Kannst du bitte von bisher Erlerntem in diesem Zusammenhang loslassen?
mach ich. so weit ich es bemerke.
Betrachte einmal sehr genau dieses "mir".
Was genau ist dieses "mir", zu welchem die Empfindungen scheinbar gehören?
ich schaue und spüre in meinen Körper und das Empfindungs, Gedankengewirr. Da ist Atmen, Ausdehnen Zusammenziehen und feine bis stärkere Bewegungen, Blubbern im Bauch. das ist wieder dieses animalische Dasein. etwas ist da und lebendig.
gerade sind keine Gedanken da die es anders haben wollen. die was anderes planen, erreichen wollen.
Ist dieses Dauernörgeln und anders-haben-wollen das Ich ?
Nein es sind nur Stimmen. Stimmen sag ich, weil Gedanke klingt so einmalig. Stimme sind für mich wiederkehrende Gedanken mit einer spezieller emotionaler Einfärbung.
Wenn diese Stimmen schweigen fühl ich mich sehr unpersönlich und sehr animalisch, einfach da. vielleicht wie ein Hund oder ein Vogel...
Also würd ich sagen, dieses Ich ist aus Stimmen zusammengesetzt, die das reine Leben und die reine Erfahrung begutachten, bewerten und anders, optimaler organisieren wollen.
Ist es mehr als ein Gedanke? Können Empfindungen zu einem Gedanken gehören?
ein Gedanke, naja, ein Kerngedanke der aber ein sehr komplexes Gedankengewirr aufruft.
Es ist ja mehr wie ein Bild, das sich verändert und Gedanken wären nur Striche auf dem Bild. Aber wenn ich Bild sage ist das ja ein Gedanke...dreh ich mich im Kreis
Was genau ist dieses "mich", das davon ausgemacht wird?
Gibt es das?
Wo wäre das genau?
Eigentlich ist es vor allem eine Geschmacksache. das schmeckt mir und das nicht. das will ich und das nicht. Das wäre also tatsächlich nur eine Gedankengeschichte. nicht lokalisierbar. Gedanken sind ja nicht mal im Kopf zu fühlen. Oder in den Ohren zu hören. Sie sind plötzlich da und dann wieder weg. Ja und Neins zum Leben. Die sich ändern können, von heute auf morgen.