Vorstellungen sind, die sich aus Erinnerungen an tw. gemachte Erlebnisse zusammensetzen, oder auch von erzählten Berichten.Wie wird es sich in dem Augenblick anfühlen, wenn die Ich-Illusion durchschaut wird?
Ich weiss es tatsächlich nicht, wie es sich anfühlen wird.
Es wird sich weit anfühlen, ohne erkennbares Zentrum. (Aber auch das sind nur Vorstellungen). Kein Zentrum ( Ich) von dem alles ausgeht und in dem alles zusammenläuft. Aber alles, was jetzt auch Ich erfährt wird bleiben. Körper wird bleiben. Um welt wird bleiben.Was wird sich verändern, was wird gleich bleiben?
Das Ende meiner grössten Frage. Indem es keine Fragen mehr gibt (Irgendwie glaube ich, dass es dann keine Frage mehr gibt, und eine Antwort daher überflüssig ist). Und Hoffnung, ja doch, dass innere Programme, die mich hindern frei das zu leben, was mir Freude macht . Indem ich(?) sie als das selbstlaufende Programme erkenne. Und niemand da ist, den sie beeinflussen könnten.Was erhoffst du dir davon die Ich-Illusion zu durchschauen?
LG
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Re: Es ist an der Zeit...
Wunderbar, dass du selbst siehst, dass das nur Vorstellungen sind, basierend auf Erinnerungen bzw. Erzählungen :)Da sind Vorstellungen. Z.B. dass es sich wie ein Fallen anfühlt. Innerliches Fallen. Oder wie starke Kontraktion im Inneren. Aber ich merke gerade, dass das nur Vorstellungen sind, die sich aus Erinnerungen an tw. gemachte Erlebnisse zusammensetzen, oder auch von erzählten Berichten.Wie wird es sich in dem Augenblick anfühlen, wenn die Ich-Illusion durchschaut wird?
Ich weiss es tatsächlich nicht, wie es sich anfühlen wird.
Deine Erwartungen sind an und für sich nicht unrealistisch und es könnte das eine oder andere gleich mit dem Durchschauen der Illusion eintreten, anderes vielleicht erst später und manches niemals ….
Bitte packe für die Dauer unsere Untersuchung hier alle, alle, alle Erwartungen und Vorstellungen davon ,wie es sein könnte, in ein wasserdichtes Fass, noch ein paar schwere Steine mit hinein und dann versenke es auf dem tiefen Grund des Meeres (nimm dir wirklich ein bisschen Zeit und stelle dir das bildlich vor) :)
Denn die Erwartung einer großartigen Erkenntnis, bzw. eines "besonderen" Zustandes stehen dem wirklichen Sehen - dem Sehen was wahr ist - im Weg.
Ist was falsch an einem „Ich-Gefühl“? Wie setzt sich dieses Gefühl zusammen?Es gab einen Moment in dem völlige Abwesenheit von einem ICH Gefühl stattfand.
Achte bitte auf alle Reaktionen, Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken, wenn du den folgenden Satz liest und schreibe auf was hochkommt:
Es gibt kein getrenntes Ich, nirgends, niemals und hat es nie gegeben, auch jetzt genau in diesem Moment nicht.
Es gibt niemanden, der ein Ich-Gefühl hat oder das Zentrum ist.
Es gibt kein Ich, das irgendetwas tun entscheiden oder kontrollieren könnte.
Bin gespannt was du findest :)
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Re: Es ist an der Zeit...
Hi Barb!
Fass ist versenkt :)
Es ist nicht leicht, keine Erwartungen zu haben….fühlt sich etwas orientierungslos an…
Ich würde sagen, es erscheint aus der Bewegung…von Gedanke und Gefühlen…je mehr davon da sind, desto „dichter“ das ICH Gefühl. ( ich habe da das Bild eines Fliegenschwarms, wenn viele Fliegen das sind sieht es wie ein Körper aus…bei genauem hinsehen, erkennt man jedoch dass das Ganze nur aus einzelnen Fliegen besteht, das Gesamtbild nur eine Illusion ist, oder wenn die Fliegen auseinanderflüchten…).
Und ich mache die Beobachtung, dass meine Gedanken und daraus folgende Handlungen aus der Dunkelheit entstehen. Herkunft unbekannt. Vor manchen „bewussteren“ Gedanken (also wenn ich über etwas nachdenke, oder etwas plane), ist es jedoch so, dass etwas vorausgeht. Ich nenne es Absicht, kann es aber nicht beschreiben oder auch zurückverfolgen. Sozusagen eine Art Initialzündung für Gedanken. Es kommt ebenfalls aus der Dunkelheit (Mit Dunkelheit meine ich nicht sich-oder erkennbar).
Im Moment fühlt es sich so an, als würde auch keine Entscheidung getroffen. Sondern eher auf das, was passiert reagiert. Die Reaktion kommt aus gelernten Programmen. Und das Gefühl von Kontrolle erscheint nur, wenn Erwartungen von mir in Bezug auf etwas, das passiert ist, erfüllt wurden.
D.h. Kontrolle setzt sich aus Erinnerungen zusammen. So gesehen, ist wohl auch Entscheidung etwas, dass nur in der Erinnerung scheinbar stattgefunden hat. Andererseits kann ich mich scheinbar entscheiden, sitzen zu bleiben und weiter zu schreiben, oder mir einen Tee zu machen und zu trinken.
Oder passiert das Tee machen und schreiben? Ja, wenn ich die Aufmerksamkeit aus dem Kopf nehmen, dann fühlt es sich wie passieren an, ein automatisches Geschehen, zusammengesetzt aus Erinnerung an Teegeschmack, Durstgefühl, dem Automatisierten Wissen ums Teekochen. Irgendwie schafft das gerade Verwirrung. es ist, als könnte Ich das ICH Gefühl da raushalten und es geschieht trotzdem (schreibe noch immer ). Und ja, ich sehe gerade, dass ich das mit der Absicht mit Entscheidung gleichsetze. Woher kommt der Impuls, etwas zu denke, zu tun? Setzt er sich wirklich so zusammen wie oben beschrieben? Dann geschieht auch schreiben gerade…einfach so...
Puh, das ist große Neugierde auf Deine Antwort, oder nächsten Fragen ….
Fass ist versenkt :)
Es ist nicht leicht, keine Erwartungen zu haben….fühlt sich etwas orientierungslos an…
Nein, es fühlt sich nichts falsch an dem ICH Gefühl an…es ändert sich nur…ist nicht stabil.Ist was falsch an einem „Ich-Gefühl“? Wie setzt sich dieses Gefühl zusammen?
Ich würde sagen, es erscheint aus der Bewegung…von Gedanke und Gefühlen…je mehr davon da sind, desto „dichter“ das ICH Gefühl. ( ich habe da das Bild eines Fliegenschwarms, wenn viele Fliegen das sind sieht es wie ein Körper aus…bei genauem hinsehen, erkennt man jedoch dass das Ganze nur aus einzelnen Fliegen besteht, das Gesamtbild nur eine Illusion ist, oder wenn die Fliegen auseinanderflüchten…).
