binschonda

User avatar
4Frieden
Posts: 27
Joined: Fri Apr 19, 2019 7:31 am

Re: binschonda

Postby 4Frieden » Fri May 10, 2019 7:31 am

Frag dich einfach nur: Ist jetzt wahrnehmen da? Ist jetzt wach-sein? Und dann SCHAU!
Ja, wahrnehmen ist ständig da!
Ist nicht „wahrnehmen“ selbst völlig neutral? Ist es nicht Wahrnehmung/Präsenz, die Entspannung, Verspannung, Stille, Lärm, angenehme Zustände, weniger angenehme – erkennt?
Ja, für wahrnehmen gibt es keine guten oder schlechten Zustände! Wahrnehmen ist "mit" allen.
Was ist es, das diese Sehnsucht erkennt? Sind Sehnsucht und Erwartungen mehr als Gedankengeschichten? Was wäre, wenn diese Erwartungen und Vorstellungen einfach da sein dürften und auch gesehen werden als das was erscheint?
Ja, ganz klar sind Sehnsucht und Erwartung Gedanken die geschehen und gesehen werden.
Dann wären sie einfach da wie alles andere auch.
Schau auf die Wahrnehmung selbst: Welche Eigenschaften hat sie? Ist die irgendwie laut oder unklar?
Welche Eigenschaften? Schwierig: Leer, hier, jetzt. Ist schwer "zu fassen". Laut und unklar hat nichts mit Wahrnehmung zu tun. Das ist die Interpretationen von Gedanken.
Wobei es so scheint, dass noch immer mehr Glauben an die Gedanken da ist als in die direkte Erfahrung... Ist das so?
Es ändert sich langsam. Und "Ich" bekomme mit, dass etwas geschieht. Wahrnehmung verweilt immer mehr beim Hören, spüren fühlen als bei Gedankenfilmen. Diese werden nicht mehr so wichtig genommen und seit zwei Tagen ist da eine viel größere Ruhe und Entspanntheit. Die Gedanken "verstehen wollen" und "machen oder etwas tun wollen dafür" werden manchmal noch geglaubt bzw. drehen einfach noch ein paar Runden um sich selbst.
Erfährst du das so (eine unabhängige Entität, der der Focus gehört), oder denkst du das so? Für wen ist es gut? Gibt es überhaupt gut oder schlecht? (Schau nicht mit dem Intellekt, sondern mit den Sinnen!)
Im direkten erfahren ist Focus unwichtig. "Er" geschieht ebenso wie alles andere auch, bzw. ist ein Aspekt davon.
Können Gedanken wirklich „Schwierigkeiten“ schaffen, oder sagt das auch wieder nur ein Gedanke? Sind nörgelnde Gedanken wirklich „Probleme“? Was wäre wenn diese nörgelnden Gedanken aufeinmal in Suaheli erklingen würden, wären dann die Schwierigkeiten noch da? (Nicht darüber nachdenken – SCHAUEN!)
Nein, Gedanken können natürlich keine Schwierigkeiten schaffen. Das sagt ein Gedanke. Wenn sie in Suaheli erklingen würden könnten sie nicht geglaubt werden weil sie nicht verstanden werden. Gedanken sind nicht das Problem, falls es überhaupt Probleme gibt!
Gibt es ein "Ich" in direkter Erfahrung?
Nein.
Beansprucht der Gedanke wirklich was? Wie sieht das aus?
Nein, ein Gedanke beansprucht nichts. Er wird wahrgenommen, ist da und will auch nichts.
Mach dir immer wieder bewußt, dass Gedanken die Erfahrung nicht verstehen können.
Ja, sie werden erfahren, sie selbst können jedoch "das Wirkliche nicht schauen"
Am Meisten hängen geblieben ist: Schau auf die Wahrnehmung selbst.
Es wird den Tag über immer wieder mal passieren. Danke für Deine tolle Begleitung. Auch einen schönen Tag!

User avatar
Barb
Posts: 511
Joined: Wed Jul 26, 2017 2:05 pm

Re: binschonda

Postby Barb » Fri May 10, 2019 12:08 pm

Schau auf die Wahrnehmung selbst: Welche Eigenschaften hat sie? Ist die irgendwie laut oder unklar?
Welche Eigenschaften? Schwierig: Leer, hier, jetzt. Ist schwer "zu fassen". Laut und unklar hat nichts mit Wahrnehmung zu tun. Das ist die Interpretationen von Gedanken.
...:)
Es ändert sich langsam. Und "Ich" bekomme mit, dass etwas geschieht. Wahrnehmung verweilt immer mehr beim Hören, spüren fühlen als bei Gedankenfilmen. Diese werden nicht mehr so wichtig genommen und seit zwei Tagen ist da eine viel größere Ruhe und Entspanntheit. Die Gedanken "verstehen wollen" und "machen oder etwas tun wollen dafür" werden manchmal noch geglaubt bzw. drehen einfach noch ein paar Runden um sich selbst.
Wunderbar... Wobei nach wie vor wichtig ist zu erkennen, dass es nicht darum geht wo die Aufmerksamkeit verweilt, sondern einfach darum, dass erkannt wird, dass es kein „Ich“ gibt das das steuert. Auch Ruhe und Entspanntheit sind Zustände, die im Gewahrsein erscheinen... So wie Wetterphänomene: Mal scheint die Sonne, es geht ein angenehmer lauer Wind, dann stürmt und regnet es wieder, kalt, warm... All das erscheint, der "Himmel" ist jedoch immer gleich unberührt und neutral... Kannst du das so nehmen?
Im direkten erfahren ist Focus unwichtig. "Er" geschieht ebenso wie alles andere auch, bzw. ist ein Aspekt davon.
Genau...
Gedanken sind nicht das Problem, falls es überhaupt Probleme gibt!
Haha... :) Und gibt es ein Problem? Könnte je etwas anders sein als es ist? Hätte je etwas anders geschehen oder gedacht werden können als es war?
Gibt es ein "Ich" in direkter Erfahrung?
Nein.
Erwartest du, dass du eine Erfahrung des verschwinden des „Ichs“ machst? So eine „Nicht-Ich“-Erfahrung? Schau da mal ganz tief nach, ob vielleicht so eine Erwartung da ist...

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ganz egal, ob jetzt so eine Erwartung da ist oder nicht habe ich eine schöne Übung für dich:

Schließe die Augen, atme sanft und langsam und entspanne. Dann stell dir vor, dass du eine Wassermelone in den Händen hältst.

Halte sie, spüre sie, stell dir sie so lebhaft vor wie es geht, so dass du ihr Gewicht, ihre Form, ihre Oberfläche und vielleicht sogar ihre Kühle fühlen kannst. Mach das ein paar Minuten.

Dann öffne dann Augen und schau auf deine Hände.

Was ist mit der Melone geschehen?
Was mit der Empfindung, die so glaubhaft erschien?
Kann überhaupt etwas verschwinden, das gar nicht existiert?
Ist da eine Erfahrung der Abwesenheit?
Ist da jetzt eine “Nicht-Melone”?
Oder kann einfach immer nur erlebt werden was ist und nie das was nicht ist?

Am Meisten hängen geblieben ist: Schau auf die Wahrnehmung selbst
.
Es wird den Tag über immer wieder mal passieren.
Ist da irgendwas zu finden? Etwas das schaut? Ist Wahrnehmung zu finden? Was ist da?
Danke für Deine tolle Begleitung. Auch einen schönen Tag
Danke dir für dein Vertrauen und deine Einsatz, es macht grosse Freude mit dir zu sein <3

Dir auch einen schönen Tag :)
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom

User avatar
4Frieden
Posts: 27
Joined: Fri Apr 19, 2019 7:31 am

Re: binschonda

Postby 4Frieden » Fri May 10, 2019 3:14 pm

Dass es einfach darum, dass erkannt wird, dass es kein „Ich“ gibt das das steuert. Auch Ruhe und Entspanntheit sind Zustände, die im Gewahrsein erscheinen... So wie Wetterphänomene: Mal scheint die Sonne, es geht ein angenehmer lauer Wind, dann stürmt und regnet es wieder, kalt, warm... All das erscheint, der "Himmel" ist jedoch immer gleich unberührt und neutral... Kannst du das so nehmen?
Ja
Und gibt es ein Problem? Könnte je etwas anders sein als es ist? Hätte je etwas anders geschehen oder gedacht werden können als es war?
Nein, alles läuft genau so ab wie es abläuft.
Erwartest du, dass du eine Erfahrung des verschwinden des „Ichs“ machst? So eine „Nicht-Ich“-Erfahrung? Schau da mal ganz tief nach, ob vielleicht so eine Erwartung da ist.
Ja schon noch ein wenig, aber es ist gerade auch ein wenig anders. Der Gedanke würde grob so sein: "Es soll richtig deutlich sein, dass kein ICH da ist." Und dann ist da aber gerade auch eine "Haltung" dass eben diese "Erwartung" als Gedanke da ist, ohne dass damit etwas passiert. So ähnlich.
Was ist mit der Melone geschehen?
Es wird gesehen was da ist. Dadurch ist klar, dass das was ist keine Melone ist.
Was mit der Empfindung, die so glaubhaft erschien?
Die Empfindungen haben sich "aufgelöst", bzw. waren noch kurz da und haben sich dann verändert.
Kann überhaupt etwas verschwinden, das gar nicht existiert?
Paradoxe Frage! erste Antwort: Ja, es kann verschwinden, weil gesehen wird was da ist.
Zweite und "genauere" Antwort: Nein, es kann nicht etwas verschwinden das nicht existiert hat.
Ist da eine Erfahrung der Abwesenheit?
Ganz klar nein. Da ist eine Erfahrung des Sehens, in diesem Fall "von leeren Händen". Also einfach eine Erfahrung von dem was gerade erfahren wird. Keine Abwesenheitserfahrung! Das ist gut, es hebelt die Erwartung von Abwesenheitserfahrung völlig aus.
Ist da jetzt eine “Nicht-Melone” ist ja Quatsch!
Oder kann einfach immer nur erlebt werden was ist und nie das was nicht ist?
Es kann ganz klar immer nur das erlebt werden was ist!
Ist da irgendwas zu finden? Etwas das schaut?
Nein kein "Etwas" das schaut!
Ist Wahrnehmung zu finden?
Kann Wahrnehmung sich finden? Wahrnehmung nimmt sich wahr?
Was ist da?
Anwesenheit.

User avatar
Barb
Posts: 511
Joined: Wed Jul 26, 2017 2:05 pm

Re: binschonda

Postby Barb » Sat May 11, 2019 11:25 am

Nein, alles läuft genau so ab wie es abläuft.
Was fehlt, was sollte/könnte anders sein?
Erwartest du, dass du eine Erfahrung des verschwinden des „Ichs“ machst? So eine „Nicht-Ich“-Erfahrung? Schau da mal ganz tief nach, ob vielleicht so eine Erwartung da ist.
Ja schon noch ein wenig, aber es ist gerade auch ein wenig anders. Der Gedanke würde grob so sein: "Es soll richtig deutlich sein, dass kein ICH da ist."
Wie soll das denn zu sehen sein, so ein Nicht-Ich? (Siehe Nicht-Melone...:))
Und dann ist da aber gerade auch eine "Haltung" dass eben diese "Erwartung" als Gedanke da ist, ohne dass damit etwas passiert. So ähnlich.
Probier mal folgendes:

Mach es dir ganz gemütlich, langsamer sanfter Atem, schließe die Augen. Spür den ganzen Körper, lass ihn so richtig entspannen. Dann höre auf die Geräusche die in der Umgebung sind. Lass die Aufmerksamkeit ganz weich werden, anstrengungslos, entspannte Ohren, entspannte Augen.

Nun lass die Achtsamkeit von den Geräuschen auf die Gedanken gleiten. Nimm die Gedanken so wahr, wie es vorher mit den Geräuschen war, so eine Art hören von Gedanken... Ist da ein Unterschied zwischen Geräuschen und Gedanken?
Kann überhaupt etwas verschwinden, das gar nicht existiert?
Paradoxe Frage! erste Antwort: Ja, es kann verschwinden, weil gesehen wird was da ist.
Zweite und "genauere" Antwort: Nein, es kann nicht etwas verschwinden das nicht existiert hat.
Es geht nicht um genaue oder ungenaue Antworten, es geht darum, wie die Erfahrung dazu ist (nicht die Interpretationen und Stories...) Ganz konkret in direkter Erfahrung (und schau bitte da nach) Kann etwas, das nicht existiert, verschwinden?
Ganz klar nein. Da ist eine Erfahrung des Sehens, in diesem Fall "von leeren Händen".
„Leere Hände“ sind wieder Interpretation... :) Was wird wirklich gesehen? Was ist in der reinen Seherfahrung zu sehen?
Also einfach eine Erfahrung von dem was gerade erfahren wird. Keine Abwesenheitserfahrung! Das ist gut, es hebelt die Erwartung von Abwesenheitserfahrung völlig aus.
Ist da jetzt eine “Nicht-Melone” ist ja Quatsch!
:)
Es kann ganz klar immer nur das erlebt werden was ist!
Und Frieden liegt nicht darin das zu finden was fehlen könnte, sondern darin, das zu sehen was da ist...
Ist da irgendwas zu finden? Etwas das schaut?
Nein kein "Etwas" das schaut!
Einfach nur Schauen?
Ist Wahrnehmung zu finden?
Kann Wahrnehmung sich finden? Wahrnehmung nimmt sich wahr?
Sag du es mir? Wie ist die Erfahrung?
Was ist da?
Anwesenheit
Schönes Wort, aber auch nur Interpretation...:) Was ist wirklich da? SCHAU! Ist da überhaupt etwas zu finden? Wenn da nur Leere oder Stille ist, dann heißt das nicht, dass nichts gefunden wurde... Leere/Stille ist die Antwort... Trau dich sie anzustarren...
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom

User avatar
4Frieden
Posts: 27
Joined: Fri Apr 19, 2019 7:31 am

Re: binschonda

Postby 4Frieden » Sat May 11, 2019 6:35 pm

Nein, alles läuft genau so ab wie es abläuft.
Was fehlt, was sollte/könnte anders sein?
Wenn "sitzen" und "schauen" passiert fehlt nichts. Zwischendurch wird immer wieder Gedanken geglaubt, die das nicht akzeptieren wollen, und nach "einer Erkenntnis", einem "Ankommen", einem "jetzt ist es klar" suchen.
Und wie schon deutlich wurde gibt es keine "Nicht-Erfahrung", und immer wieder erscheinen solche Gedanken ein.
Dann höre auf die Geräusche die in der Umgebung sind. Lass die Aufmerksamkeit ganz weich werden, anstrengungslos, entspannte Ohren, entspannte Augen.Nun lass die Achtsamkeit von den Geräuschen auf die Gedanken gleiten. Nimm die Gedanken so wahr, wie es vorher mit den Geräuschen war, so eine Art hören von Gedanken... Ist da ein Unterschied zwischen Geräuschen und Gedanken?
Ja und Nein. Ja, weil hören einfach eine andere "Qualität" hat als denken, und nein, weil es ein Kontinuum irgendwie eine gleiche "Grundlage" ist. Klarer geht es gerade nicht.
Kann überhaupt etwas verschwinden, das gar nicht existiert?
Nein! In der direkten Erfahrung gab es niemals ein "ICH". Also kann es dort auch nicht verschwinden!!!
Was ist in der reinen Seherfahrung zu sehen?
Farben, hell und dunkel!
Ist da irgendwas zu finden? Etwas das schaut?
Nein kein "Etwas" das schaut!
Einfach nur Schauen?
Schauen und erfahren gleichzeitig.
Kann Wahrnehmung sich finden? Wahrnehmung nimmt sich wahr?
Sag du es mir? Wie ist die Erfahrung?
???
Was ist wirklich da? SCHAU! Ist da überhaupt etwas zu finden? Wenn da nur Leere oder Stille ist, dann heißt das nicht, dass nichts gefunden wurde... Leere/Stille ist die Antwort... Trau dich sie anzustarren.
Wird gemacht.

User avatar
Barb
Posts: 511
Joined: Wed Jul 26, 2017 2:05 pm

Re: binschonda

Postby Barb » Sun May 12, 2019 11:59 am

Wenn "sitzen" und "schauen" passiert fehlt nichts.
Was fehlt denn, wenn Gedanken da sind?
Zwischendurch wird immer wieder Gedanken geglaubt, die das nicht akzeptieren wollen, und nach "einer Erkenntnis", einem "Ankommen", einem "jetzt ist es klar" suchen.
Können Gedanken etwas tun, wie akzeptieren oder nicht akzeptieren?
Wie schaut dieses „Glauben“ aus? Grab da ganz tief, schau wie es zusammengesetzt ist, sei da ganz neugierig ohne Erwartung an ein bestimmtes Ergebnis... Hör nicht zu früh auf mit dem graben!

Und wie schon deutlich wurde gibt es keine "Nicht-Erfahrung", und immer wieder erscheinen solche Gedanken ein.
Na und? Warum sollten die verschwinden?
Wenn du eine Fata Morgana als solche identifiziert hast, stört es dann, wenn sie noch immer zu sehen ist? Du wirst bestimmt nicht mehr hingehen um Wasser zu holen, und dich auch nicht daran stoßen, dass die Luftspiegelung noch immer da ist, oder? Vielleicht bist du sogar erstaunt, dass so eine Illusion überhaupt erscheinen kann...:)
und nein, weil es ein Kontinuum irgendwie eine gleiche "Grundlage" ist. Klarer geht es gerade nicht.
Ja... :) Wenn keine bewertenden, interpretierenden, urteilenden Gedanken dazukommen: Haben die Gedanke die gehört werden mehr Wichtigkeit und Bedeutung als irgendwelche Geräusche aus der Umgebung? (Ich meine jetzt damit nicht zweckgerichtete konzentrierte Gedanken um eine Aufgabe zu lösen, sondern das alltäglich Gedankenkarussell das so in etwa um die 90- 98% ausmacht... :))
Kann überhaupt etwas verschwinden, das gar nicht existiert?
Nein! In der direkten Erfahrung gab es niemals ein "ICH". Also kann es dort auch nicht verschwinden!!!
Gab oder gibt es irgendwo anders ein „Ich“? Gibt es sowas wie „indirekte“ Erfahrung? Gibt es überhaupt etwas anderes als Erfahrung?

Wenn gesehen/erfahren wird, dass das „Ich“ nur ein Gedankeninhalt ist und Gedankeninhalte nicht real sind, was fehlt dann noch? Engelschor, Glockenläuten, ein Regenbogen der sich über die Landschaft ausbreitet? Glitterflitter?.... ;)
Was ist in der reinen Seherfahrung zu sehen?
Farben, hell und dunkel!
Genau, Farben werden gesehen... hell/dunkel sind wieder Interpretationen... :)
Sag du es mir? Wie ist die Erfahrung?
???
Wunderbar...:)
Was ist wirklich da? SCHAU! Ist da überhaupt etwas zu finden? Wenn da nur Leere oder Stille ist, dann heißt das nicht, dass nichts gefunden wurde... Leere/Stille ist die Antwort... Trau dich sie anzustarren.
Wird gemacht
Und, was gefunden?

Versuch wirklich unbedingt immer neu und frisch zu schauen... Wenn die Meinung da ist, dass "ES" intellektuell verstanden wurde, dann besteht die Gefahr, dass das Schauen ein wenig salopp gemacht wird, da man es ja eh schon weiß (alles nur Story, denn es gibt absolut nichts zu wissen, wir bewegen uns in Richtung Nichtwissen..:)) Es ist ganz wichtig diesem Prozess oberste Priorität einzuräumen, und die Schau auf den gesamten Tag auszubreiten, so als wäre es das Allerwichtigste im Leben!