Und ich mache die Beobachtung, dass meine Gedanken und daraus folgende Handlungen aus der Dunkelheit entstehen. Herkunft unbekannt. Vor manchen „bewussteren“ Gedanken (also wenn ich über etwas nachdenke, oder etwas plane), ist es jedoch so, dass etwas vorausgeht. Ich nenne es Absicht, kann es aber nicht beschreiben oder auch zurückverfolgen. Sozusagen eine Art Initialzündung für Gedanken. Es kommt ebenfalls aus der Dunkelheit (Mit Dunkelheit meine ich nicht sich-oder erkennbar).
Irgendwie berührt mich dieser Satz jetzt gerade innerlich stark. Ich könnte fast losheulen. Es fühlt sich irgendwie schön an. Wie ein sanftes „He, es ist alles ok“.Es gibt kein getrenntes Ich, nirgends, niemals und hat es nie gegeben, auch jetzt genau in diesem Moment nicht.
Das Wort „niemand“…da ist subtiler Widerstand da. Die Frage „Woraus entsteht dann alles taucht auf“. Ich kann damit weniger anfangen, als mit dem ersten Satz. Irgendwie ist da ein Gefühl (oder Gedanke?) von Unverständnis in mir. Kein Zentrum wiederum fühlt sich wahrer für mich an.Es gibt niemanden, der ein Ich-Gefühl hat oder das Zentrum ist.
Bei dem Wort entscheiden taucht wieder das mit der manchen Gedanken vorauseilenden Absicht auf. Woher kommt die? Wie entsteht sie? Dass niemand etwas kontrollieren kann, klingt vertraut und logisch (da mein Leben endet, kann ich auch keine Kontrolle darüber haben…ist aber mehr eine Denkerei).Es gibt kein Ich, das irgendetwas tun entscheiden oder kontrollieren könnte.
Im Moment fühlt es sich so an, als würde auch keine Entscheidung getroffen. Sondern eher auf das, was passiert reagiert. Die Reaktion kommt aus gelernten Programmen. Und das Gefühl von Kontrolle erscheint nur, wenn Erwartungen von mir in Bezug auf etwas, das passiert ist, erfüllt wurden.
D.h. Kontrolle setzt sich aus Erinnerungen zusammen. So gesehen, ist wohl auch Entscheidung etwas, dass nur in der Erinnerung scheinbar stattgefunden hat. Andererseits kann ich mich scheinbar entscheiden, sitzen zu bleiben und weiter zu schreiben, oder mir einen Tee zu machen und zu trinken.
Oder passiert das Tee machen und schreiben? Ja, wenn ich die Aufmerksamkeit aus dem Kopf nehmen, dann fühlt es sich wie passieren an, ein automatisches Geschehen, zusammengesetzt aus Erinnerung an Teegeschmack, Durstgefühl, dem Automatisierten Wissen ums Teekochen. Irgendwie schafft das gerade Verwirrung. es ist, als könnte Ich das ICH Gefühl da raushalten und es geschieht trotzdem (schreibe noch immer ). Und ja, ich sehe gerade, dass ich das mit der Absicht mit Entscheidung gleichsetze. Woher kommt der Impuls, etwas zu denke, zu tun? Setzt er sich wirklich so zusammen wie oben beschrieben? Dann geschieht auch schreiben gerade…einfach so...
Puh, das ist große Neugierde auf Deine Antwort, oder nächsten Fragen ….
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Re: Es ist an der Zeit...
Ja, das kann passieren, versuch einfach neugierig zu sein :)Es ist nicht leicht, keine Erwartungen zu haben….fühlt sich etwas orientierungslos an…
Sollte es stabil sein?Nein, es fühlt sich nichts falsch an dem ICH Gefühl an…es ändert sich nur…ist nicht stabil.Ist was falsch an einem „Ich-Gefühl“? Wie setzt sich dieses Gefühl zusammen?
Sehr gute Beobachtung. Ist das Wort "Dunkelheit" irgendwie negativ behaftet für dich?Und ich mache die Beobachtung, dass meine Gedanken und daraus folgende Handlungen aus der Dunkelheit entstehen. Herkunft unbekannt.
Setz dich hin, atme langsam und entspannt, schließe die Augen und beobachte die Gedanken.
Schau mal ganz genau, ob du sagen kannst, woher sie kommen und wohin sie gehen? Kommen sie wirklich aus der Dunkelheit, oder ist das auch nur ein Gedanke, eine Interpretation? Kommen sie überhaupt von irgendwo her, oder sind sie einfach plötzlich da?
Kannst du vorhersagen welcher Gedanke als nächstes kommt?
Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, bevor die Zahl erscheint, welche es sein wird?
Kannst du bestimmen nur angenehme Gedanken zu denken?
Gut beobachtet! Glaubst du, wirst du jemals erkennen können, woher sie kommen?Vor manchen „bewussteren“ Gedanken (also wenn ich über etwas nachdenke, oder etwas plane), ist es jedoch so, dass etwas vorausgeht. Ich nenne es Absicht, kann es aber nicht beschreiben oder auch zurückverfolgen. Sozusagen eine Art Initialzündung für Gedanken. Es kommt ebenfalls aus der Dunkelheit (Mit Dunkelheit meine ich nicht sicht-oder erkennbar).
:)Es gibt kein getrenntes Ich, nirgends, niemals und hat es nie gegeben, auch jetzt genau in diesem Moment nicht.
Irgendwie berührt mich dieser Satz jetzt gerade innerlich stark. Ich könnte fast losheulen. Es fühlt sich irgendwie schön an. Wie ein sanftes „He, es ist alles ok“.
Aus was setzt sich der Widerstand zusammen? Schau ihn dir genau und direkt an wenn er wieder auftaucht (nicht mit der Erinnerung arbeiten, vielleicht kommt er ja wieder, wenn du an das Wort „niemand“ denkst)..Das Wort „niemand“…da ist subtiler Widerstand da.Es gibt niemanden, der ein Ich-Gefühl hat oder das Zentrum ist.
Was versteckt der Widerstand? Und dann schau dahinter. Ist da was?
Unverständnis ist gut :) Der Verstand kann und wird „ES“ niemals verstehen (können), der Weg durchs Tor geht über die Sinne, über die direkte Erfahrung: seheh-hören-spüren-riechen-schmecken.Die Frage „Woraus entsteht dann alles taucht auf“. Ich kann damit weniger anfangen, als mit dem ersten Satz. Irgendwie ist da ein Gefühl (oder Gedanke?) von Unverständnis in mir.
Findest du irgendetwas von "Unverständnis" in der direkten Erfahrung?
Gut :)Bei dem Wort entscheiden taucht wieder das mit der manchen Gedanken vorauseilenden Absicht auf.Es gibt kein Ich, das irgendetwas tun entscheiden oder kontrollieren könnte.
Was will das wissen?Woher kommt die? Wie entsteht sie?
Ist es wirklich „dein“ Leben? Was macht das Leben zu „deinem“ Leben? Ist es so wie ein abgebrochenes, getrenntes Stück vom Ganzen? Schau genau!Dass niemand etwas kontrollieren kann, klingt vertraut und logisch (da mein Leben endet, kann ich auch keine Kontrolle darüber haben…ist aber mehr eine Denkerei).
:)Im Moment fühlt es sich so an, als würde auch keine Entscheidung getroffen.
Ja, wenn ich die Aufmerksamkeit aus dem Kopf nehmen, dann fühlt es sich wie passieren an, ein automatisches Geschehen, zusammengesetzt aus Erinnerung an Teegeschmack, Durstgefühl, dem Automatisierten Wissen ums Teekochen.
Ist da eine Entscheidung, die Aufmerksamkeit aus dem Kopf zu nehmen, oder geschieht auch das einfach?
Also sind da jetzt zwei? Das „Ich“ das das „Ich-Gefühl“ raushalten kann? ;)Irgendwie schafft das gerade Verwirrung. es ist, als könnte Ich das ICH Gefühl da raushalten
Ganz genau so ist es! Und je öfter man hinschaut, desto klarer wird es :)und es geschieht trotzdem (schreibe noch immer ). Und ja, ich sehe gerade, dass ich das mit der Absicht mit Entscheidung gleichsetze. Woher kommt der Impuls, etwas zu denke, zu tun? Setzt er sich wirklich so zusammen wie oben beschrieben? Dann geschieht auch schreiben gerade…einfach so...
Wunderbar geschaut!
:)
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Re: Es ist an der Zeit...
Nun, die Stabilität des ICH sehe ich gerad als Erscheinung, weil es gar nicht greifbar ist, und somit Stabilität nur eine Vorstellung. Sie gibt dem Verstand so etwas wie Sicherheit. Gedachte Sicherheit. Kommt mir gerade wie Selbstbelügen vor? Aber: wer belügt wen?Sollte es stabil sein?
Nein, nicht negativ, aber sich sehe Gedanken, die nach etwas Greifen wollen. Und das geht nicht in der Dunkelheit. Es lässt sich nicht erkennen. Und damit nicht kontrollieren. Ungreifbar. Unverständlich.Ist das Wort "Dunkelheit" irgendwie negativ behaftet für dich?
Schau mal ganz genau, ob du sagen kannst, woher sie kommen und wohin sie gehen?
Nein, sie gleichen einem Feuerwerk. Tauchen plötzlich am Himmel (im Kopf) auf und vergehen wieder.
Kommen sie wirklich aus der Dunkelheit, oder ist das auch nur ein Gedanke, eine Interpretation?
Ja es ist eine Interpretation, denn der Begriff Dunkelheit ist nur ein Platzhalter für etwas, das Ich nicht erfassen kann, aber wenn sich die Gedanken auf meine jetzige Situation beziehen (welche das auch immer gerade ist….zB. in der Arbeit muss ich jetzt das und das so und so erledigen) dann scheinen sie eher sich zu formen und „geplant “ zu sein. Oder ist das nur, weil sie mehr Aufmerksamkeit erfahren und damit „echter“ wirken?
Sie sind einfach da, es gibt eine scheinbare Verbindung: Ich erlebe gerade etwas. In diesem Erleben tue ich etwas. Um etwas zu tun muss ich vorausdenken...und hier ist wohl der Punkt: Ist mein Erleben in diesem Moment nur eine Reaktion auf vergangene Momente? Und wäre dann nicht jedes Tun in jedem Moment eine Reaktion? Und nur die Erinnerung lässt alles als gedacht, geplant erscheinen. Formt mein Verstand also nur Erinnerungen? Um sozusagen eine Geschichte zu schreiben?Kommen sie überhaupt von irgendwo her, oder sind sie einfach plötzlich da?
Nein. Denn selbst wenn ich mir zum Beispiel jetzt einen Strand vorstelle, merke ich, wie der vorausgegangene Gedanke dazu auch einfach so aufgetaucht ist. Fremdgesteuert. Wenn überhaupt gesteuert. Ich merke gerade ein leichtes Unwohlsein, das in mir auftaucht….Ängstlichkeit?Kannst du vorhersagen welcher Gedanke als nächstes kommt?
Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, bevor die Zahl erscheint, welche es sein wird?
Nein, wenn die Zahl auftaucht, ist sie schon aufgetaucht. Sie ist eigentlich nur eine Erinnerung. An etwas, das….irgendwie gar nicht vorhanden war. Das kann ich nun gar nicht mehr verstehen, bin verwirrt.
Nein…es sein denn wie oben, das Beispiel mit dem Strand. Doch der Ursprungsgedanke zu der Imagination tauchte wohl auch einfach so auf.Kannst du bestimmen nur angenehme Gedanken zu denken?
Aus was setzt sich der Widerstand zusammen?
Gegen „niemand“. Da ist ein Gefühl oder Gedanke von….Bedeutungslosigkeit. Wenn niemand da ist, ist alles sein, dass ich bin und jemals war…bedeutungslos. Diesem Gedanken schwingt etwas mit….etwas Vernichtendes. Das möchte etwas in mir nicht so einfach hinnehmen. Daher der Widerstand.
Nein.Findest du irgendetwas von "Unverständnis" in der direkten Erfahrung?
Ein Gedanke. Ein Gedanke, der den Wunsch nach Kontrolle enthält. Wissen = Kontrolle=Sicherheit.?Woher kommt die? Wie entsteht sie
Was will das wissen?
Nichts zu wissen ist offen. Unsicher. Kann der Verstand nix damit anfangen.
Es ist nicht mein Leben…es erscheint jedoch so, wie „mich“ zu umhüllen. Um ein Zentrum zu schwirren, welches ich als ich bezeichne. Eigentlich fühlt es sich nur wie das Zentrum meiner Wahrnehmung von allem an. Wie ein zusammengezogenes Feld aus Wahrnehmung. in meinem Körper. Diese Wahrnehmung benenne ich mit ICH.Ist es wirklich „dein“ Leben? Was macht das Leben zu „deinem“ Leben? Ist es so wie ein abgebrochenes, getrenntes Stück vom Ganzen? Schau genau!
Ich merke gerade wie es in mir schwirrt. Etwas in mir wehrt sich ein wenig gegen diese Untersuchung. Etwas Enge im Hals. Könnte Angst sein. Scheint als würde ich an einen Punkt kommen wos irgendwie eng wird.
Aus irgendeinem Grund kann ich diese Frage nicht beantworten. Wie wenn ich sie nicht verstehen würde…Der scheinbare „Macher“ ist dann irgendwie nicht erkennbar.Also sind da jetzt zwei? Das „Ich“ das das „Ich-Gefühl“ raushalten kann? ;)
Danke...