:)
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom

User avatar
4Frieden
Posts: 27
Joined: Fri Apr 19, 2019 7:31 am

Re: binschonda

Postby 4Frieden » Sun May 12, 2019 8:41 pm

Wenn "sitzen" und "schauen" passiert fehlt nichts.
Was fehlt denn, wenn Gedanken da sind?
Unterm Tag ist Bewusstheit einfach nicht immer da.
Wie schaut dieses „Glauben“ aus? Grab da ganz tief, schau wie es zusammengesetzt ist, sei da ganz neugierig ohne Erwartung an ein bestimmtes Ergebnis. Hör nicht zu früh auf mit dem graben!
Gedanken finden statt und der Inhalt wird wahrgenommen. Meist verbunden mit einem Gefühl oder einer Emotion. (Ärger, Freude, Müdigkeit, usw.) Diese enge "Verbindung" läßt die Gedanken "realer" erscheinen. Je "tiefer" so ein Muster ist, also je "stärker" so ein "Glaubenssatz" mit Gefühl belegt ist, desto mehr läuft er einfach ab.
Wenn du eine Fata Morgana als solche identifiziert hast, stört es dann, wenn sie noch immer zu sehen ist?
Das ist ja das seltsame. Es ist in Momenten, oder während der Untersuchung klar, und später wird wieder in die selbe Falle getappt, also ob es Fallen gäbe.
Wenn keine bewertenden, interpretierenden, urteilenden Gedanken dazukommen: Haben die Gedanke die gehört werden mehr Wichtigkeit und Bedeutung als irgendwelche Geräusche aus der Umgebung?
Nein. Oft sind sie "unnütz"!
Nein! In der direkten Erfahrung gab es niemals ein "ICH". Also kann es dort auch nicht verschwinden!!!
Gab oder gibt es irgendwo anders ein „Ich“? Gibt es sowas wie „indirekte“ Erfahrung? Gibt es überhaupt etwas anderes als Erfahrung?
Ja, als Inhalt von Gedanken. Eine indirekte Erfahrung ist es nicht. Was der Inhalt von Gedanken genau ist weiß ich auch nicht.
Versuch wirklich unbedingt immer neu und frisch zu schauen... Wenn die Meinung da ist, dass "ES" intellektuell verstanden wurde, dann besteht die Gefahr, dass das Schauen ein wenig salopp gemacht wird, da man es ja eh schon weiß (alles nur Story, denn es gibt absolut nichts zu wissen, wir bewegen uns in Richtung Nichtwissen..:)) Es ist ganz wichtig diesem Prozess oberste Priorität einzuräumen, und die Schau auf den gesamten Tag auszubreiten, so als wäre es das Allerwichtigste im Leben!
Ja, Du hast recht. Ich bin nur im Alltag mit Familie und Arbeit teilweise sehr eingespannt, dass ich es fast nicht schaffe mir hierfür und unterm Tag die Zeit zu nehmen, auch wenn natürlich immer mehr von alleine einfließt.
Und im Alltag ist es manchmal echt nicht leicht zu schauen, und manchmal auch super. (An der Kasse!)
Gerade gestern und heute habe ich einen kleinen Hänger! Das passiert in Wellen. Kann morgen schon wieder anders sein.
Ich melde mich morgen wieder. Danke.

User avatar
Barb
Posts: 511
Joined: Wed Jul 26, 2017 2:05 pm

Re: binschonda

Postby Barb » Mon May 13, 2019 10:32 am

Ja, Du hast recht. Ich bin nur im Alltag mit Familie und Arbeit teilweise sehr eingespannt, dass ich es fast nicht schaffe mir hierfür und unterm Tag die Zeit zu nehmen, auch wenn natürlich immer mehr von alleine einfließt.Und im Alltag ist es manchmal echt nicht leicht zu schauen, und manchmal auch super. (An der Kasse!)
Gerade gestern und heute habe ich einen kleinen Hänger! Das passiert in Wellen. Kann morgen schon wieder anders sein.
Stress dich nicht, wir sind nicht auf der Flucht... :) Einfach so wie es in den Sinn kommt in die direkte Erfahrung kommen, mit Gedankeninhalten abgleichen und schauen ob da irgendwo ein getrenntes Ich bzw. überhaupt eine Trennung zu finden ist. Nimms ganz leicht und entspanne dich immer so gut es eben gerade geht... :)

Und wenn du mal mehr Zeit brauchst um die Fragen zu beantworten ist das auch kein Problem, es ist wichtig nicht aus der Erinnerung, sprich aus dem Verstand zu antworten, sondern immer in die momentane lebendige Erfahrung zu schauen. Und wenn das mal nicht so gut funktioniert, dann lass dir Zeit bis es geht... :)
Ich melde mich morgen wieder.
Ich gehe auf deine Antworten noch nicht ein, erst wenn du alle Fragen beantwortet hast, damit wir in kein Durcheinander kommen... :) Bis dahin (und auch für danach ;) habe ich eine schöne Übung für dich:

Erweitere die Wahrnehmung:

Nimm dir dafür jetzt zwei oder drei Minuten Zeit, kannst dann aber das Prinzip anwenden, wann immer es einkommt)

1. Bequem und entspannt sitzen.
2. Den Blick geradeaus richten.
3. Die periphere Aufmerksamkeit öffnen (alles bis in die Augenwinkel in die visuelle Aufmerksamkeit einbeziehen)
4. Auf alle Geräusche achten (gleichzeitig mit dem panoramischen Sehen)
5. Das Körpergefühl hinzunehmen (Haltung, Druckstellen, Temperatur,
Geruch, Geschmack, Gleichgewicht - und mitten in alledem: den Atem).

Jetzt erfasst die Aufmerksamkeit gleichzeitig das gesamte Hier-und-Jetzt: 

alles, was im Gesichtsfeld zu sehen ist,
alles, was du um dich herum hören kannst, und
alles, was du körperlich spürst.

Das Denken hat sich inzwischen deutlich beruhigt! (Versuche mal, in diesem Zustand etwas zu rechnen…)

Der Atem ist immer da. Er bietet für diese Art der Wahrnehmung eine gute Verankerung.
Mit einiger Übung wird es reichen, den Atem in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken und die drei Wahrnehmungsbereiche um ihn herum zu öffnen. Das geht sehr schnell. Dann überfordert die Fülle der gleichzeitigen Sinneseindrücke den "Kommentator".

Und ohne Namen und Worte steht das Denken still: Das Ergebnis ist stille Präsenz.
Übe dieses einfache Verfahren ein paar Tage lang immer wieder. Spielerisch.
Untersuche, wie oft am Tag und bei welchen Gelegenheiten es am Nützlichsten ist.
Und finde nach und nach deine eigene Balance zwischen Denken und Nicht-Denken.