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Re: Es ist an der Zeit...
Sag du es mir :)Nun, die Stabilität des ICH sehe ich gerad als Erscheinung, weil es gar nicht greifbar ist, und somit Stabilität nur eine Vorstellung. Sie gibt dem Verstand so etwas wie Sicherheit. Gedachte Sicherheit. Kommt mir gerade wie Selbstbelügen vor? Aber: wer belügt wen?
Können Gedanken irgendetwas tun? Oder ist das „nach etwas greifen wollen“ auch bloß ein Gedanke?Nein, nicht negativ, aber sich sehe Gedanken, die nach etwas Greifen wollen.Ist das Wort "Dunkelheit" irgendwie negativ behaftet für dich?
Schau mal nach, ob du etwas findest – eine Entität – die kontrollieren, greifen, verstehen will..Und das geht nicht in der Dunkelheit. Es lässt sich nicht erkennen. Und damit nicht kontrollieren. Ungreifbar. Unverständlich.
Bist du sicher, dass sie im Kopf sind? Mit welchem der Sinne kannst du das ausmachen? Sehen-hören-spüren-riechen-schmecken?Nein, sie gleichen einem Feuerwerk. Tauchen plötzlich am Himmel (im Kopf) auf und vergehen wieder.
Ist das wahr, dass einer Tätigkeit ein Gedanke vorausgeht? Oder heftet sich der vielleicht erst unmittelbar danach dran und proklamiert es als „seines“?Sie sind einfach da, es gibt eine scheinbare Verbindung: Ich erlebe gerade etwas. In diesem Erleben tue ich etwas. Um etwas zu tun muss ich vorausdenken..Kommen sie überhaupt von irgendwo her, oder sind sie einfach plötzlich da?
…............................. :).und hier ist wohl der Punkt: Ist mein Erleben in diesem Moment nur eine Reaktion auf vergangene Momente? Und wäre dann nicht jedes Tun in jedem Moment eine Reaktion? Und nur die Erinnerung lässt alles als gedacht, geplant erscheinen. Formt mein Verstand also nur Erinnerungen? Um sozusagen eine Geschichte zu schreiben?
Ja, es kann schon mal ein wenig gruselig wirken, wenn man das ganze Leben davon überzeugt war, dass man am Steuer sitzt - weil man es nie wirklich überprüft hat – Und dann, sobald man beginnt genau hinzuschauen, erkennt, dass da nicht nur kein Kapitän ist, sondern nicht mal ein Steuer :) Faszinierend, nicht wahr?! ... Aber das legt sich schnell und dann ist es sehr befreiend :)Nein. Denn selbst wenn ich mir zum Beispiel jetzt einen Strand vorstelle, merke ich, wie der vorausgegangene Gedanke dazu auch einfach so aufgetaucht ist. Fremdgesteuert. Wenn überhaupt gesteuert. Ich merke gerade ein leichtes Unwohlsein, das in mir auftaucht….Ängstlichkeit?Kannst du vorhersagen welcher Gedanke als nächstes kommt?
Schau dir Ängstlichkeit genau an: Wo ist sie im Körper zu spüren? Welcher Teil davon ist Gedanke? Wenn du nicht auf die Gedanken hörst, was bleibt dann über von „Ängstlichkeit“?
Verwirrung ist gut :)Nein, wenn die Zahl auftaucht, ist sie schon aufgetaucht. Sie ist eigentlich nur eine Erinnerung. An etwas, das….irgendwie gar nicht vorhanden war. Das kann ich nun gar nicht mehr verstehen, bin verwirrt.
Kann ein Gedanke einen Wunsch haben? Oder ist der Wunsch nach Kontrolle auch einfach nur ein Gedanke? Was ist Verstand? Kannst du ihn sehen-hören-spüren-riechen-schmecken?Ein Gedanke. Ein Gedanke, der den Wunsch nach Kontrolle enthält. Wissen = Kontrolle=Sicherheit.
Nichts zu wissen ist offen. Unsicher. Kann der Verstand nix damit anfangen.
Ja. wie oben schon erwähnt, kann das geschehen, das ist ein gutes Zeichen, dass man in die „richtige“ Richtung schaut :)Ich merke gerade wie es in mir schwirrt. Etwas in mir wehrt sich ein wenig gegen diese Untersuchung. Etwas Enge im Hals. Könnte Angst sein. Scheint als würde ich an einen Punkt kommen wos irgendwie eng wird.
Aber lass uns mal ein wenig runterschrauben, und schauen wir uns mal einfach die reine, rohe, direkte Erfahrung an. Das was immer da ist. Es ist gut sich etwas Zeit zu nehmen, um zu schauen, was direktes Erleben ganz konkret ist – das erleichtert alle anderen Schritte.
Ganz klar, wenn ich dich frage, wie das Wetter bei dir ist kannst du es mal kurz googeln, darüber nachdenken, dich erinnern was der Wetterbericht vorhergesagt hat, jemanden anrufen – oder du stehst auf und guckst aus dem Fenster. Ganz sicher kannst du dir nur sein, wenn du selber geschaut hast. Richtig?
Alles, was gesehen, gehört, gespürt, gerochen und geschmeckt werden kann, ist das Wirkliche, das was ist.
Gedankeninhalte können nicht wirklich erlebt werden, nur in der Fantasie. Die meiste Zeit bewegen wir uns in dieser Cyberwirklichkeit und nehmen gar nicht an dem Leben teil, durch das der Körper geht.
Probiere es mal aus wie es ist, in der Wirklichkeit zu sein. Reduziere dabei die Wirklichkeit auf die Namen, die der Wahrnehmung am nächsten sind.
Zuerst setze dich hin, atme ruhig und langsam, entspanne und mache die Übung kontemplativ für ein paar Minuten.
Und dann mache sie so häufig wie möglich über den ganzen Tag verteilt. Benenne jede Erfahrung einfach als sehen-hören-spüren-riechen-schmecken-denken, so wie es in den Sinn kommt. (Du kannst es auch laut aussprechen wenn du magst, ist am Anfang vlt. leichter)
Mache das, während du dir verschiedener Dinge bewusst wirst:
Einen Baum sehen = sehen
Geruch von Kaffee = riechen.
Den Wind im Gesicht = spüren.
Die Zahnpasta auf der Zahnbürste =schmecken.
Ein vorbeifahrendes Auto = hören.
Gedanke an die Arbeit = denken. (Gedanken können Wörter und geistige Bilder sein).
Untergliedere einfach alle Erfahrungen in diese Kategorien, die alle direktes Erleben darstellen und erzähle, wie es dir ergangen ist.
Das ist die direkte Erfahrung (DE), gewöhne es dir an, so oft wie möglich auf diese Art zu schauen.
Zugegeben, das ist jetzt ein bisschen viel aufeinmal :). Wenn es zu viel ist für einen Tag, dann kannst du gerne aufteilen, wie es dir beliebt...
Viel Freude beim direkten Erleben :)
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Re: Es ist an der Zeit...
Hallo Barb!
Ja, ich teil das mal auf, zumal ja die „Übungen zum DE“ sowieso übergreifend sind. Und irgendwie bin ich heute nicht so bei mir….also ich merk dass die Gedankenwelt irgendwie sehr störend ist gerade (Kann gerade auch mit der Arbeit zusammenhängen). Ich kann mich dann wenig auf meine Wahrnehmung konzentrieren. Ist irgendwie verschwommen (Die Gedanken interessanterweise auch...nur gemurmel).
Es fällt mir dann schwer, mich auf die Fragen ganz einzulassen (oder ist auch das ein Gedanke, weil mir das Denken grade schwerfällt?). Darum würde ich mir gern die Antworten rauspicken, zu denen grad was da ist :-)
Wie gesagt, ich belass es mal dabei, die Erzählungen der direkten Erfahrung reiche ich nach :-) Die Antworten hier dürfen gerne kommentiert werden ;-)..bin gespannt!
Danke für deine Begleitung!
Ja, ich teil das mal auf, zumal ja die „Übungen zum DE“ sowieso übergreifend sind. Und irgendwie bin ich heute nicht so bei mir….also ich merk dass die Gedankenwelt irgendwie sehr störend ist gerade (Kann gerade auch mit der Arbeit zusammenhängen). Ich kann mich dann wenig auf meine Wahrnehmung konzentrieren. Ist irgendwie verschwommen (Die Gedanken interessanterweise auch...nur gemurmel).
Es fällt mir dann schwer, mich auf die Fragen ganz einzulassen (oder ist auch das ein Gedanke, weil mir das Denken grade schwerfällt?). Darum würde ich mir gern die Antworten rauspicken, zu denen grad was da ist :-)
Ja, es ist ein Gedanke, oder setzt sich aus Mehren Gedanken zusammen. Aber nicht sehr deutliche, also keine Wort-oder Bildgedanken, sondern irgendwie vermischt mit Gefühlen, Neugierde z.B. (Ist das ein Gefühl, oder auch eine Art durch Gedanke erzeugtes Gefühl?). Gedanken können nichts tun. Es scheint so, als könnte sie tun auslösen, ich kann jedoch keinen direkten Zusammenhang erkennen.Können Gedanken irgendetwas tun? Oder ist das „nach etwas greifen wollen“ auch bloß ein Gedanke?
Nein, es scheint nur so, wenn Kontrollgedanken oder greifen oder verstehe wollen stark werden, sieht es so aus als „stünde da jemand dahinter“. Die Gedanken werden dann dichter…es können auch Gefühle dazukommen. Und es scheint, als bestünde zwischen dem allen ein Zusammenhang. Dann kann ich sagen “das ist meins“. Und wo meins ist, muss ich dahinter sein….aber ich sehe, dass das eben ein Gedankenkonstrukt ist.Schau mal nach, ob du etwas findest – eine Entität – die kontrollieren, greifen, verstehen will..
Nicht direkt. Es sieht so aus, als würden sie im Kopf wahrgenommen. Entstehen kann ich gar nicht sagen, ja sie werden im Kopf wahrgenommen. Sinnlich ist schwierig, es wäre eine Art sehen, bzw. eine Art hören….aber innerlich. Also keiner der fünf körperlichen Sinne..Bist du sicher, dass sie im Kopf sind? Mit welchem der Sinne kannst du das ausmachen? Sehen-hören-spüren-riechen-schmecken?
Es kann manchmal den Eindruck erwecken: z.B. der Gedanke, ich muss aus dem Bett aufstehen….und der Körper folgt dem scheinbar. Oder einen Löffel aus der Schublade nehmen. Gedanke: ich brauche einen Löffel. Tun: Löffel nehmen. Aber es ist kein direkter Zusammenhang sichtbar.Ist das wahr, dass einer Tätigkeit ein Gedanke vorausgeht? Oder heftet sich der vielleicht erst unmittelbar danach dran und proklamiert es als „seines“?
Ja es ist scheinbar ein Gedanke, aber nicht ein einziger….es setzt sich aus mehreren Gedanken zusammen. Die dann auch Gefühle erzeugen, wie z.b. Unsicherheit (ist das eine Form von Angst?). Und erweckt dann den Anschein, es wäre etwas größeres. Und weil es eben auch fühlbar ist (also in scheinbarer Kombination), sieht es wieder so aus, als wäre das meins….wenngleich hinter dem Anschein von meins …nichts zu finden ist. Hmm....aber nein, der Verstand ist nicht körperlich wahrnehmbar....er ist eigentlich nur eine Benennung für gedankliche Aktivität. Wenn diese Aktivität zunimmt, verdichtet sich das Ganze und erweckt den Anschein, etwas zu sein....aber in Einzelteile zerlegt....ist da nichts...außer eben Einzelteile...einzelne Gedanken.Kann ein Gedanke einen Wunsch haben? Oder ist der Wunsch nach Kontrolle auch einfach nur ein Gedanke? Was ist Verstand? Kannst du ihn sehen-hören-spüren-riechen-schmecken?
Wie gesagt, ich belass es mal dabei, die Erzählungen der direkten Erfahrung reiche ich nach :-) Die Antworten hier dürfen gerne kommentiert werden ;-)..bin gespannt!
Danke für deine Begleitung!
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Es ist an der Zeit...
Schau mal nach, ist das Wahrnehmen dieser Verschwommenheit auch verschwommen? Und von wo aus wird es bemerkt? Einfach nur schauen, nicht denken... (Und es gibt keine falsche Antwort, schreib einfach wie es in den Sinn kommt)Ja, ich teil das mal auf, zumal ja die „Übungen zum DE“ sowieso übergreifend sind. Und irgendwie bin ich heute nicht so bei mir….also ich merk dass die Gedankenwelt irgendwie sehr störend ist gerade (Kann gerade auch mit der Arbeit zusammenhängen). Ich kann mich dann wenig auf meine Wahrnehmung konzentrieren. Ist irgendwie verschwommen (Die Gedanken interessanterweise auch...nur gemurmel).
Kommt darauf an, wie du Gefühl definierst..Ja, es ist ein Gedanke, oder setzt sich aus Mehren Gedanken zusammen. Aber nicht sehr deutliche, also keine Wort-oder Bildgedanken, sondern irgendwie vermischt mit Gefühlen, Neugierde z.B. (Ist das ein Gefühl, oder auch eine Art durch Gedanke erzeugtes Gefühl?).Können Gedanken irgendetwas tun? Oder ist das „nach etwas greifen wollen“ auch bloß ein Gedanke?
Meist ist es so: körperliche Empfindung + Gedankengeschichte/Interpretation = Emotion. Oft ist es aber nur ein Gedanke, dann ist „das Gefühl“ ein verkleideter Gedanke.