Viel Spaß damit :)
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom

User avatar
4Frieden
Posts: 27
Joined: Fri Apr 19, 2019 7:31 am

Re: binschonda

Postby 4Frieden » Tue May 14, 2019 8:29 am

Hallo, habe mich gestern mal hingesetzt und langsam gemacht. Zu den Fragen
Was fehlt denn, wenn Gedanken da sind?
Nichts, und warum macht es dann immer wieder den Eindruck, dass etwas fehlt? Bin dem nachgegangen.
1. Es findet plötzlich ein erfahren/wahrnehmen des Denkens statt, und es wird gesehen, Beschreibung, Urteile, Bewertungen usw. Phantasien sind.
Wenn ab hier keine bewertenden, interpretierenden oder urteilenden Gedanken dazu kommen, dann haben diese Gedanken keine größere Wichtigkeit mehr.
2. „Ich habe mich in einer Gedankenschleife verloren“ ist eine „falsch-urteilende“ (etwas fehlt) und eine „falsch-zuschreibende“ (ICH) Phantasie.
3. Diese „urteilende Phantasie“ taucht auf, weil eine weitere gedanklich-phantasierte Annahme besteht, dass Gewahrsein immer präsent, hier, jetzt, wach und bewusst sein müsste, um direkt zu erfahren/wahrzunehmen.
4. Diese „wach sein Phantasie“ taucht auf, weil eine gedanklich-phantasierte Annahme besteht, dass das „Erwachen“ nur durch eine wache Suche/Schauen, direkt erfahren und „gefunden“ werden kann.
5. Diese „erwachen-sehnsucht Phantasie“ ist da, weil eine gedanklich-phantasierte Annahme besteht, dass eine „Nicht-Ich-Erfahrung gemacht“ werden kann.
An diesem Punkt hebelt sich die Gedankenschleife/das Glauben an den voran gehenden Gedanken aus. Gut da mal so klar zu haben. So findet ein "schnelleres" Erkennen der Phantasie statt.
Warum sollten die
"erwachen-sehnsucht-Gedanken"
verschwinden?
Jetzt ist es ok wenn sie da sind, weil sie einfach Phantasie sind. Sie sind halt da. Werden wahrgenommen. Mehr nicht.
Gab oder gibt es irgendwo anders ein „Ich“?
Ja, als ein Inhalt von Gedanken die Phantasien sind. Ist diese Schlussfolgerung richtig?
Es wird an einen Apfel gedacht, und es ist dann deutlich, dass hier ein "Apfeldenk-Prozess" stattfindet, der wahrgenommen wird, also real. Da der Apfel nicht so sehen, zu schmecken, zu spüren ist also nicht da ist folgt: Phantasie.
Gibt es sowas wie „indirekte“ Erfahrung?
Nein, die gibt es nicht.
Gibt es überhaupt etwas anderes als Erfahrung?
Nein. Es findet immer Erfahrung statt, die Frage ist nur ob diese "bewusst" erfahren wird.
Wenn gesehen/erfahren wird, dass das „Ich“ nur ein Gedankeninhalt ist und Gedankeninhalte nicht real sind, was fehlt dann noch? Engelschor, Glockenläuten, ein Regenbogen der sich über die Landschaft ausbreitet? Glitterflitter?.... ;)
Nichts. Immer wenn Gedanken und deren Inhalte in Bezug auf das ICH als Phantasie erkannt werden, findet ein "ankommen" im IST SO statt.

Können wir von hier weitermachen?

User avatar
Barb
Posts: 511
Joined: Wed Jul 26, 2017 2:05 pm

Re: binschonda

Postby Barb » Tue May 14, 2019 11:40 am

Hallo, habe mich gestern mal hingesetzt und langsam gemacht.
Wunderbar, mach das in Zukunft immer... :)
Was fehlt denn, wenn Gedanken da sind?
Nichts, und warum macht es dann immer wieder den Eindruck, dass etwas fehlt?
Es hat auch viel mit unserer Konditionierung zu tun. Von klein auf wurden wir schon gedrillt, dass wir immer irgendwohin müssen, dass es ein besseres morgen gibt und dass wir das und das tun müssen um dorthin zu kommen... Dieses Mangelgefühl ist einfach ein Muster, dass noch eine Weile (oder immer...;)) bestehen bleiben kann. Es ist einzig nur wichtig, es als solches zu identifizieren. So auf die Art: Ah, da ist dieses Gefühle wieder da dass was fehlt - Schulterzucken - Na und? - einatmen-ausatmen.... :)
Bin dem nachgegangen.
Sehr gut beobachtet!
An diesem Punkt hebelt sich die Gedankenschleife/das Glauben an den voran gehenden Gedanken aus. Gut da mal so klar zu haben. So findet ein "schnelleres" Erkennen der Phantasie statt.
Je mehr das klar wird, desto uninteressanter wird es was Gedanken sagen... :)
Jetzt ist es ok wenn sie da sind, weil sie einfach Phantasie sind. Sie sind halt da. Werden wahrgenommen. Mehr nicht.
:)
Gab oder gibt es irgendwo anders ein „Ich“?
Ja, als ein Inhalt von Gedanken die Phantasien sind.
Ist diese Schlussfolgerung richtig?
Es wird an einen Apfel gedacht, und es ist dann deutlich, dass hier ein "Apfeldenk-Prozess" stattfindet, der wahrgenommen wird, also real. Da der Apfel nicht so sehen, zu schmecken, zu spüren ist also nicht da ist folgt: Phantasie. 
Den Inhalt des Gedankens gibt es nicht wirklich. Man kann es so sagen: Das Erscheinen des Gedankens ist real, der Inhalt davon nicht. Den Gedanken könnte man so als eine Art Container bezeichnen... Sagen wir Denk-Prozess in dem die Apfel-Phantasie (oder auch Ich-Phantasie) erscheint...:)
Gibt es überhaupt etwas anderes als Erfahrung?
Nein. Es findet immer Erfahrung statt, die Frage ist nur ob diese "bewusst" erfahren wird.
Warum ist das die Frage?
Nichts. Immer wenn Gedanken und deren Inhalte in Bezug auf das ICH als Phantasie erkannt werden, findet ein "ankommen" im IST SO statt.
Schön, bleib da dran...:)
Können wir von hier weitermachen?
Ich hab eine schöne Übung für dich, dafür brauchst du ein wenig Zeit und Muse....

Stell dich vor einen größeren Spiegel.

1. Schließe zuerst die Augen und fühle die Empfindungen, die als "Körper" bezeichnet werden.

2. Dann öffne die Augen und schaue in den Spiegel, während du immer noch auf die Empfindungen achtest.

Gibt es eine Verbindung zwischen den gefühlten Empfindungen und dem Bild im Spiegel? Oder nur Gedanken (und/oder mentale Bilder) die das vorschlagen?

3. Während du immer noch auf die Empfindungen achtest, bewege eine Hand und beobachte die Bewegungen im Spiegel.

Gibt es eine Verbindung zwischen der gefühlten Empfindung ( als "Hand" bezeichnet) und dem Bild der Bewegung im Spiegel?

4. Nun mach die gleiche Bewegung mit der Hand, aber diesmal schaue direkt auf die Hand, nicht in den Spiegel.


Gibt es eine Verbindung zwischen den gefühlten Empfindungen (als "Hand" bezeichnet) und dem Bild der "Bewegung"? Oder nur Gedanken deuten darauf hin?

5. Nun achte nur auf das Bild im Spiegel.

Sagt das Bild für sich allein aus, dass es "Du" oder "dein Körper" ist?

Sagt das Bild selbst in irgendeiner Weise, dass es überhaupt ein "Körper" ist?

Oder gibt es nur Farben und Formen?

6. Wo der Spiegel endet, können einige Teile des Körpers (wahrscheinlich Beine oder Füße) nicht gesehen werden.

Nur durch das Bild im Spiegel, gibt es irgendein "Wissen" , dass es Beine/Füße geben muss oder nur Gedanken und mentale Bilder, die das vorschlagen?


7. Nun dreh dich weg vom Spiegel und schau nach vorn (schau nicht direkt auf Körperteile).

Gibt es irgendwo einen "Körper" wenn alle Gedanken und Bilder ignoriert werden oder gibt es nur Empfindungen?


8. Beginne langsam zu gehen
.
Gibt es einen " Körper" der läuft oder gibt es nur Empfindungen?

Gibt es überhaupt eine Erfahrung des "Gehens" ? Oder nur GEDANKEN über "Gehen"?

Kann sowas wie "Körper" gefunden werden oder nur Gedanken über einen "Körper"?

Kann so etwas wie "Gehen" gefunden werden?

9. Sind die Empfindungen im Raum lokalisiert , (wie durch den Raum gehen) , ODER gibt es nur ein Bild/Vorstellung, das mit "Raum" beschriftet ist und aufsteigende Empfindungen ohne eine Location?