Und was löst den Gedanken aus?Gedanken können nichts tun. Es scheint so, als könnte sie tun auslösen, ich kann jedoch keinen direkten Zusammenhang erkennen.
Ist das wahr? Wie sieht das in direkter Erfahrung aus? Kannst du da jemanden sehen? Oder ist das vielleicht auch nur eine Geschichte?.Schau mal nach, ob du etwas findest – eine Entität – die kontrollieren, greifen, verstehen will.
Nein, es scheint nur so, wenn Kontrollgedanken oder greifen oder verstehe wollen stark werden, sieht es so aus als „stünde da jemand dahinter“.
Du schaust sehr gut, hast jetzt öfter schon deine eigenen Antworten durchschaut... Wunderbar :)Die Gedanken werden dann dichter…es können auch Gefühle dazukommen. Und es scheint, als bestünde zwischen dem allen ein Zusammenhang. Dann kann ich sagen “das ist meins“. Und wo meins ist, muss ich dahinter sein….aber ich sehe, dass das eben ein Gedankenkonstrukt ist.
Was veranlasst dich zu glauben, dass sie im Kopf wahrgenommen werden?Nicht direkt. Es sieht so aus, als würden sie im Kopf wahrgenommen. Entstehen kann ich gar nicht sagen, ja sie werden im Kopf wahrgenommen. Sinnlich ist schwierig, es wäre eine Art sehen, bzw. eine Art hören….aber innerlich. Also keiner der fünf körperlichen Sinne..Bist du sicher, dass sie im Kopf sind? Mit welchem der Sinne kannst du das ausmachen? Sehen-hören-spüren-riechen-schmecken?
Ja genau, manchmal schaut es so aus.. aber das schauen wir uns später nochmal genauer an.....:)Ist das wahr, dass einer Tätigkeit ein Gedanke vorausgeht? Oder heftet sich der vielleicht erst unmittelbar danach dran und proklamiert es als „seines“?Es kann manchmal den Eindruck erwecken: z.B. der Gedanke, ich muss aus dem Bett aufstehen….und der Körper folgt dem scheinbar. Oder einen Löffel aus der Schublade nehmen. Gedanke: ich brauche einen Löffel. Tun: Löffel nehmen. Aber es ist kein direkter Zusammenhang sichtbar.
Genau, Verstand ist ein Konzept. Es ist nichts falsch an Konzepten, aber es ist gut, zu lernen die Realität von Interpretation zu unterscheiden..der Verstand ist nicht körperlich wahrnehmbar....er ist eigentlich nur eine Benennung für gedankliche Aktivität. Wenn diese Aktivität zunimmt, verdichtet sich das Ganze und erweckt den Anschein, etwas zu sein....aber in Einzelteile zerlegt....ist da nichts...außer eben Einzelteile...einzelne Gedanken.
Bin schon neugierig, wie es dir mit der Benennung und Konzentration auf die DE geht!
Sehr gerne, ist mir ein Vergnügen :)Danke für deine Begleitung!
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Re: Es ist an der Zeit...
Hab das mal „ein wenig“ probiert:Untergliedere einfach alle Erfahrungen in diese Kategorien, die alle direktes Erleben darstellen und erzähle, wie es dir ergangen ist.
Also der Moment indem ich z.B. schmecke… da ist nur schmecken (ist mit den anderen Sinne für mich auch so). Und schmecken geschieht, es kann nicht gemacht werden. Es scheint, als wäre schmecken immer da. Es ist nur die Frage, ob die Aufmerksamkeit darauf gerichtet wird. Und irgendwie ist das schmecken leer. Also da ist in dem Moment niemand, der etwas schmeckt. Erst kurz darauf (sehr kurz) tauchen Gedanken auf. Sie bewerten. Teilen ein. Sie bewerten ob das nun „gut “war oder „schlecht“. Und wenn die Aufmerksamkeit sehr beim schmecken riechen-hören-sehen-fühlen ist. Dann ist dieser kurze Moment irgendwie…leer und weit. Als könnte man darin versinken (ist aber nicht jedes Mal so ). Konnte das heute bei einem Schneespaziergang probieren…das sind die Gedanken weniger. Aber die Wahrnehmung hängt von „gedankliche Hintergrundrauschen“ ab. Weniger rauschen => intensivere Wahrnehmung. Es fällt auf jeden Fall leichter, das oben beschriebene mit Sinneseindrücken zu probieren. Mit „denken“ ist es schwieriger das auseinanderzuhalten.
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Re: Es ist an der Zeit...
Es wird scheinbar im Kopf bemerkt….obwohl im Kopf stimmt nicht ganz…einfach im Kopfbereich. Das Wahrnehmen ist nicht verschwommen. Es ist klar. Allerdings so zart und subtil, dass es einfach kaum zu sehen ist. Obwohl jetzt fühlt es sich grade so an, als wäre es im Kopf geortet, die Wahrnehmung könnte aber auch aus der Körpermitte kommen….Schau mal nach, ist das Wahrnehmen dieser Verschwommenheit auch verschwommen? Und von wo aus wird es bemerkt? Einfach nur schauen, nicht denken... (Und es gibt keine falsche Antwort, schreib einfach wie es in den Sinn kommt)
Da wäre wieder die vorauseilende unbeschreibbare Absicht. Wobei das auch in Gedanke sein könnte. Die Gedanken haben aber irgendwie unterschiedliche Qualitäten.Und was löst den Gedanken aus?Gedanken können nichts tun. Es scheint so, als könnte sie tun auslösen, ich kann jedoch keinen direkten Zusammenhang erkennen.
Hmm…könnte eine Geschichte sein. Ist aber gut getarnt . Ich kann niemanden sehen. Nur das Konzept eines Zentrums. Dieses Zentrum scheint aber irgendwie für irgendjemand doch wichtig zu sein.Ist das wahr? Wie sieht das in direkter Erfahrung aus? Kannst du da jemanden sehen? Oder ist das vielleicht auch nur eine Geschichte?Nein, es scheint nur so, wenn Kontrollgedanken oder greifen oder verstehe wollen stark werden, sieht es so aus als „stünde da jemand dahinter“.
Da ist das Hören-Sehen der Gedanken und ein unbestimmbares Gefühl(oder vielleicht auch ein Gedanke, der den Gedanken mehr Bedeutung verleihen möchte) dazu… wird dem Kopf zugeordnet. Kann allerdings auch einfach das tief sitzende Wissen sein, dass Gedanken im Gehirn, also im Kopf entstehen. Und automatisch dort auch erwartet und dementsprechend gefühlt werden. Das ist aber sehr theoretisch jetzt.Was veranlasst dich zu glauben, dass sie im Kopf wahrgenommen werden?Nicht direkt. Es sieht so aus, als würden sie im Kopf wahrgenommen. Entstehen kann ich gar nicht sagen, ja sie werden im Kopf wahrgenommen. Sinnlich ist schwierig, es wäre eine Art sehen, bzw. eine Art hören….aber innerlich. Also keiner der fünf körperlichen Sinne..
Fein, sehr spannend, ich habe das Gefühl das kann sehr tief noch gehen…möglicherweise.Ja genau, manchmal schaut es so aus.. aber das schauen wir uns später nochmal genauer an.....:)
Ja, die Übungen werden fortgesetzt, Bericht folgt :-)Bin schon neugierig, wie es dir mit der Benennung und Konzentration auf die DE geht!
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Re: Es ist an der Zeit...
Hab das mal „ein wenig“ probiert:
Also der Moment indem ich z.B. schmecke… da ist nur schmecken (ist mit den anderen Sinne für mich auch so). Und schmecken geschieht, es kann nicht gemacht werden. Es scheint, als wäre schmecken immer da. Es ist nur die Frage, ob die Aufmerksamkeit darauf gerichtet wird. Und irgendwie ist das schmecken leer. Also da ist in dem Moment niemand, der etwas schmeckt. Erst kurz darauf (sehr kurz) tauchen Gedanken auf.
Sie bewerten. Teilen ein. Sie bewerten ob das nun „gut “war oder „schlecht“. Und wenn die Aufmerksamkeit sehr beim schmecken riechen-hören-sehen-fühlen ist. Dann ist dieser kurze Moment irgendwie…leer und weit.
Gut beobachtet!
Ist das jetzt direkte Erfahrung oder Gedanke? Wer könnte worin versinken?Als könnte man darin versinken (ist aber nicht jedes Mal so ).
Wird nicht auch „rauschen“ wahrgenommen?Konnte das heute bei einem Schneespaziergang probieren…das sind die Gedanken weniger. Aber die Wahrnehmung hängt von „gedankliche Hintergrundrauschen“ ab. Weniger rauschen => intensivere Wahrnehmung.
Ja, auf jeden Fall... Kannst auch mal probieren für eine gewisse Zeit deiner Wahl nur auf einen Sinn zu fokussieren. Z.B. spüren... Oder was dir halt leichter fällt..Es fällt auf jeden Fall leichter, das oben beschriebene mit Sinneseindrücken zu probieren. Mit „denken“ ist es schwieriger das auseinanderzuhalten..
Wie fühlt sich das dann an im Kopfbereich? Anspannung, kribbeln, vibrieren oder so ähnlich? Spür hinein!Es wird scheinbar im Kopf bemerkt….obwohl im Kopf stimmt nicht ganz…einfach im Kopfbereich.
Versuche zu unterscheiden ob es sich wirklich so anfühlt, also ob körperlich etwas zu fühlen ist, oder ob nur ein Gedanke sagt, es fühle sich so an. Und wie ist es in diesem Fall?Das Wahrnehmen ist nicht verschwommen. Es ist klar. Allerdings so zart und subtil, dass es einfach kaum zu sehen ist. Obwohl jetzt fühlt es sich grade so an, als wäre es im Kopf geortet, die Wahrnehmung könnte aber auch aus der Körpermitte kommen….
Stimmt das wirklich? Wie machen sich diese unterschiedlichen Qualitäten bemerkbar? Oder ist das eventuell wieder nur Interpretation?Da wäre wieder die vorauseilende unbeschreibbare Absicht. Wobei das auch in Gedanke sein könnte. Die Gedanken haben aber irgendwie unterschiedliche Qualitäten.
Könnte die Interpretation „wichtig sein“ vielleicht einfach so da sein, ohne dass es für „jemanden“ wäre?Hmm…könnte eine Geschichte sein. Ist aber gut getarnt . Ich kann niemanden sehen. Nur das Konzept eines Zentrums. Dieses Zentrum scheint aber irgendwie für irgendjemand doch wichtig zu sein.
Woher kommt dieses tiefsitzende Wissen? Hast du das selbst gesehen-gehört-gespürt-gerochen-geschmeckt? Kannst du in direkter Erfahrung ein Gehirn finden?Da ist das Hören-Sehen der Gedanken und ein unbestimmbares Gefühl(oder vielleicht auch ein Gedanke, der den Gedanken mehr Bedeutung verleihen möchte) dazu… wird dem Kopf zugeordnet. Kann allerdings auch einfach das tief sitzende Wissen sein, dass Gedanken im Gehirn, also im Kopf entstehen.
Das könnte geschehen :)Fein, sehr spannend, ich habe das Gefühl das kann sehr tief noch gehen…möglicherweise.
Schauen wir doch mal den Unterschied zwischen roher Realität und Interpretation durch Gedanken an:
Stelle einen Apfel (oder eine andere Frucht) vor dir auf eine weiße Fläche und untersuche:
Wo findet das Sehen statt? Draußen oder drinnen?
Gibt es eine Grenze zwischen Außen und Innen? Wenn ja, wo?
Schaut das pure Gesehene eher nach 2D oder 3D aus, wenn du nur auf das eigentliche Sehen achtest und nichts denkst?
Schaue genau hin: Siehst du überhaupt einen "Apfel" oder nur Farbe?
Bemerke, wie die Gedanken benennen, was gesehen wird.
Woher kennst du den Namen der Farbe?
Hat das, was du siehst bereits einen Namen, wenn du es siehst, oder gibt es nur etwas? Bemerke die Lücke, die zwischen dem Sehen und dem Benennen liegt.
Gibt es jemanden, der sieht oder ist da nur sehen?
Gibt es eine "Instanz", die ein wahrgenommenes Objekt wahrnimmt oder einfach nur Wahrnehmung?
Was ist die Aufgabe der Gedanken in diesem gesamten Wahrnehmungsprozess?
Denkst du die Erfahrung oder ist da einfach nur Erfahrung?
:)
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Re: Es ist an der Zeit...
Es ist eher eine Art Vorahnung, oder Wissen….wer?..Ich weiß nicht, ich würde sagen Ich, aber jetzt wo Du fragst…ich weiss es nicht. Vielleicht als würde sich eine Weite oder Tiefe auftun….die meinem Erleben unbekannt ist. Und sich daher unsicher anfühlt…Angst macht. Aber wohl auch nur Gedanke. Es fühlt sich außerhalb jeder Kontrolle an. Mist, auch das ist ein Gedanke….ich dreh mich wohl im Kreis. Ich weiss es einfach nicht.Ist das jetzt direkte Erfahrung oder Gedanke? Wer könnte worin versinken?
Ja, aber es ist halt stark…oder besser: ich bin das Rauschen gewöhnt. Mal mehr, mal weniger. Es ist eigentlich immer da. Was läge näher, als es durch diese Vertrautheit/Gewöhnung als Teil von mir zu bezeichnen („Mir“ kann ich hier wohl nur als Wahrnehmung beschreiben).Wird nicht auch „rauschen“ wahrgenommen?