Bin schon neugierig wie es dir damit geht... :)
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom

User avatar
4Frieden
Posts: 27
Joined: Fri Apr 19, 2019 7:31 am

Re: binschonda

Postby 4Frieden » Wed May 15, 2019 8:30 am

Nein. Es findet immer Erfahrung statt, die Frage ist nur ob diese "bewusst" erfahren wird.
Warum ist das die Frage?
Weil eine gedankliche-phantasierte Annahme besteht, dass Erfahrung nur bewusst wahrgenommen werden kann.
Gibt es eine Verbindung zwischen den gefühlten Empfindungen und dem Bild im Spiegel? Oder nur Gedanken (und/oder mentale Bilder) die das vorschlagen?
Nein es ist sehr deutlich, dass es keine Verbindung gibt.
Gibt es eine Verbindung zwischen der gefühlten Empfindung ( als "Hand" bezeichnet) und dem Bild der Bewegung im Spiegel?
Nein, es sind zwei unterschiedliche Sinneswahrnehmungen, die anschließend gedanklich in etwa so verknüpft oder konstruiert werden.
"Es muss eine Verbindung da sein, denn es gibt eine direkte Entsprechung zwischen der Bewegung die durch sehen wahrgenommen wird und der Empfindung die durch die Bewegung stattfindet."
Gibt es eine Verbindung zwischen den gefühlten Empfindungen (als "Hand" bezeichnet) und dem Bild der "Bewegung"? Oder nur Gedanken deuten darauf hin?
Hier ist es das gleiche wie im Spiegel.
Sagt das Bild für sich allein aus, dass es "Du" oder "dein Körper" ist?
Nein, es ist einfach ein Bild. Es sagt nichts! Es sind einfach nur Farben. Der "Körper" ist ein Teil des Bildes. Könnte auch eine Gießkanne sein. Eben einfach ein farbiges Bild.
Wo der Spiegel endet, können einige Teile des Körpers (wahrscheinlich Beine oder Füße) nicht gesehen werden.
Nur durch das Bild im Spiegel, gibt es irgendein "Wissen" , dass es Beine/Füße geben muss oder nur Gedanken und mentale Bilder, die das vorschlagen?
Nein, da ist ja nicht mal das Wissen, dass es ein Körper ist der so oder so zu sein hat. Es ist einfach ein farbiges Bild.
Nun dreh dich weg vom Spiegel und schau nach vorn (schau nicht direkt auf Körperteile).
Gibt es irgendwo einen "Körper" wenn alle Gedanken und Bilder ignoriert werden oder gibt es nur Empfindungen?
Nein, da ist dann nur das farbige Bild des "Zimmers mit seinen Gegenständen" (Stillleben) das gesehen wird.
Gibt es einen " Körper" der läuft oder gibt es nur Empfindungen?
Hier wieder die "gleiche" Erfahrung wie bei der Handbewegung. Es gibt nur Empfindungen. Durch die Entsprechung mit der Sehwahrnehmung (Körper wird beim laufen ja auch gesehen) wird wieder durch Gedanken ein "Körper läuft" konstruiert.
Dann ist es reine Phantasie, dass ein Körper sich durch den Raum bewegt?
Gibt es überhaupt eine Erfahrung des "Gehens" ? Oder nur GEDANKEN über "Gehen"?
Aus einer bestimmten Kombination von Seh und Empfindungswahrnehmungen wird gedanklich gehen konstruiert. Eine Erfahrung des "Gehens" gibt es nicht. Gehen ist ein "Konzept".
Kann sowas wie "Körper" gefunden werden oder nur Gedanken über einen "Körper"?
Körper kann nicht gefunden werden.
Kann so etwas wie "Gehen" gefunden werden?
Gehen kann nicht gefunden werden!
Sind die Empfindungen im Raum lokalisiert , (wie durch den Raum gehen) , ODER gibt es nur ein Bild/Vorstellung, das mit "Raum" beschriftet ist und aufsteigende Empfindungen ohne eine Location?
Nein, Empfindungen sind nicht im Raum lokalisiert.
Jetzt wird es Crazy. "Raum" ist dann auch nur "Phantasie". OH OH.
Ich gehe im Raum umher. Körperempfindungen sind da. Klar. Sehen findet statt. klar. Raum entsteht durch die gedankliche Verknüpfung von sehen und empfinden?

User avatar
Barb
Posts: 511
Joined: Wed Jul 26, 2017 2:05 pm

Re: binschonda

Postby Barb » Wed May 15, 2019 1:03 pm

Warum ist das die Frage?
Weil eine gedankliche-phantasierte Annahme besteht, dass Erfahrung nur bewusst wahrgenommen werden kann.
Schön dass erkannt wird... :)
Kannst du sehen, dass ganz egal was Gedanken sagen, immer das ist was ist? Mal bewusster, mal weniger..., who cares?

Und wenn die Gedanken auch Purzelbäume schlagen und auf dem Kopf stehen und mit den Ohren wackeln wird ES sich trotzdem immer so zeigen wie ES sich eben in diesem Moment zeigt... :)
Gibt es eine Verbindung zwischen der gefühlten Empfindung ( als "Hand" bezeichnet) und dem Bild der Bewegung im Spiegel?
Nein, es sind zwei unterschiedliche Sinneswahrnehmungen, die anschließend gedanklich in etwa so verknüpft oder konstruiert werden. 
"Es muss eine Verbindung da sein, denn es gibt eine direkte Entsprechung zwischen der Bewegung die durch sehen wahrgenommen wird und der Empfindung die durch die Bewegung stattfindet."
Die gedankliche Verknüpfung ist nur da, weil du darauf achtest. Ansonsten wird das nicht bewusst wahrgenommen, sondern ist einfach ein Ablauf um im praktischen Leben zurechtzukommen. Gedanken sind weder gut noch schlecht, sie sind einfach nur ein Werkzeug, so wie sehen-hören-spüren-riechen-schmecken. Ein Werkzeug, dass halt irgendwann mal als Idee erschien, dass es wüsste, was Realität ist, bzw. das herausfinden kann.

Leben/Sein/Existenz ist absolut mysteriös, verstandesmäßig unfassbar. Das was geschehen kann ist, dass durch wiederholtes Hinschauen irgendwann die Einsicht erscheint, dass Realität nicht „gewusst“ werden kann, dass Gedanken selbst nur ein kleiner Teil der Realität sind...
Nein, es ist einfach ein Bild. Es sagt nichts! Es sind einfach nur Farben. Der "Körper" ist ein Teil des Bildes. Könnte auch eine Gießkanne sein. Eben einfach ein farbiges Bild.
:)
Dann ist es reine Phantasie, dass ein Körper sich durch den Raum bewegt?
Ist nicht einfach jedes Wort, jeder Gedanke und jedes Konzept Phantasie? (Wobei Phantasie nichts Schlechtes ist, es ist nur gut sie als solches zu erkennen...:))
Nein, Empfindungen sind nicht im Raum lokalisiert. 
Jetzt wird es Crazy. "Raum" ist dann auch nur "Phantasie". OH OH. 
Ich gehe im Raum umher. Körperempfindungen sind da. Klar. Sehen findet statt. klar. Raum entsteht durch die gedankliche Verknüpfung von sehen und empfinden
:))
Du hast ganz wunderbar geschaut bei der Spiegelübung... :) Versuch all das, diese Erkenntnisse und Übungen ein wenig in den Alltag mitzunehmen, dadurch kann es zu einem Perspektivenwechsel kommen...