Es fühlt sich an, als würde so etwas wie Energie aufsteigen. Und diese bekommt dann ein Gesicht/ eine Geschichte. Die des Gedankens. Es ist wie ein Wetterleuchten. Die Energie wird stärker, dann kommt die Geschichte dazu. Dann verebbt der Gedanke wieder. Und so weiter……Es ist wie leichter Druck. Nicht unangenehm.Wie fühlt sich das dann an im Kopfbereich? Anspannung, kribbeln, vibrieren oder so ähnlich? Spür hinein!
Das Wahrgenommene (Verschwommene)ist irgendwie körperlich zu fühlen. Als Druck im Kopf. Und dieser Druck erschwert das Aufsteigen von Gedanken. Diese sind dann nicht so klar erkennbar. Die Wahrnehmung davon, scheint etwas anderes zu sein (das ist aber jetzt eher ein Gedanke). Die Wahrnehmung kann nicht lokalisiert werden.Versuche zu unterscheiden ob es sich wirklich so anfühlt, also ob körperlich etwas zu fühlen ist, oder ob nur ein Gedanke sagt, es fühle sich so an. Und wie ist es in diesem Fall?Das Wahrnehmen ist nicht verschwommen. Es ist klar. Allerdings so zart und subtil, dass es einfach kaum zu sehen ist. Obwohl jetzt fühlt es sich grade so an, als wäre es im Kopf geortet, die Wahrnehmung könnte aber auch aus der Körpermitte kommen….
Es ist eine Bewertung. Also so gesehen auch ein Gedanke. Manche Gedanken erhalten eine höhere Bewertung, scheinen wichtiger als andere. Als würde eine Instanz über den Gedanken stehen. Sie unterscheidet zwischen Blabla-Gedanken und solche die sich auf meine jeweilige Lebenssituation beziehen. Und daher stärker wahrgenommen werden.Stimmt das wirklich? Wie machen sich diese unterschiedlichen Qualitäten bemerkbar? Oder ist das eventuell wieder nur Interpretation?Da wäre wieder die vorauseilende unbeschreibbare Absicht. Wobei das auch in Gedanke sein könnte. Die Gedanken haben aber irgendwie unterschiedliche Qualitäten.
Hmm…ja das könnte sein. „Irgendjemand“ ist ein Konzept. Nach dem Motto:“es muss was da sein, wo käme das alles sonst her?“ Und dieses da ssein müssen als Glaube (der stark ist) muss etwas erzeugen (also den Eindruck erwecken) das da ist. Mich! (Klingt nach Mindfuck…aber das ist auch grad wieder ein Gedanke, der seine Sichtweise (und damit seine Existenz?) verteidigen will).Könnte die Interpretation „wichtig sein“ vielleicht einfach so da sein, ohne dass es für „jemanden“ wäre?Hmm…könnte eine Geschichte sein. Ist aber gut getarnt . Ich kann niemanden sehen. Nur das Konzept eines Zentrums. Dieses Zentrum scheint aber irgendwie für irgendjemand doch wichtig zu sein.
Nein, ich kann kein Gehirn finden. Ebenso wenig wie Nieren, es sei denn, sie schmerzen. Es ist angelerntes Wissen. Aber ich kann eben den Druck in diesem Bereich spüren. Und wenn viele Gedanke da sind, wir dieser Druck körperlich spürbar. Im Kopf. Also die direkte Erfahrung lässt mich kein Gehirn finden. Nur Auswirkungen von Aktivitäten (Vieldenkerei.) Diese ist als direkte Erfahrung fühlbar=> merke gerade, dass dieser Zusammenhang aber auch nur eine gedankliche Annahme ist….Woher kommt dieses tiefsitzende Wissen? Hast du das selbst gesehen-gehört-gespürt-gerochen-geschmeckt? Kannst du in direkter Erfahrung ein Gehirn finden?
Die Erfahrungen zu dieser Übung möchte ich wieder in einem eigenen Bericht erzählen...:-)Schauen wir doch mal den Unterschied zwischen roher Realität und Interpretation durch Gedanken an:
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Re: Es ist an der Zeit...
Gerne :-)Schauen wir doch mal den Unterschied zwischen roher Realität und Interpretation durch Gedanken an:
OrangeStelle einen Apfel (oder eine andere Frucht) vor dir auf eine weiße Fläche und untersuche:
Es ist, als würde es „Überall“ stattfinden.Wo findet das Sehen statt? Draußen oder drinnen?
Nein, die Zuweisung “Aussen“ ist gedanklich.Gibt es eine Grenze zwischen Außen und Innen? Wenn ja, wo?
Aber in der Wahrnehmung ist kein Unterschied erkennbar.
Da ist nur Sehen….die 3-D Sicht ist eher eine gedankliche Bewertung. Das Bild ist weder noch.Schaut das pure Gesehene eher nach 2D oder 3D aus, wenn du nur auf das eigentliche Sehen achtest und nichts denkst?
Unterschiedliche Farben. Die Zuweisung „orange“ ist ein Gedanke.Schaue genau hin: Siehst du überhaupt einen "Apfel" oder nur Farbe?
Sie beurteilen das Gesehene vom „Groben“ zum „Feinen“, …also: Eine Form, sie ist rund, sie ist 3-D, Sie hat eine Farbe, die ist „orange“, eine Frucht... Eine Orange…in dieser Reihenfolge.Bemerke, wie die Gedanken benennen, was gesehen wird.
Es wurde irgendwann gesagt: Was so aussieht (also die Farbe) nennt man orange. Eine Erinnerung.Woher kennst du den Namen der Farbe?
Hat das, was du siehst bereits einen Namen, wenn du es siehst, oder gibt es nur etwas? Bemerke die Lücke, die zwischen dem Sehen und dem Benennen liegt.
Beim Sehen ist es nur irgendetwas…Dann rattern die Gedanke durch: ihre Aufgabe ist es einzuteilen. Sie vergleichen: das gesehene mit gespeicherten Erinnerungen. Die Lücke ist kurz, aber leer…bis eine Art „Wächtergedanke“ den gedanklichen Vergleichsprozess „einleitet“.
Da ist nur Sehen.Gibt es jemanden, der sieht oder ist da nur sehen?
Während des Sehens ist da nur Sehen. Sehen geschieht für sich selbst. Es ist passiv….wird nicht gemacht. Geschieht einfach.Gibt es eine "Instanz", die ein wahrgenommenes Objekt wahrnimmt oder einfach nur Wahrnehmung?
Bewerten und Einteilen, wie oben beschrieben.Was ist die Aufgabe der Gedanken in diesem gesamten Wahrnehmungsprozess?
Die Erfahrung geschieht. Gedanken kommen erst nachher und „legen“ sich über die Erfahrung. Machen eine "geformte" Erinnerung daraus.Denkst du die Erfahrung oder ist da einfach nur Erfahrung?
:-)
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