Wie geht es dir mit den Einsichten aus der Spiegelübung, und generell mit allen vorangegangenen Erkenntnissen?

Wenn du dir die Eingangsantworten von dir anschaust:
ich war vor zwei Jahren schon mal bei euch. Das war gut und ich hatte "sehr klare" Momente. Ihr habt mir "bescheinigt", dass ich es "checke",
aber irgendwie bin ICH mit MIR immer noch "identifiziert".
Rational ist es klar, dass es kein separates, handelndes, steuerndes, unabhängiges ICH gibt. ICH will wissen wer "ich" wirklich bin!
Wie ist es heute, nachdem wir schon einiges untersucht haben?
Ist dieses "wissen wollen" mehr als nur Phantasiegeschichte? Gibt es überhaupt ein "wer"?


Und weiter:
Dann Satsang mit der Frage "wer schaut da gerade". "wer denkt da?". Wer fühlt da? Wenn alles Traum ist, wer sucht und wer fühlt sich getrennt
Braucht es ein „wer“ zum schauen? Oder geschieht einfach schauen? Braucht es einen Denker? Oder ist da einfach nur ein Denk-happening? Gibt es einen „Fühler“? Oder geschieht einfach fühlen?
Kann es sein, dass „suchen“ und „getrennt fühlen“ genauso Trauminhalt ist?
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom

User avatar
4Frieden
Posts: 27
Joined: Fri Apr 19, 2019 7:31 am

Re: binschonda

Postby 4Frieden » Thu May 16, 2019 9:05 am

Kannst du sehen, dass ganz egal was Gedanken sagen, immer das ist was ist? Mal bewusster, mal weniger..., who cares?
Es wird deutlicher, dass Gedanken ständig etikettieren, kommentieren, beschreiben, urteilen usw. dass sie nur "schlechte Hinweise" sind. Dass sie tun machen usw. aber mit der Realen Erfahrung nichts zu tun haben. Zusammenfassung: Sie verlieren an "Wichtigkeit". Sie sind so wie sie sind und werden wahrgenommen. Hören ist so wie hören ist und wird wahrgenommen und hier sein ist hier sein.
Gedanken, ein Werkzeug, dass halt irgendwann mal als Idee erschien, dass es wüsste, was Realität ist, bzw. das herausfinden kann.
"ICH" kann nichts herausfinden, weil "ICH" ein Gedanke ist.
Leben/Sein/Existenz ist absolut mysteriös, verstandesmäßig unfassbar. Das was geschehen kann ist, dass durch wiederholtes Hinschauen irgendwann die Einsicht erscheint, dass Realität nicht „gewusst“ werden kann, dass Gedanken selbst nur ein kleiner Teil der Realität sind...
Langsames "feste-Glaubensmuster-schmelzen"
Ist nicht einfach jedes Wort, jeder Gedanke und jedes Konzept Phantasie? (Wobei Phantasie nichts Schlechtes ist, es ist nur gut sie als solches zu erkennen...:))
Genau das hatte ich heute morgen. Jede Benennung, alles nur Konzept und Phantasie. Hören als Wort, Wahrnehmen als Wort, alles bla bla bla um WAS? Und gleichzeitig passiert es eben. Dieses Benennen und dieses bla bla bla, als Erscheinung des so-seins.
Wie geht es dir mit den Einsichten aus der Spiegelübung, und generell mit allen vorangegangenen Erkenntnissen?
Es ist wieder viel ruhiger und stiller. Annahme und Hingabe sind gerade im Vordergrund. Erlebe "mich" im Prozess.
Der "ich will Gedanke, dass wacher, bewusster und es durchschauen" ist viel "schwächer", weil schnell erkannt wird, dass er nur Phantasie ist, und dass das was ist und das was passiert eben ist und passiert.(Es fehlt halt nichts! Sonder ist genau so!)
Der "ich bin doch hier und ich schaue doch Gedanke", irritiert irgendwie noch. Schwer zu beschreiben. In der Untersuchung ist immer klar, dass Schauen ohne "ICH" "funktioniert" und passiert. Trotzdem ist da noch etwas "verklebt".
Wie ist es heute, nachdem wir schon einiges untersucht haben?
Ist dieses "wissen wollen" mehr als nur Phantasiegeschichte?
"Wissen wollen" oben schon beschrieben.
Gibt es überhaupt ein "wer"? Braucht es ein „wer“ zum schauen? Oder geschieht einfach schauen? Braucht es einen Denker? Oder ist da einfach nur ein Denk-happening? Gibt es einen „Fühler“? Oder geschieht einfach fühlen?
Im Untersuchen wird es immer wieder deutlich, dass es ein niemanden braucht, damit Leben passiert. Und ich erlebe wie "die Konditionierung "ich mache das doch hier" und damit meine ich "Gedankliche-phantasiere-Annahmen-Musterketten" als Kommentar ablaufen und noch nicht so ganz "durchschaut" werden.
Kann es sein, dass „suchen“ und „getrennt fühlen“ genauso Trauminhalt ist?
Das bringt es auf den Punkt. Suchen ist klar weniger und Suchen ist auch wenn es auftaucht ok, weil es als solches besser erkannt wird.
Beim getrennt fühlen, ja wie ist es da? Vielleicht muss ich auch hier die Vorstellung loslassen, dass sich das anders "anfühlen, Andenken" muss. "getrennt fühlen" als gedankliche-Annahme mehr akzeptiere. Sorry, bin hier nicht klar.

User avatar
Barb
Posts: 511
Joined: Wed Jul 26, 2017 2:05 pm

Re: binschonda

Postby Barb » Thu May 16, 2019 12:39 pm

Es wird deutlicher, dass Gedanken ständig etikettieren, kommentieren, beschreiben, urteilen usw. dass sie nur "schlechte Hinweise" sind. Dass sie tun machen usw. aber mit der Realen Erfahrung nichts zu tun haben. Zusammenfassung: Sie verlieren an "Wichtigkeit". Sie sind so wie sie sind und werden wahrgenommen. Hören ist so wie hören ist und wird wahrgenommen und hier sein ist hier sein. 
Ja, es ist ein Prozess, ein Auflösen des nicht vorhandenen Nebels... :)
"ICH" kann nichts herausfinden, weil "ICH" ein Gedanke ist.
Ist das schon absolut klar?
Langsames "feste-Glaubensmuster-schmelzen"
:))
Genau das hatte ich heute morgen. Jede Benennung, alles nur Konzept und Phantasie. Hören als Wort, Wahrnehmen als Wort, alles bla bla bla um WAS?
Braucht es „WAS“? Braucht es Bedeutung, Sinn? Ist nicht lebendiges Leben, aus sich selbst heraus lebend, Sinn genug?
Und gleichzeitig passiert es eben. Dieses Benennen und dieses bla bla bla, als Erscheinung des so-seins.
Genau...:)
Wie geht es dir mit den Einsichten aus der Spiegelübung, und generell mit allen vorangegangenen Erkenntnissen?
Es ist wieder viel ruhiger und stiller. Annahme und Hingabe sind gerade im Vordergrund. Erlebe "mich" im Prozess.
Schön.............. es ist ein niemals endender Prozess...;)
Der "ich will Gedanke, dass wacher, bewusster und es durchschauen" ist viel "schwächer", weil schnell erkannt wird, dass er nur Phantasie ist, und dass das was ist und das was passiert eben ist und passiert.(Es fehlt halt nichts! Sonder ist genau so!)
:)
Der "ich bin doch hier und ich schaue doch Gedanke", irritiert irgendwie noch. Schwer zu beschreiben. In der Untersuchung ist immer klar, dass Schauen ohne "ICH" "funktioniert" und passiert. Trotzdem ist da noch etwas "verklebt".
Ist es so ein Gefühl der Lebendigkeit? So ein Seins-Gefühl? Seinsgefühl – schauen...und hin und wieder + Ich-Gedanke... ?

„Ich“ ist einfach nur so ein Navigationswerkzeug zur Orientierungshilfe, so wie Gleichgewichtsinn z. B.

Wenn kein Untersuchungsvorgang da ist, also quasi so eine Art Autopilotenmodus ist dann ständig der Gedanke und das Gefühl da ich, ich, ich mach das? Ich bin ein getrenntes Wesen blabla? Oder kommen einfach hinterher wieder Gedanken und bewerten das „nicht so bewusst sein“ und "nicht in der Schau sein" als Ich-Modus?
Im Untersuchen wird es immer wieder deutlich, dass es ein niemanden braucht, damit Leben passiert. Und ich erlebe wie "die Konditionierung "ich mache das doch hier" und damit meine ich "Gedankliche-phantasiere-Annahmen-Musterketten" als Kommentar ablaufen und noch nicht so ganz "durchschaut" werden.
Was müsste denn anders sein um als durchschaut bezeichnet werden zu können?
Kann es sein, dass „suchen“ und „getrennt fühlen“ genauso Trauminhalt ist?
Das bringt es auf den Punkt. Suchen ist klar weniger und Suchen ist auch wenn es auftaucht ok, weil es als solches besser erkannt wird.
Wunderbar..
Beim getrennt fühlen, ja wie ist es da? Vielleicht muss ich auch hier die Vorstellung loslassen, dass sich das anders "anfühlen, Andenken" muss. "getrennt fühlen" als gedankliche-Annahme mehr akzeptiere. Sorry, bin hier nicht klar
Immer wieder im Alltag nachschauen beim Fühlen, Hören, Sehen, so wie wir es in den Übungen gemacht haben, nach der Trennung Ausschau halten. Immer wieder die Grenze des Wahrnehmens suchen....
Ist irgendwo Trennung zu fühlen? Kann eine Grenze gefunden werden?
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom

User avatar
4Frieden
Posts: 27
Joined: Fri Apr 19, 2019 7:31 am

Re: binschonda

Postby 4Frieden » Sat May 18, 2019 8:50 am

Ja, es ist ein Prozess, ein Auflösen des nicht vorhandenen Nebels... :)
So erscheint es gerade. Gedanken "wollen gerne wohin oder etwas wissen". Natürlich nicht! Sie wollen gar nichts! Sie dürfen mit ihrem Kommentar sein und gleichzeitig IST es jetzt so wie es ist. Was wäre gut/schlecht/richtig/falsch usw. wenn sehen,hören,denken usw. niemanden braucht - der es tut, der es beobachtet. - der "nichtvorhandene" Nebel löst sich dadurch.
"ICH" kann nichts herausfinden, weil "ICH" ein Gedanke ist.
Ist das schon absolut klar?
Nein, es wird deutlicher, aber absolut klar ist es noch nicht.
Genau das hatte ich heute morgen. Jede Benennung, alles nur Konzept und Phantasie. Hören als Wort, Wahrnehmen als Wort, alles bla bla bla um WAS?
Braucht es „WAS“? Braucht es Bedeutung, Sinn? Ist nicht lebendiges Leben, aus sich selbst heraus lebend, Sinn genug?
"Braucht es was" ist ein gedanklich-phantasierte-Annahme-Muster (Gepamu) :-). Gedanke:"Das, so wie es jetzt ist soll alles sein, das kann doch nicht sein!" Läuft gerade ab. Nein, es braucht jedoch nichts.
Der "ich bin doch hier und ich schaue doch Gedanke", irritiert irgendwie noch. Schwer zu beschreiben. In der Untersuchung ist immer klar, dass Schauen ohne "ICH" "funktioniert" und passiert. Trotzdem ist da noch etwas "verklebt".
Ist es so ein Gefühl der Lebendigkeit? So ein Seins-Gefühl? Seinsgefühl – schauen...und hin und wieder + Ich-Gedanke... ?
Ein Aspekt ist auf jeden Fall der des Hier-Seins, und da-seins. Gedanke: "Mich (wer immer das sein soll) gibt es doch!" Dann kommt oft das wahrnehmen des Körpers mit dem ICH-Gedanken dazu. Das funktioniert noch so "verklebt", dass es noch nicht richtig klar wird.
Wenn kein Untersuchungsvorgang da ist, also quasi so eine Art Autopilotenmodus ist dann ständig der Gedanke und das Gefühl da ich, ich, ich mach das? Ich bin ein getrenntes Wesen blabla?
Nein, im Autopilotmodus läuft einfach alles ab und niemand fragt! Klar.
Oder kommen einfach hinterher wieder Gedanken und bewerten das „nicht so bewusst sein“ und "nicht in der Schau sein" als Ich-Modus?
Genau, hinterher kommen Gedanken. Und irgendetwas dreht sich jetzt bei mir. Ja es ist so und ...
Im Untersuchen wird es immer wieder deutlich, dass es ein niemanden braucht, damit Leben passiert. Und ich erlebe wie "die Konditionierung "ich mache das doch hier" und damit meine ich "Gedankliche-phantasiere-Annahmen-Musterketten" als Kommentar ablaufen und noch nicht so ganz "durchschaut" werden.
Was müsste denn anders sein um als durchschaut bezeichnet werden zu können?
Das ist es ja. Im Grunde weiß ich es nicht und kann es nicht wissen, und gleichzeitig ist da die Idee, wenn es so weit ist dann wird es deutlich und bis jetzt ist es noch nicht so deutlich. Vielleicht immer noch die Idee des Klick-machens. Auf der anderen Seite auch nicht mehr so stark, weil das langsame "auflösen des Nebels" schon auch deutlich ist.
Drehe "ich mich" im Kreis? - (Lustiger Satz!)
Ist irgendwo Trennung zu fühlen? Kann eine Grenze gefunden werden?
Hier sind es auch wieder die Körperempfindungen die noch am ehesten eine Grenze suggerieren. Beim Hinschauen wird jedoch auch sehr schnell das Zusammenspiel von Körperempfindung und darauffolgenden Kommentar deutlich. Und doch läuft es noch "verstärkt" ab.


Return to “Deutsch”

Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 1 guest